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Für Übersetzungen, Korrekturen und/oder Originalmaterial für Veröffentlichungen, wie zB Updates von der Straße, Berichte von Aktionen, Bekennerschreiben, Texte über gefangene oder verfolgte GenossInnen, Aufrufe, Broschüren, Meinungen, usw.: contrainfo(at)espiv.net

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Contra Info: Übersetzungsnetzwerk für Gegeninformation

Contra Info ist ein internationales, multilinguales Netzwerk für Gegeninformation und Übersetzungen, eine Infrastruktur, die von AnarchistInnen, Anti-Autoritären und Libertären unterhalten wird, die in den verschiedensten Teilen der Welt aktiv sind. Lies weiter »

Madrid: Propaganda, Bücher und anarchistisches Material auf den Plätzen

Info erhalten am 7.7.18

-“TOMA LA CALLE”

Die Initiative “Toma La Calle- Nehmt euch die Straße” -verschiedene Stellen zur Verbreitung anarchistischer Propaganda in verschiedenen Vierteln Madrids- wird auch im Juli fortgesetzt: Vallekas, Tetuán, Carabanchel  und Moratalaz. Im August wird es eine Pause geben, im September geht es dann aber weiter.

Alle Samstag im Juli, ab 20.00 Uhr.

Carabanchel, 7. Juli, 20 Uhr, . Plaza de Oporto. <M> Oporto

Moratalaz 14. Juli, 20 Uhr,  Plaza del Encuentro. <M> Artilleros

Vallekas 21. Juli. 20 Uhr, Kreuzung von Esquina Monte Igueldo und Peña Gorbea. <M> Puente de Vallekas

Tetuán 28. Juli, 20 Uhr, Plaza de las Palomas. <M> Estrecho

Aus dem Aufruf zu dieser Aktionsreihe „Im Zeiter der Netzanbindung, wo dank des technischen Fortschritts alles zunehmend miteinander in Verbindung stehen muss, erkennen wir, dass die einzigen Dinge, die immer weniger miteinander verbunden sind, der Umgang und die Beziehungen miteinander sind, die sich auf der Straße ergeben.“

Madrid: Anarchistische lokale Zeitung “Aquí y Ahora”

Aquí Ahora (Hier und Jetzt)

Anarchistische Zeitung der Viertel Aluche und Carabanchel

1000 Exemplare / vierteljährlich / gratis

feste Verteilstellen: Local Anarquista Motín (Anarchistisches Lokal), Ateneo Libertario de Carabanchel Latina (Libertärer Kulturverein) , Casa Autogestinada del Bario Aluche (Selbstverwaltetes Haus) , Centro Social Okupado Anarquista La Gatonera, (besetztes Soziales Anarchistisches Zentrum),  Espacio Social Liberado Autogestionado EKO (Befreiter Selbstverwalteter Sozialraum EKO)

Andere Verteilstellen: In den Metros von Aluche, Carabanchel, Oporto, Carpetena und Vista Alegre. In Kulturzentren, Bibliotheken und an anderen öffentlichen Orten.

Wenn ihr euch an der Verteiligung beteiligen oder Beiträge beisteuern wollt, für Anregungen und um in den Kontakt zu treten, meldet euch bei: aqui_y_ahora@riseup.net.

Temuco, Chile: Baby-Fußballturnier “Copa Juan Aliste Vega”

Eric Cantona kümmert sich am 26.1.95 um einen rassistischen Fußballfan

Babyfußball-Turnier (Fußball auf kleineren Platz und mit weniger Spieler*innen)

Pokal Juan Aliste Vega

Samstag, 21. Juli ab 12 Uhr

Die Einladung, sich an diesem tollen,  solidarischen, antiautoritäten, wettbewerbsfeindlichen und sich gegen Gefängnisse richtenden Turnier  / Pichanga (spezielle Mahlzeit) auf dem Sportplatz der Gemeinde Pichicautin zu beteiligen,  richtet sich an alle jungen Kids, unabhängig von Geschlecht und Alter.

$ 7000 pro Team (5 Spieler*innen auf dem Platz und 2 Wechselspieler*innen) kostet die Teilnahme.

Ihr müsst für die Auslosung der Paarungen eure Anmeldung, unter Angabe des Teamnahmens an die folgende E-Mail Adresse senden: pichangasolidaria@gmail.com
 

Teamreagistrierungen sind bis zum Freitag, den 20. Juli möglich.

Zusätzlich haben wir Live – Musik und eine “Gemeinschaftsküche, um den Sporttag zu beleben. (Bringt eure libertären Materialien für Stände mit)
Alle Einnahmen gehen direkt an den subversiven Gefangenen Juan Aliste Vega, der seit einigen Monaten einen neuen Kampf ausfechten muss, nachdem bei ihm ein zebro-vaskuläres Problem festgestellt wurde. Er benötigt dringend eine Operation.
Mit dieser und anderen Initiativen versuchen wir, zu den medizinischen Kosten und zur Genesung des Gefährten beizutragen. (…)

 

Pisa, Italien: Veranstaltung “Animali in Rivolta” am 14. Juli

erhalten am 5.7.18

18:30 Uhr: Veganes Apericena (Kombination aus aperitivo ( „Getränk vor dem Essen“) und cena („Abendessen“) – bezahlt wird nur das Getränk) , 5 Euro – Benefiz für die Tiere von “Ippoasi” (Zufluchtsort für Tiere, die Opfer von Ausbeutung und des Speziesmus sind)

20:00 Uhr: Vorstellung des Buches “Animali in Rivolta” (Sarat Colling) durch Marco Reggio

21:30 Uhr “La Ciurma” live (anarchistische Lieder) + DJ Set

-freier Eintritt-

 Polisportiva Alberone, auf dem San Giusto Sportplatz, Via Sainati in Pisa.

Hamburg: Drei in einer Reihe… Die kommenden Anhörungstermine im Widerspruchsverfahren von Peike

Solidarisch mit dem G20-Gefangenen Peike.

Kommt zu den Anhörungen des Widerspruchverfahrens am kommenden Mittwoch, Donnerstag und Freitag!

Tage 21 + 22 + 23 (drei Termine an aufeinanderfolgenden Tagen!) – 11.7.-13.7. / 9:00-16:00

Amtsgericht Mitte

Sievekingplatz 3

Hamburg

Updates: freepeike.noblogs.org

Peike würde es begrüßen, wenn so viele Gefährt*innen wie möglich im Gerichtsgebäude zugegen wären.

Ab einer Stunde vor dem Beginn jeder Sitzung gibt es von den Gefährt*innen von United We Stand, Kaffee und Musik außerhalb des Gerichts. Falls ihr einen Übernachtungsplatz in Hamburg benötigt, sendet eine E-mail zur Unterstützungsgruppe: Free Peike: freepeike@riseup.net

Ausdrücklich sollte auch noch einmal an das für Peike eingerichtete Solidaritätskonto erinnert werden.

Vorstellung des spanischsprachigen Buches mit dem Titel “Mayo de 1937. La barricada de la revolución” (Mai 1937. Die Barrikade der Revolution)

erhalten am 3.7.2018

Im Mai 1937 errichtete das Proletariat in Barcelona und in verschiedenen Städten Kataloniens Barrikaden, mit denen es seine Feindseligkeit gegenüber den republikanischen Staat und all seinen Repräsentant*innen ausdrückte. Die Revolution spielte in diesem Streit ihre letzte Karte aus und wurde besiegt. Die Konterrevolution triumphierte, indem sie dem unbeugsamen Proletariat den letzten Schlag versetzte. Der republikanische Staat liquidierte diese Revolte und damit die Aussicht auf eine soziale Veränderung. Die Tscheka, die Morde, die Folterungen und das Verschwinden der Revolutionäre, die von der „Regierung der Volksfront „verwaltet wurden, waren seitdem an der Tagesordnung.

Für das vorliegende Werk wurden sechs Texte ausgewählt, die dazu beitragen, die Ereignisse in der ersten Maiwoche 1937 zu verstehen und zu vertiefen. Die meisten Autor*innen der Texte waren an diesen Ereignissen beteiligt und und können eine ganz andere Situation belegen als die, die uns als offizielle Geschichte erzählt wird.

Weit davon entfernt, uns einen einfachen Krieg zwischen Faschist*innen und Antifaschist*innen, zwischen Franco und Republikaner*innen darzustellen, zeigen sie uns einige Kämpfer*innen, die auf die Barrikaden gingen, um eine Revolution zu verteidigen, die sich nicht nur gegen den Faschismus, sondern auch gegen die Republik richtete.

 Hier klicken, um mehr auf dem spanischsprachigen Blog von Reapropiación Ediciones zu lesen.

Santiago, Chile: Solidarischer RAP für die Gefährt*innen im Gefängnis

Wenn wir nicht gemeinsam kämpfen, bringen sie uns getrennt um

* * *Solidarischer Rap* * *

Unterstützung: $2000

Datum: Samstag, den 14. Juli, ab 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: EXEQUIEL FERNADEZ 441, ÑUÑOA, SANTIAGO, CHILE

Wir laden alle ein, sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen, bei der sich der RAP und das Bewusstsein für solidarische Arbeit gegen Gefängnisse vereinen, aus Solidarität mit unseren Gefährt*innen und Geschwistern in den Knästen, die vom Staat und dem Kapital als Geisel genommen wurden.

Beteiligt euch, unterstützt die Veranstaltung und verbreitet diesen Termin… Falls ihr Infos zum Austausch haben solltet, bringt auch diese mit (wie Leinwände und alle Propaganda, die Ideen der Befreiung ausdrücken)

Wieder einmal ist die Musik, wie eine Waffe, um jetzt die Umzäunung und die Isolierung unserer Gefangenen zu durchbrechen!

Sie gehören gemeinsam mit uns auf die Straße.

Gegenüber der massenhaften Gleichgültigkeit: Aktiver Widerstand gegen Gefängnisse!!

Es wird geben: Tombola, Essen, Getränke.. Bringt auch Material für einen eigenen Stand mit!

Beschäftigt wird sich mit der aktuellen Lage der Gefährt*innen:

MARCELO VILLARROEL
JUAN ALISTE
TAMARA SOL FARÍAS
MAURICIO HERNANDEZ
CELESTINO CÓRDOVA

Raum, frei von toxischen Eigenschaften!

auf spanisch

Neue englischsprachige Broschüre: Eine ABC-Gruppe gründen – ein Ratgeber

Das ABC (Anarchist Black Cross) ist ein internationales Netzwerk von Gruppen und Einzelpersonen, das sich mit praktischer Solidarität mit Gefangenen und den breiteren Anti-Repressionskämpfen beschäftigt. Es nahm bereits vor über 100 Jahre seine Arbeit auf.

Diese Broschüre ist ein Hilfsmitte für alle, die eine Anarchist-Black-Cross-Gruppe gründen wollen. Sie war eine kollektive Arbeit von Leuten verschiedener ABC Gruppen Europas. Wir hoffen, dass ihr sie inspirierend und hilfreich finden werdet.

Sie beinhaltet Artikel und Informationen zu:

  • Was ist das Anarchist Black Cross und warum existiert es?
  • Wie sind ABC-Gruppen organisiert
  • Was tun ABC Gruppen
  • Ein Überblick über die “Internationalen Tage der Solidarität”
  • Wichtige Tipps für Spendenaktionen
  • Wie kann eine ABC Gruppe am Laufen gehalten werden
  • Aufeinander acht geben, während der ABC – Arbeit

Zum Download

Diese Broschüre ist Anna Campbell gewidmet. Anna wurde im März 2018 während ihres Kampfes an der Seite der Frauenverteidigungseinheiten beim Schutz von Afrin getötet. Anna war ein engangiertes Mitglied beim Bristol Anarchist Black Cross und nahm ihr Engangement für Solidairität und gemeinsame Hilfe mit ins Grab.

Graz, Österreich: “Identäre” vor Gericht

erhalten auf englisch am 5.7.18

“Identitäre” vor Gericht

In Graz (Österreich) findet ein Prozess gegen die “Identitäre Bewegung Österreich” statt. Europaweit bekannt geworden durch Medienaktionen in den Alpen und im Mittelmeer, waren sie auch in Österreich für mehrere rassistische Vorfälle verantwortlich. Die Anklage umfasst folgende strafrechtlichen Vergehen: Verhetzung, Mitgliedschaft und Gründung einer kriminellen Vereinigung, Sachbeschädigung und Nötigung. Eine detailierte Zusammenfassung der Anklage hat prozess.report zusammengestellt.

Die “Identitären” in Österreich

Die sich selbst als „Identitäre Bewegung Österreich“ bezeichnende rechtsextreme Gruppe gründete sich nach dem Vorbild des franzöischen „Bloc Identitaire“ im Jahr 2012 unter der Führung von deutschnationalen Burschenschaftern in Wien. Die sogenannten “Identitären” entwickelten sich rasch zum aktionistischen Arm der rechtsextremen Szene. Ihren Inszenierungen wurden von den Medien aufgegriffen und kritiklos reproduziert, auf sozialen Medien fanden sie rasch große Verbreitung.

Nach außen geben sich die “Identitären” als “junge engagierte Rechtskonservative”, die mit dem Bild der glatzköpfigen Neonazis aus den 90ern nichts mehr zu tun haben wollen. Ihr Spin sich als “rechte NGO” darzustellen, wird von Medien und Politik bereitwillig aufgenommen, und damit ihre rassistische Propaganda legitimiert.

Kontrastiert wird dieses Bild von den regelmäßig stattfindenden Kampfsportübungen, Schlagstocktrainings, gewalttätigen Angriffen auf Gegenproteste und einer engen Vernetzung mit militanten Neonazis.

Der Prozess

Am 4. Juli hat der Prozess gegen “Identitäre Bewegung Österreich” begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen mehrere Vergehen vor, unter anderem mit dem §278 die Bildung einer kriminellen Vereinigung. Dieser Paragraph ist grundsätzlich zu kritisieren, da er in der Vergangenheit dazu eingesetzt wurde, um um unter anderem Tierrechtsaktivist_innen oder Refugee-Proteste zu kriminalisieren. Hier allerdings Vergleiche zu den “Identitären” zu ziehen, heißt wieder auf die Selbstinzenierung als”rechte NGO” hereinzufallen und die menschenfeindliche Ideologie der neofaschistischen “Identitären” zu ignorieren und damit zu verharmlosen.

Bei einer Verurteilung drohen den 17 Angeklagten mehrere Jahre Haft. Zehn der “Identitären” sind als Mitglieder und sieben als Sympathisant_innen angeklagt. Kritische und emanzipatorische Berichterstattung zum ca. einen Monat anberaumten Prozess, gibt es unter anderem von prozess.report und Radio Helsinki – von unten. Interessierte finden dort zeitnah – beim Prozess selbst ist Live-Berichterstattung verboten – alle verfügbaren Informationen zum Prozessverlauf.

Warum eigentlich das Ganze?

Ein solcher Prozess in Österreich erscheint in einem seltsamen Licht. Die Forderungen der “Identitären”, jahrelang als rechts außen verschrien, werden gerade von der aktuellen rechtsextremen/rechtskonservativen Regierung weitgehend umgesetzt. Massenlager, geschlossene Grenzen, rassistische Sozial- und Bildungspolitik, etc. sind Regierungsprogramm. Im Wahlkampf zur Nationalratswahl 2017 unterschieden sich die Botschaften der jetzigen Regierungsparteien FPÖ und ÖVP nur marginal von der Propaganda der Identitären. Nach der Wahl haben dann auch deutschnationale Burschenschafter und ehemalige Wehrsport-Kameraden aus der Neonazi-Generation der 90er in den Ministerien und Behörden Einzug gehalten.

So bleibt die Anklage der “Identitären” bloße Symptombekämpfung, während die mörderische rassistische Praxis des österreichischen Rechtsstaats unangetastet bleibt. Ein Freispruch würde den “Identitären” sogar Rückendeckung bieten und käme einer rechtsstaatlichen Absolution gleich.

Eine Verurteilung wiederum wäre für die Identitären sicherlich ein schwerer Schlag, welcher sie in ihrem Handeln einschränken würde. In Zeiten, in denen die EU eben jene Forderungen der bekannten „Defend Europe“ Kampagne umsetzt und die Rettung von Ertrinkenden kriminalisiert, kein Trost.

Egal wie der Prozess endet, es kann sich die Debatte nicht lediglich um Verbote von rechtsextremen und faschistischen Gruppen drehen. Das geht am tatsächlichen Problem vorbei. Mit ihrer Propaganda sind die “Identitären” ein Teil der rechten Kontinuitäten und rassistischen Diskurshegemonie in einem Land welches keinen antifaschistischen Grundkonsens kennt. Klare antirassistische, antifaschistische und emanzipatorische Positionen brauchen viel mehr Öffentlichkeit, statt wie bissher ständig totgeschwiegen zu werden. Wer nicht beginnt sich gegen autoritäre und faschistische Tendenzen zu stellen oder sich zumindest mit denen solidarisiert die es tun, wird selbst zum Teil der rechten Normalisierung.

Smash Fascism!

Rosa Antifa Wien

auf englisch

Sydney: Graffiti zur Erinnerung an Dan & Spit

Am 4. Juli 2018 sprühten einige AnarchistInnen in Sydney ein Erinnerungswerk an Dan Shersty and Lin (Spit) Newborn.

Dan und Spit waren junge antifaschistische Skinheads, Punk Musiker und Gründungsmitglieder der lokalen Gruppe von “Anti-Racist Action”

Am 4. Juli 1998 wurden sie in die Wüste außerhalb von Las Vegas gelockt und von einer Bande von sechs weißen Rassist*innen niedergeschossen. Ermordet von sechs bekannten weißen Rassist*innen, von denen nur drei ins Gefängnis mussten…

Zwanzig Jahre später, wird  ihre Erinnerung durch den täglichen Kampf gegen Rassismus und faschistischen Terror am Leben gehalten.

Niemals vergeben, niemals vergessen

auf englisch

Buenos Aires, Argentinien: Terminkalender der Anarchistischen Wintertage

Samstag, 7. Juli

erhalten am 1.7.2018

12 Uhr Aufstellen der Stände

12.30 Uhr Vorstellung der Tage

13.00 Uhr Workshop “Selbstverteidigung und Kampf”

14.00 Uhr Vortrag: Uns für den Kampf, für das Leben organisieren + Vorstellung des Buches “Die Anarchistische Ökonomie”

15:00 Uhr Poesie und Musik

15:30 Uhr Vortrag: “Argentina Canibal. Estado, Ausencia de Estado y Etnocidio en el Cono Sur von Pedro García Olivo

16:30 Uhr Vortrag: Annäherung an die anarchistische Situation in dem vom brasilianischen Staat kontrollierten Gebiet

17:00 Uhr musikalischer Abschluss: Viejos Akratas und Delirius Trement

Sonntag, 8. Juli

12:00 Uhr  Aufstellen der Stände

12:30 Uhr  natürliche Gynäkologie

13:30 Uhr Vortrag / Debatte über Antispeziesmus, Veganismus und Anarchie

14:30 Uhr Akkustisch: Prrrpurina

15:00 Uhr Vortrag und kollektive Intervention: Performance, Aktivismus und Feminismus

15:30 Uhr Vortrag: Die anarchistische Bewegung zwischen zwei Jahrhunderten. Anarchist*innen aus Buenos Aires und La Plata zwischen 1998 und 2012

16:30 Uhr: Akkustisch: Luci Arlequín

17:30 Uhr: Aufführung

18:00 Uhr: Filmvorführung Santiago Maldonado – ‘Die Natur fordert Rache”

18:30 Ende der Tage

Québec, Kanda: Aktionen am Nationalfeiertag zur Unterstützung der Freizügigkeit von Menschen

Die Grenzen öffnen. Bewegungsfreiheit. Freiheit zu bleiben. Freiheit zurück zu kommen

Hier überqueren!

erhalten am 1.7 auf französisch., Quelle: http://www.solidarityacrossborders.org

Am Nationalfeiertag fanden an der Grenze von Kanada zu den USA eine Reihe von Aktionen statt. Das Ziel dieser Aktionen besteht darin, Migrant*innen zu helfen, Kanada frei zu betreten und Bewohner*innen der Grenzstädte zu ermutigen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die freie Einreise von Migrant*innen nach Kanada zu erleichtern.

Diese Aktionen schließt die „Refugees Welcome“-Karawane ab, die von Coaticook nach Huntingdon, entlang der Grenze von Kanada zur USA ging. Ihr Zweck war es, die Solidarität in der Grenzregion für Migrant*innen, die gezwungen sind, die Grenze (aufgrund der Drittstaatenregel, illegal) zu überqueren, zu stärken.

Obwohl der Fokus gegenwärtig auf die Gewalt des US-amerikanischen Migrtionssystem gerichtet ist, schließt Kanada weiterhin Grenzen für Flüchtlinge, die aus den USA als Flüchlinge ankommen. Zusätzlich zur Drittstaatenregel, verweigert das kanadische Flüchlingssystem stillschweigend vielen Flüchtlingen die Einreise. Laut einer Regierungsstatistik wurden weniger als 50% der Menschen, die irregulär die Grenze zwischen Januar 2017 und März 2018 überquerten, akzeptiert. [1]. Die Abgelehnten werden abgeschoben oder in prekäre Situationen, als „papierlose“ Migrant*innen, gebracht.

[1] http://www.irb-cisr.gc.ca/Eng/res/stat/Pages/Irregular-border-crosser-statistics.aspx

Madrid: Solidaritätsangriff, anlässlich der G 20 Repression

erhalten am 28.6.2018

In den frühen Morgenstunden vom 20. auf den 21. Juni, wurde das Büro der Banco Santander im Universitätsviertel niedergebrannt. Wir brauchen keine  internationalen Finanzgipfel, um den Kapitalismus und seine Institutionen zu hassen und anzugreifen.

Mit dieser Aktion wollen wir all unsere Kraft und Solidarität den Menschen zukommen lassen, die aufgrund ihres Vorgehens gegen den vergangenen G20 in Hamburg von Repression betroffen sind. 

Krieg ist überall- Für die Anarchie

auf englisch

Santiago, Chile: Veranstaltung am 30. Juni im Rahmen des Internationalen Tages der Solidiarität mit Marius Mason und mit den anarchistischen Langzeitgefangenen

eingegangen am 28. Juni.

Wir bestätigen den 30. Juni als neues Datum für die Veranstaltung “Intersektionalität im Kampf”.

Wir laden euch zur Aktivität im Rahmen des 11. Juni ein – dem Internationalen Tag der Solidiarität mit Marius Mason und mit den anarchistischen Langzeitgefangenen. Sie findet im Kulturellen Zentrum Pedro Mariqueo  ab 12.30 Uhr statt. Es werden Themen wie Dissenz innerhalb und außerhalb anarchistischer, antispezifistischer Räume und der Kampf gegen Gefängnisse behandelt. Es soll versucht werden, die Situation, der Marius Mason und alle eingesperrten Gefährtinnen in verschiedenen Gebieten ausgesetzt sind, sichtbar werden zu lassen. . .

Es wird den Vortrag „Dissidenz und Anarchismus“, über die Situation von Marius Mason geben, der durch eine audiovisuelle Vorführung über den Gefährten begleitet wird.

Darüberhinaus, wird eine Dokumentation über die COPEL (Koordination von Gefangenen im Kampf) gezeigt, wo sich später eine Diskussion über das Thema des Kampfes gegen Gefängnisse anschließen wird.

Und mehr…

Es wird ein reichhaltiges Mittagessen (Linsen mit Quinoa + Salat + Brot und anderen veganen Köstlichkeiten) geben. Außerdem kann an einer Solidaritäts-Tombola, mit unterhaltsamen Preisen, teilgenommen werden, durch die Geld für den Gefährten Juan Aliste Vega gesammelt werden soll.

*vor der Aktivität gibt es die Möglichkeit, dass ihr euch durch den vorherigen Kauf von Gutscheinen euer Mittagessen sichert, sagt nicht, dass wir euch nicht vorgewarnt haben, falls das Essen nicht reichen sollte.

Es gibt Live-Musik von noch zu bestätigen Bands..

Aktivität u.a. frei von Drogen und autoritären, patriarchalen Verhalten, Drohgebärden, LGTB-Phobie, Rassist*innen und Spezifist*innen,

Augsburg: Vorstellung einer Kampagne gegen die herrschenden Zustände anlässlich des AfD-Parteitags Ende Juni

eingegangen am 17.5.18

Augsburg für Krawalltouristen

Aufruf zum Krawall

Den AfD-Bundesparteitag am 30.06./01.07.2018 in Augsburg angreifen!

Wir erleben in Deutschland derzeit eine deutliche Veränderung des politischen Klimas. Rechte Positionen sind nicht nur auf dem Vormarsch, sie haben in weiten Teilen der deutschen Mehrheitsgesellschaft bereits um sich gegriffen. Rassistische Klischees, antisemitische Stereotype, antifeministische Hetze und antiziganistische Verhetzungen – alles nichts Neues, möchte mensch als Beobachter*in der postnationalsozialistischen deutschen Gesellschaft sagen, doch innerhalb der letzten Jahre haben sich die Entwicklungen überschlagen: Einst nur hinter vorgehaltener Hand geäußerte, menschenverachtende Meinungen werden zunehmend hemmungsloser öffentlich geäußert und stoßen durchaus auf breite Zustimmung, die Zahl der Übergriffe auf augenscheinlich außerhalb einer deutschen Vollksgemeinschaft verortete Menschen ist drastisch gestiegen, der Staat bringt seinen institutionellen Rassismus immer unverhohlener zum Ausdruck und schreckt auch nicht davor zurück, unerwünschte Personen, die in Deutschland Schutz und Zuflucht suchen, in Lagern zusammenzurotten und zum Teil sogar entgegen der eigenen Gesetze zu deportieren.

Gleichzeitig werden die rechten Forderungen nach einem starken Staat in den Gesetzen verankert. In Bayern, aber vermutlich bald auch in ganz Deutschland, werden mit dem neuen Polizeiaufgabengesetz die Befugnisse der Polizei ausgeweitet, wie seit dem Ende der NS-Herrschaft nicht mehr. Zuvor wurden mit sogenannten “Integrationsgesetzen” bereits Gesetze verabschiedet, die das “Deutsch-Sein” bzw. in Bayern das “Bayerisch-Sein” normiert und sämtliche Abweichungen von dieser Norm unter Strafe gestellt haben.

Diese Zuspitzung hat ihre Schauplätze in der gesamten Gesellschaft. Während die rassistische Mitte dankbar die Parolen der extremen Rechten aufgreift, fällt es sogar weiten Teilen der deutschen Linken nicht schwer in diesen Chor der Ausgrenzung einzustimmen: Nachdem die Essener Tafel ganz in Manier des damaligen “Winterhilfswerks des Deutschen Volkes”  bestimmte, Hilfsleistungen in Zukunft nur noch Deutschen zu gewähren, fühlte sich Sarah Wagenknecht – Fraktionsvorsitzende der Partei “Die Linke” – noch bemüßigt, diese zutiefst rassitische Entscheidung zu verteidigen.

Die AfD ist als extrem rechte Partei, deren “Flügel” offen mit nationalsozialistischen Ideologien kokettiert, zwar ein wichtiger Akteur dieser rechten und autoritären Zuspitzungen in der Gesellschaft, doch es wäre falsch, sie als Urheberin zu verkennen. Schon auf Ebene des Parteienspektrums unterscheidet sich das Programm der CSU kaum von dem der AfD und schon zu Zeiten von Franz-Joseph Strauß vertrat die CSU diese Positionen. Und es sind letztlich die Forderungen der AfD, die CDU/CSU und SPD in der Regierung umsetzen, während sie die AfD zugleich als demokratiefeindlich brandmarken.

Auch auf gesellschaftlicher Ebene hat die AfD kaum neue Impulse im Hinblick auf Rassismus und andere menschenfeindliche Ideologien gesetzt. Sie hat die Parolen der Stammtische in die Politik getragen und damit – gemeinsam mit anderen Akteuren der extremen Rechten – eine Welle des “Das wird man ja wohl noch sagen dürfen”s losgetreten.

Es ist also die Gesinnung der Deutschen, die sich seit der Niederschlagung der NS-Herrschaft kaum ernsthaft gewandelt hat, die für den politischen Wandel unserer Zeit verantwortlich ist. Es ist die Gesinnung jener, die in jedem Ort ein Denkmal zu Ehren der gefallenen deutschen Soldaten, nicht jedoch zum Gedenken an die deutschen Verbrechen, aufgestellt haben. Es ist die deutsche Mehrheitsgesellschaft mit all ihren Schauplätzen rechter Gesinnung, gegen die sich unser Widerstand und unsere Wut richten muss.

Deshalb rufen wir anlässlich des AfD-Parteitags in Augsburg zur Revolte gegen das Kollektiv der Deutschen auf. Wir wollen nicht nur der AfD den Kampf ansagen, sondern unseren Krawall gegen jedes Kriegerdenkmal, gegen jede Repressionsbehörde des Staates, gegen jedes Parteibüro einer rassistischen Partei, gegen jeden Kollaborateur eines erneut aufkeimenden Faschismus richten.

Setzen wir in Augsburg ein Zeichen und zeigen der deutschen Mehrheitsgesellschaft, dass jede rassistische, jede antisemitische, jede antiziganistische, jede antifeministische Aggression ihren Preis hat und von uns nicht unbeantwortet bleiben wird!

augsburgfuerkrawalltouristen.noblogs.org

Bologna, Italien: 14. Treffen für die Befreiung von Tieren und der Erde vom 6.-8. Juli

14. Treffen für die Befreiung von Tieren und der Erde

6./7./8. Juli 2018

Im neuen Casa del Popolo “La Casona”

Via Ponticelli 43

Ponticelli  Di Malabergo (Bologna)

für Infos: www.incontroliberazoneanimale.net

Charlevoix, Quebec: Sabotage während des G7-Gipfels

erhalten auf englisch am 23.6.2018

Der letzte G7 Gipfel hat am 8. und 9. Juni 2018 im Schloss Charlevoix in La Malbaie (Quebec) stattgefunden. Wenn die gesamte Gegend schwer gesichert war, was wir nicht bezweifeln, hat die Macht auch darauf geachtet, ihre kritische Infrastruktur zu verstärken, einschließlich der Netzabdeckung für Mobiltelefone (mit einem 15 Mio. Doller Vertrag mit Bell für die Installation von 13 Mobiltelefon-Relais), aber auch der Installation von Glasfaserkabel in dieser entvölkerten und etwas unberührten Zohne von La Malbaie (mit einem 6 Mio. Vertrag mit Bell), damit die Staatsoberhäupter während des Gipfels von Hochgeschwindigkeits-Internet profitieren können.

Kurz gesagt, alles sollte von dieser Seiter her, reibungslos funktionieren, und doch… und doch erfasste ein Feuer während des G7 eines der Glasfaberkabel. Gemäß einer Lokalzeitung wurde hierdurch die Kommunikation entlang der Route 128, die zu Charlevoix führt, teilweise verhindert. Der Ausfall wirkte sich auf den Mobilfunkdienst von Telus Mobilite und Bell Mobilitie zwischen Beauport und Baie-Saint-Paul aus, infolge einer Unterbrechung des Glasfaserkabels. Zwölf drahtlose Standorte waren von dem Ausfall betroffen.  Das „Integrated Network of Multimedia Telecommunications“ (RITM) der Regierung von Quebec , das den Austausch von Diensten und Informationen zwischen öffentlichen Einrichtungen in ganz Quebec ermöglicht, war auch in Baie-Saint-Paul betroffen, wie auch das Transportministerium, für nachhaltige Mobilität und Elektrifizierung des Transports. Der Schaden war so groß, dass ein Plan B, als Notlösung, umgesetzt weden musste, indem ein neues Glasfaserkabel eingesetzt wurde.

Selbstverständlich, weil es nicht laut verkündet werden sollte und die Verwundbarkeit von Vorrichtungen zeigt, die immer in Reichweite mutiger Hände sind, spricht der Staat von einem Unfall. Es ist erstaunlicher Zufall, das eine der entscheidenen Glasfaserkabel, sich in der roten Zone, selbständig entzündet. Ein Glasfaserkabel aus Glas oder Plastik, dessen Eigenschaften nicht wirklich günstig für eine spontane Entzündung sind. Was auch immer sie behaupten, Hypothese für Hypothese…. Wir bevorzugen zu glauben, dass es entweder ein göttliches Feuer gewesen ist oder eine unbekannte Hand, die sich über dieses Treffen der Mächtigen geärgert hat.

Und weil Gott nicht existiert….

Quelle: Sansattendre

auf englisch

Aufruf zu einem Aktionstag am 27. Juni in Solidarität mit den CIGEO/G20-Razzien

erhalten auf französisch am 25.6.18

Angesichts der Eskalation der Repression – R E A K T I O N E N !

Am Mittwoch den 20. Juni brach eine beispiellose neue Welle der Repression über den Kampf gegen das Projekt CIGEO herein. Mindestens 11 Durchsuchungen fanden statt, 8 Personen wurden in Polizeigewahrsam genommen und es gab zahlreiche Vorladungen zur Anhörung. Die verhafteten Personen haben gemeinsam, dass sie sie sich stark für den Kampf gegen das Projekt eingesetzt haben und sie wurden nicht zufällig ausgewählt: ein Anwalt des Kampfes, Aktivist*innen von länger existierenden Vereinigungen, lokale Einwohner*innen und Personen, die sich vor Ort angesiedelt haben.

Die Anklagepunkte, die unseren Freund*innen und Gefährt*innen angelastet werden, sind absurd und wild durcheinandergewürfelt: kriminelle Vereinigung, Gewalt auf einer Versammlung, Vorwurf den “Schwarzen Block beim G 20 in Hamburg geleitet zu haben”… Worum es bei diesem Wahnsinn geht, wissen wir nur zu gut: Als Reaktion auf die fundierte Kritik an Cigeo, angesichts der zunehmenden Empörung gegen das aufgezwungene Projekt, haben die Initiator*innen des Projekts, keine anderen Mittel, als irgendeinen beliebigen Vorwand zum Anlass zu nehmen und isolierte Ereignisse zu instrumentalisieren, um die Gegner*innen zu kriminalisieren. Hier sehen wir einen neue “Tarnac-Affäre” deren Ziel es ist, von den realen Gefahren des Projektes Cigeo abzulenken, Verdächtige aufzubauen und Kampf zu schwächen… Vor allem, indem er stark eingebundene Leute trifft, kriminalisiert der Staat diejenigen, die sich organisieren und versucht Angst und Spaltung in die Kreise der Aktivist*innen zu verbreiten.

Als Antwort auf diese wahnhafte Konstruktion von Politik und Polizei bekräftigen wir unsere Einheit und Solidarität. Nichts gegen die Förderer von Cigeo, unsere Bewegung wird nicht niedergeschlagen und unsere Zusammenschlüsse werden sich nicht beugen, aus Angst, die Nächsten auf der Liste zu sein.

Wir werden uns nicht einschüchtern lassen. Wir appellieren an alle, die sich in diesem Kampf wiedererkennen, diese Repression anzuprangern und sich nicht von den Reden der Regierung täuschen zu lassen.

Aufruf sich am 27. Juni vor dem Rathaus in Nantes zu versammeln. “Wir lassen nicht zu, dass sich Bure zu einer neune Tarnac-Affäre entwickelt!”

Wir rufen zu Protesten und Solidarität am nächsten Mittwoch, den 27. Juni in ganz Frankreich ab 19 Uhr, um unsere Freunde zu unterstützen.

Die Repression wird uns nicht zum Schweigen bringen, wir sind solidarisch!

Sie werden uns niemals atomisieren!

Flyler der Soligruppe , basierend auf eine französischsprachige Karrikatur

Razzia und den autoritären Trend zu informieren”. Quelle: Indymedia

Auf die Straße am 27. Juni 2018 – 19 Uhr

Solidarisch gegen den G20/CIGEO-Staatskomplex!

Für mehr Widerstand, von Bure nach Hamburg und zurück!

Informiert euch auch auf der deutschsprachigen Informationsseite über den Kampf gegen das Atommüll-Projekt (CIGEO) in Bure

http://de.vmc.camp/

Madrid: Vorstellung des Buches “Ukraine am Scheideweg. Anarchismus und Antifaschismus auf dem Maidan und im Krieg im Donbass”

erhalten auf spanisch am 24.6.2018

Vorstellung des Buches

Ukraine am Scheideweg. Anarchismus und Antifaschismus auf dem Maidan und im Krieg im Donbass”

Samstag 30. Juni

19:00 Uhr

 LOCAL ANARQUISTA MOTÍN C/Matilde Hernández, 47 Metro- Station Oporto oder Vista Alegre.

Nichts schien darauf hinzuweisen, dass die im Zentrum von Kiew am 21. November 2013 begonnenen Proteste der Bewegung, die als „Maidan“ bekannt werden wird, sechs Monate später, zu einem Ausbruch eines kriegerischen Konfliktes auf europäischen Boden führen werden und zu einem geopolitischen Zusammenstoß vor den Türen der EU.

Die offensichtliche Anwesenheit der Rechtsextremen unter den ukrainischen Demonstrant*innen, sowie die “antifaschistische” und neo-sowjetische Rhetorik von Putins Regime führt bei einem Teil der westlichen radikalen Linken dazu, fälschlicherweise eine Neuauflage des Spanischen Bürgerkriegs zu erkennen. Das vorgestellte Buch ist eine Sammlung von Texten, die in eine andere Richtung weisen. Die Komplexität eines Konfliktes, der über die Links-Rechts Achse hinausreicht und die Unfähigkeit der nach-sowjetischen Linken, einen Diskurs zu artikulieren, der der chauvinistischen Rhetorik der einen und der anderen Seite entgegenwirkt.

Hamburg: Angriff auf Russisches Visa-Zentrum

erhalten am 24.6.2018

Unbekannte haben in der Nacht des 22.06. die Scheiben des Russischen Visa-Zentrums in Hamburg, Kanalstrasse 14a, zerstört. Außerdem wurde “FUCK FIFA!”, “FIGHT REPRESSION!” und “(A)” an die Fassade gesprüht.

Seit Herbst 2017 gibt es Repressionsschläge gegen Anarchist*innen in mehreren Städten Russlands, in Weißrussland und auf der Krim. Mit Folter, Einschüchterung, Erpressung und Gefangenschaft geht der Geheimdienst FSB gegen sie vor. Gleichzeitig findet mit der Fußball WM gerade eines der größten Spektakel der Herrschaft in Russland statt. Reiche können sich weiter bereichern und im Schatten der Kameras wird das Ganze, wie auch bei den Olympischen Spielen oder bei Gipfeltreffen, genutzt, um Repression und Kontrolle gegen maginalisierte, arme und ungewollte soziale Gruppen auszubauen sowie aggressive Aufwärtung zu
betreiben.

Freiheit und Solidarität brauchen kein Visum!

auf englisch

Bergamo, Italien: Initiative anlässlich der “Pride”

erhalten im Mai 2018

Anlässlich der Bergamo Pride, die am 19. Mai in der Stadt veranstaltet wurde, wollten wir unsere Stimme erheben gegen die Kommerzialisierung der Körper, den Verkauf von Eizellen, den vermieteten Uterus und medizinisch unterstützte Fortpflanzung, um entschieden zum Ausdruck zu bringen, dass die Körper nicht verfügbar sind.

Wir sind uns den Standpunkten der Linken von Bergamo und dem feministischen Kollektiv NUDM zur Leihmutterschaft GPA (und darüber hinaus) bewussst und wir glauben, dass es wichtig ist die betäubende Stille zu durchbrechen.

Die klinische Zerstückelung der Frau, die Enteignung und Verstümmelung zur künstlichen Befruchtung, sind für uns wesentliche Bausteine, gegen die es unter dem Gesichtspunkt der totalen Befreiung zu kämpfen gilt. Wir sind Gegner*innen eines Systems, das gemäß Rasse, Kultur, biologische Eingenschaften kategorisieren möchte und and an den Meistbietenden ausverkaufen möchte.

Die folgenden umgehängten Plakate wurden von uns auf der Bergamo Pride präsentiert.

Anarchistische Angiospermen
Kontakt und Details: www.resistenzealnanomondo.org

Vermietung Gebärmutter Ich verkaufe Eizellen von ausgezeichneter Qualität1 Rabatt 3 X 1 Im Baby-Warenhaus

Die Körper sind unverfügbar, keine Vermarktung, kein GPA, kein PMA, für Niemanden

auf italienisch

Valparaíso, Chile: Monat für die Erde und gegen das Kapital

 

Monat für die Erde Gegen das Kapital 5. Juni – 5. Juli 2018 in allen Gebieten

Monat für die Erde und gegen das Kapital

Juni, Juli 2018

Programm

Die IIRSA kommt nicht voran, keine Ware, keine Macht vereinnahmt das Leben,

die Erde wird getötet, ihre Mörder*innen besitzen Namen und Adressen.

21. Juni, 17 Uhr, Casa el Consultorio / Änderung vorbehalten

Regionale  Besetzungen und lokaler Widerstand gegen Kapitalismus

22. Juni, 18 Uhr, Placa Victoria, Teatro en Movimento Callajero

Agiation für Macarena Valdés

* (offenes Radio ab 16 Uhr, Agitationswoche für Nicole Saavedra)

23. und 24. Juni Relmu Rayén Chod Lavken

WiñolTripantu

28. Juni Antiautoritäre Bibliothek Lecheros, ab 16 Uhr

Aktivität für den Monat für die Erde und gegen das Kapital

30. Juni, den ganzen Tag, Ex Micro Vila Alemana

A la barricadas- Fest, Solidaritätsaktivität

1. Juli, 11:30 Uhr, Quebrada Caulín, Belloto

Gegeninformationstag für die Erde und die Freiheit

8.. Juli 15 Uhr, Espacio Fábrica. Theater La Odiosa

“Metamizol, Echographie einer Invasion”

13. Juli 18 Uhr, 18 Uhr, Plaza Civica

Kundgebung für die Verteidigung der Erde: Für die Gefangenen, Ermordeten, Vermissten und Regionen im Widerstand gegen den Exraktivismus

Buenos Aires: Vortrag. Wichtige Elemente angesichts der kapitalistischen Katastrophe

erhalten am 22.6.2018

Samstag,  23. Juni, um 17 Uhr

im Ateneo Anarquista de Constitución, Brasil 1551, Buenos Aires

Im Rahmen des Monats für die Erde und gegen das Kapital

“Wichtige Elemente angesichts der kapitalistischen Katastrophe”

Vortrag von Gefährt*innen der Bibliothek «Alberto Ghiraldo»

Schuldenkrise, die Verwertungs-, Finanz-, Umweltkrise,   Ölverknappung, Klimawandel, Wasser- und Bodenkrise. Unsere Absicht ist es, zu analysieren, wie all diese Aspekte, die isoliert betrachtet werden könnten, (was häufig auch geschieht),Teil der gesamten zivilisatorischen Krise sind. Sie sind Ausdruck des Zusammenbruchs einer Form des Lebens, die auf  der Kommerzialisierung, der Technik, der wissenschaftlichen Entwicklung, der energetischen und kartesischen Sichtweise des Lebens basiert.

Mannheim: Vokü und Barabend am 30.6.2018

erhalten am 14.6.18

Arica, Chile: 1. Anden-Messe des anarchistischen Buches und der anarchistischen Propaganda 2018

erhalten am 21.6.2018

Keine Peruaner*innen, keine Chilen*innen, keine Bolvianer*innen!

Lasst die Staaten sterben, es lebe die Anarchie!

1. Anden-Messe des anarchistischen Buches und der anarchistischen Propaganda

Arice, chilenische Region, 14. und 15. Juli 2018

  • Gespräche
  • Workshops
  • Theater
  • Raum für Kinder
  • Vorstellung von Publikationen

Vorschläge werden bis zum 30. Juni entgegengenommen

(basierend auf eine Original-Zeichnung  von Pablo de la Fuente)

spanischsprachiger Aufruf