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Thessaloniki: Angriffe gegen Bankfilialen

In der Nacht des 11.Januars haben wir die Scheiben dreier Bankfilialen eingeworfen (von einer Eurobank, einer Alpha Bank in der Gegend von Triandria und der Nationalbank Griechenlands in der Papanastassiou Straße). Wir hinterließen Flyer mit Solidaritätsbekundungen für die Villa Amalias und allen anderen selbst organisierten Räumen, die Ziel der Repression sind.

Wir senden unsere solidarischen Grüße an die 93 Personen, die nach der Wiederbesetzung der Villa Amalias verhaftet wurden und an alle, die gegen die allgemeine Repression kämpfen.

Epizentren der Gesetzlosigkeit sind die Ministerien und Banken
Solidarität mit der Villa Amalias

Sofortige Freilassung aller Verhafteten

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  • Nick

    Spontane Demo für Squats in Athen
    Donnerstag, 17. Januar 2013.

    In der Kreuzberger Oranienstraße tauchte heute abend eine spontane Demonstration auf. Es war unser Anliegen, Solidarität mit der Villa Amalias, dem Lelas Karagianni, dem Skaramaga, den ünzähligen geräumten stillen Besetzungen und allen Menschen, die gegenwärtig in Griechenland für ihre Freiheit kämpfen, zu zeigen.

    Ungefähr 50 Leute zogen deshalb vermummt durch die O-straße und machten mit Pyrotechnik und Parolen auf die repressive Politik der griechischen Junta aufmerksam. Eine Zivilstreife vom Staatsschutz, die kurz an der Spitze der Demo auftauchte, ergriff nach dem ersten Steinschlag die Flucht. Kurz nach Auflösung der Sponti am Oranienplatz eilten einige Wannen aus Neukölln und Friedrichshain herbei, allerdings ohne Leute greifen zu können.

    Eure Gleichgültigkeit kotzt uns an

    Nicht zufällig kamen wir am SO36 vorbei, wo um diese Zeit ca. 150 Leute auf Einlaß zum “Zeckenrap” warteten. Wir hatten darauf spekuliert, dass sich unsere Demo dadurch vergrößern würde. Allerdings kam von dieser Menge lediglich freundliches Winken, niemand schloß sich an. Der Konsum von durchaus bullenfeindlichen Texten bei einem als “Zeckenrap” titulierten Konzert in einer entsprechenden Location, sagt anscheinend wirklich gar nichts über die Bereitschaft der Gäste aus, sich spontan einem vermummten Mob anzuschließen und sei es nur für einige Minuten oder Meter.

    Überhaupt hat uns die Gleichgültigkeit zum Thema überrascht; internationale Solidarität mit einer Bewegung, die gegenwärtig unter extremen Druck steht, scheint für die meisten nicht wichtig oder nicht nachvollziehbar zu sein.

    Dabei sind die Formen der Solidaritätsbekundungen durchaus vielfältig, nach zwei Aktionen mit Gesicht zeigen (Konsulat, Kottikundgebung) gab es heute was anonymes mit Action. In keinem Fall was bislang etwas von der Empörung zu spüren, die nach der Liebig 14 Räumung auf den Straßen unterwegs war.

    Die Situation in Griechenland, wo heute wieder ein Migrant von Nazis abgestochen wurde, liefert der “Szene” in Berlin dann doch zu wenig Bezug zu ihrem eigenen Leben.

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