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Helsinki: Finnische Nazigruppe SVL tötete Passanten auf ihrer Straßenkundgebung

Zusammenfassung und Ergänzung einer eingegangenen Mail

Als der 28 jährige Jim Joonas Kartunen am 10. September die Kundgebung der nazistischen „Finnischen Widerstandsbewegung (auf Finnisch, Suoment Vastarintaliike, SVL) in der Nähe des Helsinker Hauptbahnhofes passierte, hat er ihnen offen seine ablehnende Haltung kundgetan. Er bezahlte seine Meinungsäußerung mit dem Leben. Er wurde von den Nazis so heftig zusammengeschlagen, dass er ohnmächtig zu Boden sank. Im Krankenhaus lag er aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen für kurze Zeit auf der Intensivstation, durfte das Krankenhaus nach wenigen Tagen aber wieder verlassen. Am 16. August verschlechterte sich sein Zustand lebensbedrohlich. Als der herbeigerufene Krankenwagen eintraf, war er bereit ohne Bewusstsein. Er verstarb am Abend des 16. Septembers im Krankenhaus aufgrund einer Gehirnblutung.

Bereits am 11. September veröffentlichte die SVL ein Bild auf ihrer Webseite Vastarinta sowie ein Video, auf dem das Opfer der Gewalt neben einer Blutlache auf dem Boden liegt und kommentierten ihren Mord als „schnelle Wiederherstellung von Disziplin für einen Passanten mit einer anderen politischen Meinung”. Inzwischen versuchen die Nazis in einer weiteren Stellungnahme auf ihrer kurzfristig vom Netz genommenen Seite ihren Mord zu rechtfertigen und präsentieren sich als kampferprobte Krav Maga Kämpfer, die ihre Veranstaltung, wie, die vom 10.September gegen Angriffe verteidigen würden. Die SVL hat bereits in der Vergangenheit während ihrer Straßenkundgebungen zufällige Passanten angegriffen, wie in Myyrmäki, Vantaa (Vorort von Helsinki), und in Jyväskylä. Sie nutzen es, um ein Bild von sich als brutale paramillitärische Gruppe zu schaffen, um gewalttätige junge Männer für ihre Aktivitäten zu gewinnen.

Quelle

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