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Contra Info: Übersetzungsnetzwerk für Gegeninformation

Contra Info ist ein internationales, multilinguales Netzwerk für Gegeninformation und Übersetzungen, eine Infrastruktur, die von AnarchistInnen, Anti-Autoritären und Libertären unterhalten wird, die in den verschiedensten Teilen der Welt aktiv sind. Lies weiter »

Hamburg: Jung von Matt sieht Sterne..

Auf den italienischsprachigen Seiten von Contrainfo sind immer wieder Übersetzungen deutschsprachiger Texte aus dem Italienischen zu finden. Exemplarisch hier eine aktuelle Übersetzung zum Thema militanter Widerstand gegen G20

Übersetzung ins Italienische, von mc, CH

Um der militanten Militarisierung zum G20 in Hamburg einen Beitrag zu schenken haben wir in der Nacht zum 28. Januar bei Jung von Matt im Karolinenviertel einige Scheiben eingeschlagen.

Jung von Matt ist eine widerliche Werbeagentur deren Zielgruppe die Reichen und Schoenen sind und deren Herangehensweise um Leuten in den Kopf zu scheissen nationalistisch und rassistisch ist. Die Schweine waren verantwortlich fuer die //Du bist Deutschland// Kampagne, an die wir uns sicherlch noch alle gut erinnern.

Unser Handeln widmen wir nicht nur unserer Wut ueber das bestehende Konstrukt der Herrschaft, sondern auch solidarisch und in Liebe an unsere Gefaehrt*innen im Kampf gegen die Stadt der Reichen.

Auch denken wir an Thunfisch, die noch immer als Geissel im Knast festgehalten wird. (Anm. Thunfisch ist inzwischen frei.)

Wir warten auf Euch!

Fuer die Anarchie

G20 angreifen

Quelle: Linksunten

Santiago, Chile: Brandanschlag gegen einen Stromkasten des IIRSA Autobahn-Projektes

In Südamerika und Chile schreitet die IIRSA (IInfrastrukturinitiative zur regionalen Integration Südamerikas) voran und als Individuen im Krieg mit der Zivilisation und der Macht sind wir nicht untätig geblieben.

In der Stadt Santiago ist eines ihrer Eingriffspunkte der Megabetonbau “Acceso Sur” (Südachse) , das die Autobahn eröffnet, die den Transport von Gütern vom Zentrum in den Süden des Landes erleichtet.

Dieser Bau greift gewaltsam in die gewöhnliche Landschaft der anrainenden Bevölkerung ein.

In der Woche des Aufruhrs gegen die IIRSA haben wir die Nacht mit aufständischen Feuer erhellt, indem wir einen Schaltkasten angezündet haben. Hiermit haben aufgezeigt, dass Macht und ihre Magaprojekte weiterhin verwundbar sind.

Wir verwirklichen den Hass, der sich unter den Zement der Straßen und hinter den Mauern der Gefängnisse im Widerstand und Offensive gegen staatliche Gewalt befindet. Deshalb grüßen wir Nataly Casanova, Juan Flores, Enrique Guzmán, die Gefährt*innen des “PDI Falles”, die Gefährt*innen Tato und Sol, die GefährtInnen des “Sicherheitfalles”, Mónica, Francisco, den Gefährten Joaquín García und all die Gefährt*innen in den Knästen von Spanien, Italien und der Welt. .

Weder grüner Kapitalismus noch ökologische Staaten. Für die Vervielfachung der autonomen Taten und direkte Aktionen gegen die Macht und ihre Projekte, die die Erde zerstören und unser Leben bestimmen wollen.

Alltägliche Saboteure für Anarchie

Turin: Zwei Tage Tätowierung & Piercing, Benefit für Gefangene und Vertiefung über den Gefährten Tasos Theofilou im El Paso Occupato

4. und  5. März 2017

Zwei Tage *Tätowierung und Piercing*

In der Straße Passo Buole 47 Turin

Benefit für die Gefangenen

Sonntag, den 5. März 2017 / Ab 16.30

Die Anti-Repressions-Kasse der Westalpen präsentiert:

“Der Fall des griechischen Gefangenen Tasos Theofilous”

Informationen und Videos über die repressiven /prozessualen Umstände des Falls. Telefonverbindung aus dem Gefängnis mit dem Gefährten Tasos. Die Analyse der Strategien des griechischen Staates und der Entwicklung des Widerstands, der Solidarität und der erfolgten Angriffe innerhalb und außerhalb der griechischen Gefängnise.

El Paso Occupato, Straße Passo Buole 47 Turin

Grandada, Spanischer Staat: Nein zur Räumung der freien Sozialen Bücherei Albedrío!

Kundgebung. Nein zur Räumung der Libre Albedrio. Freitag, 24 November um 13 Uhr. Vor der BMN Bank in Puerta Real / Granada.

Die BIBLIOTECA SOCIAL LIBRE ALBEDRÍO ist ein seit 5 Jahren besetzter und selbstverwalteter Raum in Granada, der sich im Viertel San Antón befindet. Er ist ein Ort, der auch für Vorträge, Filmvorführungen, Buchvorstellungen, Thementagen, Workshops und Unterricht genutzt wird.

Im März 2015 hat die Caja Granada (jetzt Banco Mare Nostrum) das bereits vorher von Räumung bedrohte Gebäude erworben. Es muss nicht betont werden, dass Zwangsräumungen, Räumungen, versklavende Hypotheken, Spekulation und Neuqualifizierung die Grundlage ihrer Praxis und ihres Wirtschaftens sind.

Eine Beschwerde aufgrund widerrechtlicher Aneignung wurde erhoben, mit der drohenden Konsequenz eines Polizeieinsatzes und Gerichtsverfahren gegen vermutete Besetzerinnen.

2016 haben wir eine Kampagne gestartet, die jetzt intensiviert werden soll. In ihr drücken wir unsere Ablehnung des Bankensystems aus und bemühen uns um den Aufbau eines Unterstützungsnetzwerks und darum diesen Raum, den sie uns rauben wollen, mit Leben zu füllen. Wir wollen gehört werden und wir suchen Unterstützung, dass sie uns hören. Deshalb laden wir euch ein Informationen über den Fall und über die Kampagne zu verbreiten.

Wir verteidigen kulturelle alternative und selbstverwaltete Räume, wie unseren. Die Banken und Institutionen monopolisieren die kulturellen Räumlichkeiten, wie Bibliotheken, Theater und Ausstellungsräumen. Wir widersetzen uns der Privatisierung und / oder Institutionalisierung von besagten Orten.

NEIN ZUR RÄUMUNG DER BIBLIOTECA SOCIAL LIBRE ALBEDRÍO.

AUCH WENN DIE BANK DRUCK  AUSÜBT, WIRD DIE FREIHEIT NICHT AUFGEGEBEN

(Zusammenfassung eines Kommuniqués der Offenen Versammlung der B.S. Libre Albedrío)

Demonstration:

Am 24. Februar wird es um 13 Uhr im Stadteil Puertal Real von Granada vor der BMN eine Versammlung zur Unterstützung des Freiraums und gegen seine Räumung geben.

Wir möchten der Bank zeigen, dass wir nicht alleine sind und dass wir nicht erlauben, dass ihre Praktiken unbestraft bleiben.

Die Bank greift wieder an, die Bibliothek leistet Widerstand.

spanischer Hintergrundtext

 

Wien: Poster- Feuer in die Herzen!

auf Englisch

Genua, Italien: Telekommunikations-Repeater sabotiert

Ein Repeater von Ericsson wurde in Genua aus Solidarität mit den griechischen Gefangenen Pola Roupa und Konstantina Athanasopoulou und den Gefangenen der Operation Scripta Manent sabotiert. Gegen den Staat. Gegen den Staat. Gegen Sessel-Anarchist*innen.

auf Griechisch  / auf Englisch

Spendenkonto für die angeklagten anarchistischen Genoss*innen in Aachen

via E-Mail erhalten

Seit dem 23. Januar läuft jetzt der Prozess gegen 2 anarchistische Genoss*innen in Aachen, die angeklagt sind eine Bank ausgeraubt zu haben. Es ist klar, dass der Prozess eine ganze Weile laufen wird. Deshalb ist eure Unterstützung gefragt! Gerne könnt ihr Spenden für die Angeklagten auf das Konto der Roten Hilfe Dresden überweisen.

Kennwort: Aachen2
Rote Hilfe Dresden
Postbank
IBAN DE72 3601 0043 0609 7604 34
BIC PBNKDEFF

Solidarität mit den Genoss*innen!

Lleida, Spanien: Das CSO (besetzte Sozialzentrum) La Chispa ist von Räumung bedroht

(…)Die 9 Jahre Ungehorsam des CSO La Chispa (permanente Besetzung der Häuser und Spekulationsgelände der UA SL) sind ein weiteres Zeichen des Widerstands gegen das legale System der Akkumulation von Eigentum und Reichtümern, mit denen sie die Privilegien von wohlhabenden Mafiosi verteidigen und die sozialen, ökologischen und kulturellen Bedüfnisse der Bevölkerung verachten.

Wir glauben, dass das Privateigentum die Privilegien nur für Wenige gewährt. Der Rest, wir sind überdrüssig die kapitalistische Logik zu begreifen: Prekäre Arbeit zu fördern, um eine Wohnung zu bekommen und das Recht, die Klasse der Arbeiter*innen zu betrügen, auszubeuten, zu vergiften  von denen zu verteidigen, die Privateigentum und Reichtümer monipolisieren (Banken, Spekulant*innen, reiche Familien, katholische Kirche, Multinationale und Staaten.) Angesichts diesen ganzen Unsinns bleibt es uns nur übrig zu kämpfen, die auf die Herrschenden zugeschnitten Gesetze zu missachten und mit den Taten, der Würde den Imperialismus – kapitalistisch – bürgerlich – sozialdemokratisch zu konfrontieren. .

Wenn sie das C.S.O. LA CHISTA räumen wollen, werden wir sie erwarten

Beteiligt euch am Widerstand: Solidarität und Ungehorsam

Mehr Informationanen auf: csolachispa.wordpress.com

längerer Text auf Spanisch

Australien: Aufruf zur Mitarbeit an der neuen Zeitschrift Paper Chained

Paper Chained ist eine (englischsprachige) Zeitschrift von Text und künstlerischen Äußerungen von Personen, die von Einsperrung betroffen sind. Wir suchen gerade Beiträge von Gefangenen, ehemalige Gefangene und Familienmitgliedern für unsere erste Ausgabe.

Bitte verbreitet diesen Aufruf innerhalb eurer Netzwerke.

Falls ihre gerade im Gefängnis seit, Zeit im Gefängnis durchgemacht habt oder eine geliebte Person im Gefängnis habt, würden wir eure Beiträge für diese Zeitschrift begrüßen! Falls ihr welche kennen solltet, die an einer Mitwirkung interessiert sein könnten, leitet diese Information an sie weiter.

Als PDF findet ihr ein Informationsblatt, das ihr ausgedruckt an Gefangene schicken könnt . Das Poster könnt ihr gerne ausdrucken und in eurem Viertel, Arbeitsplätzen, Schulen und anderen Gemeinschaftsorten aushängen.

Details über die Zeitschrift und Informationen, wie ihr Beiträge einschicken könnt, können (auch) auf der Webseite : Runningwild (Anarchistisches Kollektiv) eingesehen werden.

Zeitschrift PAPER CHAINED  – Info für Mitwirkende (englischspr. PDF)

auf Englisch

La Paz, Bolivien: Beginn der Workshops in der Antiautoritären Bibliothek Schwarzer Pfeil

Samstag, den 18. Februar werden wir von 10 bis 3 Uhr geöffnet habe. Wir beginnen mit den Workshops  “Zusammenkleben von Büchern, Herstellung von Pizza, Käse, Milanese (alles vegan), im Anschluss die Debatte über Antispezifismus, Selbstverwaltung und Antiautoritarismus.

Biblioteca antiautoritaria Flecha Negra (Antiautoritäre Bibliothek Schwarzer Pfeil)
bibliotecaflechanegra.wordpress.com

auf Spanisch

Montevideo, Uruguay: Brandanschlag auf Militärgebäude

Am 2. Februar war ein Gebäude des argentinischen Staates (Amt des Militärattachés), das sich im Ortsteil Pocitos von Montevideo befindet, das Ziel von unserem Hass auf die Repression vom 2016 Dezember gegen Demonstrant*innen, die gegen die, von dem Bergbauunternehmen Barick Gold verursachten ökologische Zerstörungen, Widerstand leisteten. Die Firma ist verantwortlich für mehrere Zyanid-Austritte in der Provinz von San Juan so wie die 10. November-Repression gegen die Bevölkerung der Mapuche in der Provinz Chubut, die in Gemeinschaft mit den privaten Paramillitärs der Benetton Company ausgeübt wurde.

Egal welcher Staat, unsere Solidarität ist mit den Menschen, niemals mit den Regierungen.

Lasst Anarchie und Solidarität nicht nur geschriebene Worte sein

Für den Tod aller Staaten und des Kapitals!!!

Abschließend, schließen wir und der regionalen Kampagne gegen IIRSAA an.

Perras incendiarias Fania Kaplan

auf Spanisch

Italien: Solidaritätsversammlung vor dem Turiner CIE am 19. Februar 2017

[…]
Sonntag, den 19. Februar

Versammlung vor der dem CIE von Turin aus Solidarität mit den Inhaftierten.

15:30 Treffpunkt Curso Bruneleschi / Monginevro Straße

*Um die Kämpfenden zu unterstützen, um die Isolation zu brechen*
Feuer den CIE!

auf Spanisch

Zagreb, Kroatien: 11. Anarchistische-Balkan-Buchmesse

Die elfte Anarchistische-Balkan-Buchmesse wird vom 7. bis 9. April im AKC Medika, Pierottijeva 11 (MAP) stattfinden.

Die Anarchistische-Balkan-Buchmesse (BAB) ist eine jährliche anarchistische Veranstaltung, die jedes Jahr an einem anderen Ort auf dem Balkan organisiert wird. Die erste BAB fand 2003 in Ljubljana statt. Seit dem hat sie fast jedes an verschiedenen Orten auf dem Balkan stattgefunden. Nach Ljubljana in 2003, wurde sie in Zagreb (2005), Sofia (2008), Thessaloniki (2009), Zrenjanin (2010), Skopje (2011), Ljubljana (2013), Mostar (2014), Zadar (2015) und in Ioannina (2016) organisiert. Mehr Informationen über vergangene Buchmessen könnt ihr hier finden.

Die Beteiligung an der Buchmesse ist offen für alle antiautoritäre / anarchistische Gruppen, Verlage, Initiativen und Orte (nicht nur vom Balkan). So fühlt euch frei, zu kommen und stellt euren Stand auf oder besucht die Buchmesse einfach, um euch an Diskussionen zu beteiligen.

Wie immer sind wir offen für alle Vorschläge, Ideen und Diskussionen. Auch, falls ihr einen Text oder ein Buch habt, das ihr interessant findet und vorstellen wollt oder eine Diskussion über ein ähnliches Thema, gebt uns einfach Bescheid.

Die Idee einer solchen Büchermesse ist nicht neu und sie basiert auf den positiven Erfahrungen mit anderen Anarchistischen Büchermessen. In vielen verschiedenen Situationen haben sich diese Buchmessen als wichtige Veranstaltungen und Treffpunkte auf lokaler und internationaler Ebene erwiesen.

Deshalb brauchen wir eure Hilfe – Kommt und unterstützt diese Veranstaltung mit Solidarität und Partizipation!

Falls ihre eine Solidaritätsveranstaltung für die 11. Anarchistische – Balkan – Buchmesse organisieren wollt, würden wir uns sehr freuen! Das Geld wird für die (niedrigen) Kosten der Buchmesse verwendet. Außerdem sollen damit Gefährt*innen mit Reisekosten geholfen werden

Falls ihr nicht zur Buchmesse kommen könnt, könnt ihr euch überlegen, freie Publikationen, Poster und anderes Material zu senden und wir verteilen es für euch. Wir organisieren einen Stand für alle von euch, die nicht kommen können, aber ihre Arbeit auf der Buchmesse präsentieren wollen

Setzt euch über unsere E-Mail Adresse mit uns in Verbindung, um Details zu erfahren, die Adresse für euer Material usw.

Contact us at anarhisticki.sajam.knjiga@gmail.com about details, the address to send stuff to, etc.

Das Poster der Buchmesse könnt ihr ihr von unsere Webseite downloaden.

Für mehr Information besucht www.ask-zagreb.org

auf Englisch

Rom: Solidaritätskundgebung vor dem Abschiebegefängnis (CIE) von Ponte Galeria am 18. Februar

Täglich gibt es in Rom (und auch in anderen Städten) auf den Straßen und Vierteln, in denen wir leben und durchqueren eine Jagd auf Personen ohne Papiere. Menschen, die in Gefahr sind von der Polizei ergriffen zu werden, um sie in ein CIE  einzusperren, wo sie auf Abschiebung warten.

Deshalb verwundert es nicht, dass die Polizeileitung von Minister Minniti bereits gefordert hat, die Razzien in den nächsten Wochen zu intensivieren. Das zielt insbesondere auf die Männer und Frauen aus Nigeria ab. Das ist, was immer geschieht, vor allem angesichts massenhafter Abschiebeflügen in einen der Staaten, mit dem Italien Abkommen unterzeichnet hat.

Das einzige Mittel, sich dem Faschismus des Staates zu widersetzen, ist den Kampf gegen Gefängnisse und Grenzen weiter zu führen und Solidarität mit allen Eingesperrten zu zeigen und Widerstand gegen Abschiebungen zu leisten.

Samstag, 18. Februar vor dem CIE von Ponte Galeria

15:00 Uhr am Bahnhof Ostiense

Lasst uns zusammen Widerstand gegen Kontrollen und Razzien leisten
Last uns unsere Solidarität den Frauen der CIE von PonteGaleria geben!
Keine Grenzen, keine Nationen, um die Abschiebungen zu stoppen!

Quelle: infoma-azione

auf Spanisch

Perugia, Italien: Die A.L.F. hat zwei Hunde gerettet

Am 24. Dezember wollten wir in der Provinz Perugia Weihnachten auf andere Weise feiern. So wie es alle tun sollten! Wir wollten, für zwei unschuldige Kreaturen, Freiheit und Würde wieder gewinnen.

Ihrer Haltung überdrüssig oder aufgrund anderer Gründe, hat das Herrchen sie in Käfige gesperrt und sie völlig vergessen. Nach mehreren Beschwerde, ist endlich eine zuständige Stelle an den Ort gegangen. Aber für sie war alles in Ordnung, nichts erschien seltsam.

Zwei in Käfig gehaltene Hunde schwammen buchstäblich in Scheiße, ohne Wasser oder Nahrung, verängstigt, hungernd und frierend. Aber es war alles in Ordnung!

Das Herrchen, ein früherer Polizist, hat sie (sicherlich auf den Rat von jemanden) verschwinden lassen. Aber Leute haben recherchieren können, dass er sie in einem nicht weit von seinem Wohnort gelegenen Haus von Bekannten untergebracht hat. Als wir zur Überprüfung an diesen Ort gingen, befanden wir uns vor einem 2×1 Käfig mit 5 cm Scheiße auf dem Boden. Wasser und Essen waren gefroren, es gab keinen guten Schutz. Der Käfig war vollständig der Kälte der Winternacht ausgesetzt, es gab nur noch die Reste eines kümmerlichen Zwingers, in dem sie beide erfolglos rein wollten, um etwas Wärme zu erhaschen. Einer von ihnen hatte schwere Schleimbeutelentzündung und beide hatten ihre Augen errötet von der Kälte der Nacht und Bindehautentzündung.

Wir kamen eher zufällig in der Nacht auf das Grundstück und während sie feierten, lachten und aßen und sich in der Hitze ihres Hauses freuten, kamen wir herbei und öffneten gewaltsam den Käfig, um sie rauszuholen und wegzubringen. Zu Anfang zweifelten sie, ob sie uns trauen konnten. Aber als sie erst einmal ihre Nasen aus den Käfig herausgestreckt hatten, waren sie es, die uns von diesem Ort wegzogen.

Jetzt sind beide weit weg und haben ein Haus, eine Familie, ein Sofa zum Verweilen, ein Bett zu Schlafen, ein Garten zum Spielen und Diejenigen, die ihnen Liebe schenken.

In eine Gesellschaft, in der akzeptiert ist, Tiere auf diese Art zu behandeln, kannst du nicht erwarten, dass die Institutionen eingreifen oder helfen. Wir laden alle ein, die Informationen über ähnliche Zustände haben, zuerst zu handeln.

Direkte Aktion jetzt!
A.L.F.

 

auf Griechisch

Frankreich, Fleury-Mérogis: Informationen über und Kunst von der anarchistischen Gefangenen Kara Wild

Es ist wie die christlichen Klöster, von bizarren, frauenfeindlich-perversen Kerlen draußen in der Wüste.

Die Betaversion wurde von den Herrschenden als so effektiv erachtet, dass sie einen Weg gefunden haben , alle ins Zuchthaus zu schicken.

Im gegenwärtigen Gefängnisalbtraum werden sogar die wildesten Orte als große Outdoor- Übungsgelände genutzt-  für die priveligiertesten -Gefangen- Jetzt. wo die Leute, die dort lebten, geräumt wurden-

Gefängnisse, innerhalb von Gefängnissen, innerhalb von Gefängnissen.

Gegen den Zoo, gegen die Zoowärter*innen

Beendet die Welt, befreit die Erde!

Adresse:

Maison d’arrêt de Fleury-Mérogis
(an) (Mlle) David BRAULT (Kara)
N° d’écrou: 428682
7 Avenue des Peupliers
91705 Fleury-Mérogis
France

alternativ:

proyecto.primavera@gmail.com

Vielen, vielen Dank für eure Briefe!

Seite für Kara und Quelle dieses Beitrags: freekarawild

auf Griechisch

UK: ALF besucht einen Geflügelhof

25 Hühner wurden aus einem Geflügelhof im Südosten des “Vereinigten Köngreichs” gerettet. Für maximals Wachstum mussten die, höchstens 40 Tage alten Hühnchen, 22 Stunden am Tag im Licht erleiden. In der Nacht bevor sie zum Schlachten transportiert wurden, wurden 25 Gefährten geretten und zu sicheren Plätzen verbracht. Parolen wurden innerhalb der Halle gesprüht, die lauteten: “Sie kamen, sie sahen, sie befreiten” und “Wir haben euch beobachtet” 25 Hühner wurden aus einem

Mit dieser Aktion möchten wir uns mit Debbie solidarisch erklären. Sie wird im April 2017 aus dem Gefängnis entlassen.

auf Griechisch

Ein Brief von Thomas Meyer-Falk an Gefährt*innen in den USA

Quelle: Blackdiamondprisonersupport

Liebe Gefährt*innen,

Grüße von der anderen Seite des Ozeans. Es war eine große Freude, wie immer, von euch zu hören. Ich hoffe, dass ihr alle ein nettes Neues Jahr hattet.

Wie ihr seht, kann ich Briefe jetzt am Computer schreiben, weil wir seit zwei Wochen einen Drucker haben. Das ist besser als nichts (:-) aber wir haben keinen Zugang zu Internet (:-(

Letzten Monat hatten wir ein Konzert vor den Toren / Mauern, die Band hieß Krach vor dem Knast, sehr junge Gefährten, eine Punk Band. Und sie waren auf Tour, “besuchten” ein paar Gefängnisse, sangen laut gegen die Existenz von Gefängnissen an und riefen “Zerstört die Mauern”. Hier in Freiburg hat ein linkes Internetradio ihre Aktivität “Live auf Sendung” übertragen.

Und am 31. Dezember gab es wieder eine kleine, aber kraftvolle Demonstration / Kundgebung vor dem Gefängnis (das Gefängnis ist im Zentrum von Freiburg, ca. 600 Gefangene), laute Parolen wurden gerufen, ein wenig Feuerwerk)

Mir geht es gut und ich hoffe euch auch. Ich weiß, dass es so schwer ist, draußen zu überleben, Leben ist hart und schwierig. Deshalb bin ich voller Respekt für euch!

Ich wünsche euch ein starkes 2017, viel Kraft und Einfallsreichtum (:-)

Im Kampf

Euer Gefährte

Thomas

* Black Diamond Prisoner Support: (Gefangenen-) Kommunikations und Informationsressource aus den USA

auf Griechisch

Aufruf zum Internationalen Protesttag gegen die IIRSA (15/02/2017)

Aufruf zum Internationalen Protesttag gegen die IIRSA

Mittwoch, den 15. Februar

Gegen ihre Maschinerie des Todes und der Zerstörung braucht die Revolte von allem!

Information, Konspiration und Angriff

In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal an die Woche des Aufruhrs und der anarchistischen Propaganda gegen die IIRSA (Infrastrukturinitiative zur regionalen Integration Südamerikas) erinnert. Die internationale Solidarität muss sich nicht auf den hier vorgeschlagenen 15. Februar beschränken.

auf Spanisch

Bure: Waldbesetzung ist seit Ende Januar 2017 räumungsbedroht. Demonstration am 18.Februar

Wenn sie uns aus dem Wald „Bois Lejuc“ vertreiben, werden ihn Hunderte wieder einnehmen!

Für eine große Demonstration zum besetzten Waldstück

Am 18.2.17 wird es in Bure eine Demonstration geben, die um 11 Uhr starten wird.

Hier das Programm des Demotages

 10.30 Uhr: gemeinsames Versammeln in Bure

11.00 Uhr:  Beginn der Demonstration in Richtung Wald

11:45 Uhr: Ankunft im Wald, Ortserkundung, Baustelle im Wald

12:30 Uhr: gemeinames Mittagessen

15.00 Uhr: Fortsetzung des Demonstrationszuges

17.30 Uhr – 18.00 Uhr: Zurück in Bure

20h00 : Abendessen am Konzertort

Konzertabend:: Großes Musikallerei (Instrumente mitbringen) am frühen Abend + Konzert / DJ zum Ende

Hinweis: Zu den Schlafplätzen ist ein Schuttledienst eingerichtet. Infos erhaltet ihr am Konzerteinlass sowie im Haus des Widerstands.

Die Waldbesetzung ist seit Ende Januar 2017 räumungsbedroht

Eine Gerichtsverhandlung fand am 8.2.2017 statt. Dort ging es um ein Räumungstitel gegen die Waldbesetzer*innen für die ANDRA. Sollte der ANDRA ein Räumungstitel zugesprochen werden und die Umweltbehörde eine Rodungsgenehmigung erteilen (diese Entscheidung wird ebenfalls bald bekannt gegeben), ist mit einer Räumung der Waldbesetzung durch die Polizei zu rechnen. Das Urteil wird am 22.02.2017 gesprochen.

Solidaritätsaktionen sind willkommen! Du kannst jetzt schon in den Wald kommen und die Verteidigung des Waldes mit vorbereiten. Am Tag X, dem Tag der Räumung, werden wir auch Unterstützung benötigen. Und wenn du es nicht nach Bure schaffst: Wir freuen uns über dezentrale Aktionen.

Schreibt euch die Nummer der Legal Team (Ermittlungsausschuss) auf!  0033 7 51 555 898 (neue Nummer, Stand Februar 2017). Erreichbar ist der Ermittlungsausschusss auch per Mail: arr (at) riseup (point) net.

Vor Ort gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in den Boden- und Baumhäusern im Wald. Es gibt auch diverse Schlaflager in Häusern in der Umgebung.

Aktuelle Infos zur Waldbesetzung gibt es auf de-vmc.camp

Haltet euch bereit, es kann schnell gehen und wir brauchen alle Menschen!

Wien: Solidarität mit Thunfisch

Wir schicken solidarische Grüße aus Wien an Thunfisch, welche am 21. November 2016 im Zusammenhang mit den Protesten am 09.07. in Solidarität mit der R94, festgenommen wurde. Seit 29. November wird sie in der JVA für Frauen in Berlin Lichtenberg festgehalten.

Am Samstag, den 4. Februar, haben wir uns zusammen gefunden um ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Dazu haben wir ein Foto mit dem Transparent „Free Thun – Love R94 – Hate Cops“ gemacht.

Die Aktion fand im Zuge einer Veranstaltung für anarchistische Gefangene statt. Es gab einen Info-Abend über Repression und eine Party, um Anarchist_innen die vor Gericht stehen finanziell zu unterstützen. Unter dem Namen „Feierabendsoli“ fand bereits zum zweiten Mal ein Abend für anarchistische Solidarität statt. Ein Ziel der Veranstaltung war es zu thematisieren, dass es auch andere Formen gibt solidarisch zu handeln, außer auf Solipartys zu gehen.

Das haben wir zum Anlass genommen, unsere Gefährtin Thunfisch zu unterstützen.

Wir schicken ihr und allen Gefährt_innen im Knast viel Kraft und Durchhaltevermögen!

Feuer allen Knästen!!

Freiheit für alle Gefangenen!

freethunfisch.blackblogs.org

auf Englisch

Montevideo, Uruguay: Treffen der Kämpfer*innen für die Erde und gegen das Kapital

Wir laden euch dazu ein, uns gemeinsam an diesen reizenden Ort zu treffen, den Kapital und Staat mit ihren Umwelt zerstörerischen Projekten uns nehmen wollen.

Um zu sehen, was wir vorhaben, was getan wurde und vor allem was wir tun können, angesichts dieser neue Offensive von Natur zerstörerischen Großprojekten, mit denen die Regierung darauf setzt, die laufende ökonomische Krise zu überwinden.

Um Ideen und Erfahrungen bei der Bekämpfung auszutauschen. Um zu koordinieren, zu verstärken, um weitere Alternativen aufzubauen.

Bergbau, Gentechnik, Rückvergasungsanlagen, Häfen, Straßen, Schienen, Logistikzentren,, Verstädterung, Gentrifizierung, Immobiliengeschäfte, Sanierungen, Ausbaggerungen,Verklappungen Militarisierung bedrohen unsere Viertel.

Falls ihr unsere Sorgen teilt, wäre es nett, wenn ihr kommt und euch an diesem, weiterhin offenen, Vorschlag beteiligt.

Ah! Bringt Zelte mit, Löffel und etwas für den veganen Eintopf!

¡SOMOS SEMILLAS DE LUCHA AL VIENTO!

¡LA TIERRA QUE NOS PARIÓ!

Samstag, 18. und Sonntag, den 19. Februar – Punta Yeguas – Westen von Montevideo

Im Rahmen der Woche des Aufruhrs und der anarchistischen Propaganda gegen die IIRSA

Internationaler Aufruf: Woche des Aufruhrs und der anarchistischen Propaganda gegen die IIRSA vom 12. -19. Februar

Wenn sie sich koordinieren, um zu verwüsten, vereinen wir uns, um sie zu stürzen!! Komplizenschaft und Aktion für alle, die die Erde mit den Kadavern der Anführer*innen düngen wollen und damit Rebellion und Revolte säen!! WEIL DER NEU-EXTRAKTIVISMUS GESICHTER HAT UND WIR SIE KENNEN

Für den Fortschritt ihrer verfaulten Todesmaschine verwüsten die Macht und der Vormarsch des Kapitals durch seine Infrastruktur, täglich das Land für den Fortschritt ihrer verfaulten Todesmaschine.

Die neuen Voraussetzungen von Herrschaft verbreiten sich durch die Gentrifikation, Neo-Extraktivismus, die Urbanisierung der Armut, die neuen Formen der Unterdrückung, Militarisierung der Viertel, usw. An jedem Ort, an dem wir uns befinden, gibt es einen Konflikt mit der Macht und ihre Infrastruktur. In Regionen im Süden der Erde werden Mega-Raubbauprojekte ausgeführt, von unseren Feind*innen als die I.I.R.S.A bezeichnet. (Infrastrukturinitiative zur regionalen Integration Südamerikas) Es handelt sich um eine Initiative verschiedener Staaten und Unternehmen den Warenfluss zu beschleunigen, eine neokoniale Neuordnung aufzuzwingen und um eine Kontrollmöglichkeit als Beihilfe für die Konsumgesellschaft.

Vor Anwesenheit beim Schauspiel des Todes, bevor wir vollkommen verschlossenes Kettenglied sind, ziehen wir es vor, mit dem Etablierten zu brechen und die Verantwortung für das, was wir durchleben, zu übernehmen. Es ist Zeit den Krieg gegen die Staaten zu intensivieren, gegen das Kapital und die Art und Weise, die ergriffen wird, um ihre ekelhafte Lebensform weiterzuführen und zu perfektionieren. Als Anarchist*innwn rufen wir dazu auf, die Revolte auszuweiten, die Propaganda, die direkte Aktion, die gegenseitig Solidarität und die Weiterentwicklung und den Fortschritt des Kapitals anzugreifen. In Ermunterung des Kampfes zur Verteidigung der Erde gegen das Vordringen des Neu-Extraktivismuses, gegen die mitbeteiligten Institutionen , ihre funktionalen Gesetze und ihre falschen Kritiker*innen.

Der Widerstand und die Offensive müssen ein Impuls sein, der den Bruch mit allen Formen der Macht bedeutet. Es ist notwendig, die verschiedenen Kämpfe zu verstärken, von den Erfahrungen zu lernen und Reflektionen einzubringen, da es keine Zeit mehr zu verlieren gibt. Es geht darum genau, hier und jetzt zur Tat zu schreiten gegen alle Herrschaftsformen.

Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, einen Aufruf zu einer Woche des Aufruhrs und der anarchistischen Propaganda vom 12. bis zum 19. Februar gegen die IIRSA zu lancieren, um uns auf unsere Kraft, Koordinierung und Energie auf die Ausweitung des Konflikts gegen die Herrschaft zu fokussieren.Verbreitet konspiriert geplante Angriffe!

auf Spanisch

Aachen: Ein Abend in Solidarität mit den wegen Banküberfällen in Aachen angeklagten Gefährt_innen.

Freilassung, Anarchistische Gefangene für den Aachener Fall

Der Repression ins Gesicht spucken
Ein Abend in Solidarität mit den wegen Banküberfällen in Aachen angeklagten Gefährt_innen.

Im Angesicht eines Repressionsapparats, der im Kontext des technokratisch-wissenschaftlichen Wahns dieser Tage immer beklemmendere Züge annimmt, scheint es leicht, in Lethargie zu verfallen.
Das ist so gewollt – durch technologische Aufrüstung, immer weiter reichende Forschung z.B. im Bereich der DNA-Analyse, der Auswertung von Videos und dem Zugriff auf Daten soll der Eindruck entstehen, dass es unmöglich ist sich der Überwachung, Erfassung und Speicherung zu entziehen.

Um dieser vermeintlichen Totalität etwas entgegenzusetzen, müssen wir die Situation, in der wir kämpfen, einer ständigen Analyse unterziehen. Wir müssen uns über Wege austauschen, diesen Entwicklungen auf Ebenen des Angriffs, der Solidarität und der Selbstorganisation zu begegnen.

Uns geht es um Fragen, die Anarchist*innen im Kampf seit jeher beschäftigen, und die keineswegs an Aktualität verloren haben, Fragen bezüglich des Aktes der Enteignung, der Repression und der Solidarität.

Am Samstag, den 11. Februar 2017 um 19 Uhr laden wir in den Infoladen Aachen in der Bismarckstraße 37 ein, um Erfahrungen und Einschätzungen bezüglich dieser Fragen auszutauschen, insbesondere im Hinblick auf aktuelle Schläge der Repression gegen Gefährt_innen, denen Banküberfälle in Aachen vorgeworfen werden.

Für mehr Information zu den Verfahren und Initiativen der Solidarität schaut auf:
http://solidariteit.noblogs.org

 https://solidaritatrebel.noblogs.org/

https://lalime.noblogs.org/

auf Englisch

Vigo, Spanien: “Operation Buyo” gegen Gabriel Pomba da Silve und Elisa Bernado

erhalten als Mail

Vorsicht, wen ihr als Gefährt*in bezeichnet

Im Rahmen eines Einsatzes am Rande von Vigo durchsuchten (und zerstörten dabei beinahe) am Dienstag, den 24. Januar, 60 bewaffnete Männer (darunter die Guardia Civil und Geheimagenten) das Haus, wo Gabriel Pomba da Silva seit einigen Monaten mit seiner Partnerin Elisa Bernardo lebt. Bei Tagesanbruch wurden die beiden gewaltsam geweckt, ihnen wurden Handschellen angelegt und beide wurden voneinander getrennt. Der Grund dieser als “Operación Buyo” bezeichneten Aktion. Es sollten Feuerwaffen und Sprengstoff gefunden werden! Die Durchsuchung dauert an die acht Stunden und trotz der eingesetzten Mittel (Hunde und fortschrittliche Radartechnologie) gab es keine Resultate. Unter den Dingen, die dort beschlagnahmt wurden, sind „interessante“ anarchistische Materialien, Kameras, Karten von verschiedenen Städten, einige Kabel und alte, nicht mehr funktionierende Mobiltelefone.

Lisa blieb trotz der wiederholten Androhung, in Haft genommen zu werden, wenn sie nicht den so gewünschten Ort des Versteckes verriet, frei. Gabriel wurde dagegen mit dem Vorwurf des „Illegalen Besitzes von Waffen und Sprengstoffen, den Handel mit ihnen und Bildung einer bewaffneten Gruppe“ verhaftet. Während der 24-stündigen Haft (tatsächlich geschah die Freilassung des Gefährten am nächsten Tat), wurden die Fakten schmerzlich zusammengetragen.

Drei Monate vorher lernte das Paar eine selbsterklärte Gefährtin kennen, die während ein paar Gelegenheiten, sie zu treffen, ihre Probleme mit Drogen gestanden hat und über ihre bedingte Verurteilung sprach, die ihr aufgrund einer Verhaftung im Jahre 2013 wegen des Angriffs mit Molotow-Cocktails auf eine Institution in Vigo, auferlegt wurde. Gemeinsam reagierten Gabriel und Elisa auf das Hilfegesuch, das von der „Gefährtin“ gestellt wurde und akzeptierten sie für eine Woche. (zum Jahresbeginn) im besagten Haus, um sie in der schlimmste Phase der Entgiftung zu begleiten. Nach diesem kurzen Zeitraum, kehrte das Mädchen in ihr eigenes Haus zurück … und erschien am Tag vor der “Operación Buyo“) wieder als Informantin (von falschen Informationen),

Wenn wir nicht sichere Belege erhalten hätte, dass sie während ihrer früheren Verhaftung andere Leute verleumdet hat, würden wir uns selbst darauf beschränken, sie als „Opfer des Systems“ zu betrachten- aber das ist nicht so. Maria, das ist ihr Name, ist zur Zeit im Gefängnis wegen der gleichen Vorwürfe wie Gabriel und hofft möglicherweise, dass es ihr hilft, Tochter eines Militärführers zu sein, um da das Schlimmste zu vermeiden, weil bei ihr ein Arsenal von Handfeuerwaffen gefunden wurde. In der Tat wurde 2013, ungeachtet der Vorwürfe von Terrorismus, die Strafe gegen sie signifikant reduziert (von 11 auf 2 Jahre!!!). Dann wurde sie in Bewährung umgewandelt, so dass sie nicht mehr als ein paar Monate im Gefängnis blieb. Mit all dem Hass auf das repressive System, die Gefängnisse und die Rechtsordnung, ist es unumgänglich, sich zu wundern, seit wann diejenigen, die sich als Anarchist*innen bezeichnen, solche Behandlung erfahren. Hier können eigene Rückschlüsse gezogen werden.

Eine Stellungnahme von Gabriel, schließt mit den Worten:
(…)In meinem Haus wurden 5 Köpfe Winterkohl, anarchistische Bücher und Magazine beschlagnahmt. Es ist offensichtlich, dass falls sie nur einen Nagelknipser in meinen Besitz gefunden hätte, Gabriel Kommuniqués aus einer Zelle und nicht in Freiheit schreiben würde.

An alle, die mich weiterhin unterstützen wollen und ihre vorbehaltlose Liebe zukommen lassen wollen. Ich bin hier!

An alle die mich weiterhin ermeucheln wollen. Ich bin hier!

Nie besiegt!

Nie bereut!

Für Anarchie und Ende der Herrschaft!

Gabriel Pombo da Silva
29 January 2017

Quelle: Insurrection News