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Athen: Erklärung zum Brandanschlag auf die Bullenwache in Exarchia vom 21. Februar

Gestern Abend (21.2.2013) haben wir die Bullenwache von Exarchia in einem kleinen Zeichen der Solidarität mit unseren Genossen N. Romanos, A.D. Bourzoukos, G. Michailidis, D. Politis angegriffen, die nach dem doppelten Raubüberfall in Velvento (bei Kozani) festgenommen wurden. Gemeinsam erheben wir unsere Fäuste und unsere Feuer, wenn die Entscheidungen Praxis werden, wenn der Blick oben bleibt und sich nicht senkt, wenn der Krieg tobt.

Es war erwartungsgemäß, dass es die sensationsgeilen Antiterrorismus-Massenmedien in Rekordzeit fertigbrachten, mit den Bildern und Namen unserer Genossen von Sender zu Sender zu laufen; zusammen mit niederträchtigen Analysen und Psychogrammen von jedem Medienstricher, immer auf der Suche nach Informationen und außergewöhnlichen Reportagen.

Wir sind nicht überrascht von den Befunden der scheiß Bullen aus Veria und der Feiglinge der E.K.A.M. [spezielle Antiterroreinheit in Griechenland] im Krankenhaus von dem faschistischen Bürgerschutzminister Dendias und unterschiedlichen Offizieren der Antiterrorbekämpfung. Wir glauben nicht, dass die Veröffentlichung der Bilder mit den geschlagenen Genossen in dieser Situation ein Fehler der Direktion der besonderen Gewaltverbrechensbekämpfung [DAEEV] war, mit dem einzigen Zweck der schnellen Verbreitung von Informationen zur Aktion der Verhafteten, sondern ein deutlich gezielter Schritt zur Streuung von Angst unter denen, die bewusst den Angriff gegen das Bestehende wählen.

Wir haben nichts weniger erwartet von den Mechanismen der Repression, die mit einer Leidenschaft, in jeder Situation, in der sie können, DNA sammeln; mit dem Höhepunkt der jüngsten Vorfälle in Skouries (Chalkidiki), mit der Entführung von Bewohnern und der gewaltsamen Aufname genetischen Materials für das Konstrukt von Anklagen und Festnahmen, da es als einziger Faktor genutzt wird und aus der „zweifellosen“ Beweisfabrik der griechischen Polizei [EL.AS.] stammt.

Minister, Bullen, Richter, Journalisten, Zeugen, Nachbarn und Wohnungseigentümer, deren Telefon ihre Armverlängerung geworden ist – ihr vergesst eine Sache: DASS WIR NICHT VERGESSEN.

Auf den geschwollenen Gesichtern unserer Genossen erkennen wir keinesfalls das Bild eines „Opfers“, im Gegenteil, wir hören nicht auf das Lächeln, die Wünsche, die Wut zu sehen, die zu Schritten auf dem Schlachtfeld führten, wie unsere nächsten Schläge.

Hinter den Ankündigungen zur Bekämpfung von Gesetzlosigkeit, “Terrorismus” und den neuen Anweisungen, hören wir nicht auf unsere Durchgänge zu sehen. Wir werden das bis zum Letzten ausnutzen.

(Die unmittelbare Reaktion der Bullen ist das (Weg)Rennen, wie es die bewaffnete Wache aber auch ein Streifenwagen machten.)

P.S. 1: Niemand ist ein „toller Kerl“ geworden, indem er einen schlägt der in Handschellen hinter seinem Rücken gefangen ist.

P.S. 2: Viel Kraft und Glück den gesuchten Genossen.

Quelle

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