All posts by Contra Info

Florenz, Italien: Paska hat am 5.11. einen Hungerstreik begonnen

erhalten am 13. 11. 2018

Seit Montag, den 5. November ist Paska im Hungerstreik. Vor langer Zeit entschied er sich, sich der Gewalt im Gefängnis nicht zu beugen. Deshalb wurde er am 8. November, bevor er zu einer Anhörung im “Operation Panico”nach Florenz gebracht wurde, von den Wärtern verprügelt.

Am Sonntag, den 18. November werden wir in La Spezia, vor dem Gefängnis sein, indem er inhaftiert ist. Aus Solidarität mit ihm, mit den anderen Gefangenen und gegen Gefängnisse und alle, die von ihnen profitieren.

Lasst die Blume der Aktion blühen
Lasst die Wurzeln Mauern und Gitterstäbe bersten!
Freiheit für Giova, Ghespe und Phaska

Madrid: Vortrag “Die Netzwerke der Herrschaft” im Libertären Kulturverein von Vallekas

erhalten am 13.11.2018

Libertärer Kulturverein  Vallekas: Vortrag: Die Netzwerke der Herrschaft, Der Einfluss von Sozialen Netzwerken auf das Alltagsleben und Aktivismus.

Der Staat war immer mit verschiedenen Werkzeugen ausgerüstet, um Kontrolle über unsere Fähigkeiten und unser Leben auszuüben, sei es durch Angsterzeugung, Erpressung usw.

Gegenwärtig leben wir in einem System mit milderem Antlitz. Es ist aber deshalb nicht weniger schädlich für den Menschen, wie für das Ökosystem. Die Demokratie sucht die Kontrolle aller Aspekte unsere Lebens, gleichermaßen auf einem gemeinschaftlichen, wie individuellen Level. Zu diesem Zweck wurden die Technowissenschaften entwickelt.

Für jeden dieser Aspekte gibt es vielfältige technologisch-wissenschaftliche Felder, aber heute wollen wir uns auf etwas viel einfacheres fokussieren: SOZIALE NETZWERKE

Sowohl auf biologischer Ebene (Einfluss auf unsere Konzentrationsfähigkeit und Gedächnisleistung), wie auch psychologische (Individualisierung, Oberflächlichkeit in menschlichen Beziehungen) werden wir reflektieren, wie Soziale Netzwerke in der Lage sind, unsere Wahrnehmung der Welt sowie die Möglichkeiten miteinander in Kontakt zu treten, zu verändern.

Mexiko-Stadt: Tag der Agitation und Propaganda

erhalten am 5.11.2018

Samstag 10. November, ab 15 Uhr, Eintritt frei

“En el Mondano”, Eje Central 130, Metro Salto de Agua

Es wird verschiedene Vorträge zur Reflexion, Debatte und Kritik des aktuellen Anarchismus geben so wie verschiedenen Aktivitäten zur Agitation.

Wir werden ein informatives Gespräch mit den wegen des Falles “Scripta Manent” von Repression betroffenen Gefährten führen.

Auf der Veranstaltung haben wird Live-Musik und einen kleinen Bazar, um anarchistische Material sowie selbstorganisierte Produkte zu verbreiten und bieten auch veganes Essen an.

Santiago, Chile: VIII. Tattoo- und Körperkunstmesse “Solidaridad a Flor de Piel

Ssamstag 10. November, ab 11 Uhr – Saturday November 10 · 11hrs ·Salón Multiuso Villa Francia (Las estepas #845)
Beitrag: $ 1,500 · Aktivität ohne Rauch und Alkohol

VIII Ausgabe  der Solidaridad a Flor de Piel

Fotoausstellung, Workshops, Musik, Dokumentationen, Tanz,  antiautoritäres Material, Infos über Gefangene,  Suspensionen, veganes Essen und mehr

In Erinnerung an den Gefährten Santiago Maldonado, ermordet durch die argentinische Polizei

Almada, Portugal: Das CLL benötigt eure Unterstützung!

erhalten am 8.11.2018

Das Zentrum für Libertäre Kultur (CLL) in Almada wurde bereits 1974 von alten libertären Kämpfer*innen gegründet, die sich der Diktatur widersetzten. Es beherbergt u.a. eine bedeutende Bibliothek mit Schriftstücken der letzten hundert Jahre und ist ein wichtiger libertärer, selbstverwalteter kultureller Ort für inzwischen mehrere Generationen. Nachdem es bereits in den letzten Jahren von Räumung bedroht gewesen ist, benötigt es aktuell finanzielle Unterstützung, um den Betrieb auch nach Auslaufen des Mietvertrages weiter aufrecht halten zu können.

Spendenkonto
Empfänger: CENTRO DE CULTURA LIBERTÁRIA
IBAN: PT50003501790000215493029
(Bank: Caixa Geral de Depósitos)

Auf der Internetseite des CLL “culturalibertaria.blogspot.com” findet  ihr auch einen Link zur ihrer aktuellen Crowdfunding – Kampagne, die ebenfalls zur Unterstützung dieses wichtigen Zentrums für Libertäre Kultur dienen soll.

Indonesien: Update zu den anarchistischen Gefangenen in Yogyakarta

erhalten am 9.11.2018

Den Gefangenen geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Der Gefährten BV leidet an Atemnot, beginnt sich jetzt aber besser zu fühlen.

Der Prozess ist sehr lang, besonders für die Gefähren BV, AM, and W. Bei allen, die erneut am 8. November 2018 vor Gericht erscheinen mussten, haben breits die Pladoyers der Verteidigung stattgefunden Davor haben sie bereits die Forderung der Staatsanwaltschaft erhalten. Am 1.11.18 wurde bei ihrem Prozess vor dem Sleman 10 Monate als Höchststrafe gefordert. Das Urteil soll dann am 22.11.18 gesprochen werden.

Bis alle frei sind!

Mehr Information auf: palanghitam.noblogs.org

Berlin: Zwei Transparente für die 7 Angeklagten in Briancon/Gap in Kreuzberg aufgehängt

erhalten am 8.11.18

Zum Prozessbeginn gegen die 7 Angeklagten in Briancon/Gap haben wir heute in Berlin Kreuzberg zwei Transpis aufgehängt. Wir drücken damit unsere Solidarität mit den Angeklagten aus, denen der französische Staat „bandenmässige Unterstützung zur illegalen Einwanderung“ vorwirft.

Solidarität ist kein Verbrechen, Grenzen sind ein Mythos!

Patras, Griechenland: Ein Abend für das Libertatia!

erhalten am 7.11.18

80’s Classic Night (Rock / Post Punk / New Wave / Disco)

Ein musikalischer Abend zur finanziellen Unterstützung des Wiederaufbaus des Squats Libertatia, das am 21. Januar  2018 von Faschist*innen in Brand gesetzt wurde.

*Freitag, den 9. November ab 22.0o Uhr im selbstverwalteten Freiraum Epi Ta Proso (Patreos 87)*

Libertatia wird leben!

Hambacher Wald: Zu den möglichen Räumungen

Quelle: hambacherforst.org

Ausgehend von unterschiedlichen Beobachtungen gehen wir davon aus, dass innerhalb der nächsten Tage (6.17.-9.11.) eine Räumung aller Bodenstrukturen und Baumhäuser stattfinden soll. Bereitet euch darauf vor, kommt am besten frühzeitig vorbei, da die Anfahrt wahrscheinlich ab Wochenbeginn schwieriger werden wird. Nach bisherigen Erfahrungen würden wahrscheinlich erst die Zugänge eingeschränkt und kontrolliert werden, dann Barrikaden und Bodenstrukturen zerstört und danach die Baumhäuser geräumt und zerstört werden.

auf Englisch / auf Französisch / auf Spanisch

Spoleto, Italien: Debatte über Kapitalistische “Versuchungen” und Belagerung des “Großen Satans” am 12. November

erhalten am 1.11.18

Eine Nacht der Revolte für Brot und Freiheit. Ein junger Sprössling  der neuen, reichen iranischen Bourgeoisie. Die Erzfeinde:: Saudis, USA, Israel. Die regionalen imperialistischen Interessen des Regimes der Ayatollahs. Die Scheinheiligkeit Europas. Italienischer Kapitalismus in der ersten Reihe für das Ende der Sanktionen. Trumps neue Kriegspolitik. Der Drogenmarkt. Sunnitischer Terrorismus gegen die Islamische Republik und ihre Hintermänner.

Was passiert im Iran wirklich? Ist eine revolutionäre, von allen Regierungen und Interessen unabhängige Bewegung im Nahen Osten möglich? Wie kann überall, außer dem Kampf der Ausgebeuteten gegen die Ausbeuter, eine internationalistische  Aktion wiederbelebt werden)?

Wir reden darüber mit einem iranischen Gefährten.

17.30 Uhr: Debatte
21.00 Uhr: Abendessen
Circolaccio Anarchico, Viale della Repubblica 1/a, Spoleto (Umbrien

Phillipinen: Krieg gegen Drogen. Vier Freiwillige von “Food not Bombs” getötet, einer im Gefängnis

Quelle: “Freedomnews”, erhalten am 4.11.2018

Wie die meisten von euch sicherlich gehört haben dürften, hat der Präsident der Philipinen Rodrigo Duterte, der im Juli 2016 sein Amt angetreten hat, den „Philippinischen Krieg gegen Drogen“ begonnen, auch bekannt als Operation Double Barrel „Doppelläufig“”. Die skandalöse Kampagne hat die landesweite Ausschaltung von Drogen-Personen zum Ziel.

Die Polizei gab den Bullen grünes Licht Drogenverdächtige zu exekutieren und dann heimlich Drogen und Schusswaffen bei ihnen zu platzieren. Darüber hinaus gibt es Anzeichen dafür, dass die Polizei Krankenhäuser benutzt, um ihre Tötungen zu verbergen. Duterte fordert auch die philippinischen Bürger*innen dazu auf, mutmaßliche Drogenabhängige und Kriminelle zu lynchen.

Im Sommer 2018 wurden vier Freiwillige von Food Not Bombs getötet und einer wurde wegen Drogenbesitz inhaftiert und wartet im Gefängnis auf seinen Prozess. Die Freunde und Familien der Opfer glauben, dass die die Morde und die Verhaftung das Resultat von Duterte‘s Krieg gegen Drogen sind

Die vier ermordeten Aktivist*innen sind:

Chris Jose Eleazar (aliasMokiam)
Food Not Bombs Bukidnon/Davao
Geboren: Nov.17, 1990 Getötet: Sept. 15, 2018

Jan Ray Patindol (alias Pating)
Food Not Bombs Davao
Geboren: 2. Januar 1989 Getötet: Sep.15,2018

Jessie Villanueva De Guzman
Food Not Bombs Baliwag
Geboren: 2. Juni 1990 Killed: Getötet: 6. Juli 2018

Patrick Paul Pile
Food Not Bombs Baliwag Volunteer
Geboren: 10. Dezember 1988 Getötet: 23. Juli 2018

Chris Jose Eleazar und Jan Ray Patindol wurden im September 2018 während einer Polizei-Razzia im Haus eines Food-Not-Bombs-Freiwilligen gefoltert und getötet. Ihre Körper waren bedeckt mit Verbrennungen von Zigaretten und Prellungen. Die Polizei erklärte, dass sie sich gewehrt hätten. Die Freund*innen der Opfer sagen jedoch, dass das nicht der Fall war und Verletzungen an ihren Körpern darauf hinweisen, dass die beiden jungen Männer gefoltert wruden.

Jessie Villanueva De Guzman und Patrick Paul Pile wurden bei zwei getrennten Vorfällen im Juli 2018 ermordet. Sie waren sehr aktive Mitglieder von Food Not Bombs Baliwag. Beide verdienten ihren Lebensunterhalt in den Nachtstunden als Motordreiradfahrer.

Jessie wurde von der Polizei in Baliwag, Bulacan ermordet. Eine Woche nach seinem Mord, nahm Patrick mit seinem Dreirad einen Beifahrer mit. Am Ende der vereinbarten Roure, wartete eine Gruppe Polizisten. Patrick wurde durch einen Schuss in seinen Rücken getötet. Er ist einer von vielen Dreirad-Fahrer*innen, die auf ähnliche Weise getötet wurden.

In allen vier Fällen erklärrte die Polizei, dass die Opfer während „ rechtmäßiger Operationen“ getötet wurden und sich ihrer Verhaftung widersetzten und sich wehrten.

Im August 2018 wurde der Food-Not-Boms Freiwillige Marco in der Gemeinde Bantayan, Cebu verhaftet und wartet auf seinen Prozess, nachdem er anscheind wegen Drogenbesitz verhaftet wurde. Marco ist ein langjähriger Aktivist: Er initierte das Food Not Bombs Project in Bantayan. Die Bedingungen, denener er im Gefängnis ausgesetzt sind, lassen sich nur als „höllisch“ bezeichnen. (…)

Madrid: Filmvorführung im Local Anarquista Motín

erhalten am 1.11.2018

Filmvorführung am Dienstag, den 6.11. im Local Anarquista Motín, 19 Uhr

“DELGADO und GRANADO: Ein legales Verbrechen.”

Es ist der 16. August 1963. Ein ganz junger Manuel Fraga Iribarne* sitzt als Minister für Tourismus und Information im Ministerrat. Er ist der junge Aufsteiger des Franco Regimes. Er ist schlau. Er scheint moderat und bringt einem veralteten Regime Modernität. Auf der Tagesordnung sind zwei Todestrafen: Francisco Granado und Joaquín Delgado. Der Ministerrrat, darunter Fraga verkündet die Hinrichtung. Stunden später werden Granado y Delgado durch die niederträchtig Garotte exekutiert. Es ist der 17. August 1963.

Sie wurden bezichtigt. in Madrid zwei Explosionen verursacht zu haben. Ein anderes Kommando der anarchistischen Organisation  Defensa Interior (DI) erklärt, Jahre später, den Angriff verübt zu haben.

Niemand interessiert sich für die Geschichte von Francisco Granado und Joaquín Delgado. Sie taucht nicht in den Geschichtsbüchern auf. Sie zogen es vor, dass sie niemals auftaucht. Zudem könnte die Untersuchung ihres Falles aufzeigen, dass die zwei jungen Libertären tatsächlich unschuldig waren für die Taten für die sie verurteilt und hingerichtet wurden und vielleicht eine Bresche für eine neue juristische Aufarbeitung der  verbrecherischen, wähend der Diktatur Franco’s begangenen Ungerechtigkeit, schlagen.

*bis zu seinem Tode 2012 einer der wichtigsten Politiker der Konservativen als u.a. erster Vorsitzender der Partido Popular sowie von 1990 bis 2005 Regierungschef der Autonomen Region Galicien.

Gap, Frankreich: Aufruf zur Mobilisierung! – Solidarität ist kein Verbrechen

erhalten am 1.11.2018

Am Donnerstag den 8. November findet in Gap (Frankreich) der Prozess gegen 7 Aktivist_innen aus Frankreich, Italien und der Schweiz statt. Ihnen drohen Strafen von bis zu 10 Jahren Gefängnis und Geldbußen in Höhe von 750 000 €. Ihnen wird die „Bandenmäßige Beihilfe zur Immigration von Ausländern mit irregulärem Status auf französischen Boden“ vorgeworfen. Begründet wird dies mit der Teilnahme an dem Solidaritätsmarsch am 22.April 2018.

Diese spontane Demonstration war eine Reaktion auf die rassistischen und gefährlichen Provokationen der Gruppe „Génération Identitaire“. Diese hielt seit dem Vortag den Pass zwischen Italien und Frankreich „Col de l`Echelle“ völlig unbehelligt besetzt und hinderte somit sämtliche Menschen an ihren Reisevorhaben. Im Anschluss der Demo wurden 3 Aktivist_innen für 11 Tage in U-Haft genommen und mussten anschließend weitere 25 Tage in Hausarrest verbringen.

Zu diesem Fall entschied das „Conseil Constitutionnel“ (franz. Verfassungsgericht) am 6. Juli 2018, dass Menschen, die spontan/ zufällig solidarische humanitäre Hilfe auf französischen Staatsgebiet an Menschen leisten, die unter Einsatz ihres Lebens Grenzen überquert haben, straffrei bleiben.

Alle Menschen aber, die organisierte Hilfen zur Grenzüberquerung leisteten, seien zu bestrafen.

Infolge dieses Urteils wurden weitere 4 Personen festgenommen.

Gegen diese 7 Menschen beginnt der Prozess am 8.11.2018.

Die Anklage gegen diese angebliche „Gruppe“ ist die Zuspitzung der zahlreicher Repressionen und Einschüchterungsversuche, die solidarische Personen während der letzten Monate ertragen mussten. Vermehrte Gewaltanwendung im Bereich der Migration trifft alle solidarischen Menschen. Die Hauptbetroffenen dieser Gewalt sind allerdings Menschen im Exil, welche mit Gefangenschaft und Aufenthaltsbestimmungsrechten überzogen werden. Diskriminierung aufgrund des Aussehens/ der Hautfarbe, Vorwürfe von Diebstahl, gewalttätige Übergriffe, Bedrohungen mit Feuerwaffen und Einschüchterungen gehören zur täglichen Realität.

Die gegenwärtige verheerende Lage an der Grenze führt uns auch dazu, einen kritischen Blick auf die Mängel dieser kapitalistischen Gesellschaft zu werfen: die Geschichte der Sklaverei und des Kolonialismus, Plünderung der Ressourcen, Klimawandel, Korruption, imperialistische Kriege usw. sind die Grundpfeiler dieser Gesellschaft, unter deren Konsequenzen zehntausende Geflüchtete leiden müssen.

Zusätzlich zur Unterstützung der 7 Angeklagten rufen wir hiermit auch zur Solidarität mit den fortwährend entmenschlichten und kriminalisierten Menschen im Exil auf. Wir klagen die Gewalt und die gesellschaftlichen Mechanismen an, von welchen sie täglich Betroffen sind. Für eine einladendere Welt für alle!

Wir rufen zu einer Unterstützungskundgebung am 08. November vor dem Gericht in Gap auf.

Wir freuen uns über dezentrale Aktionen überall im Vorfeld und während des Prozesses!

Grenzen sind ein Mythos. Es liegt an uns sie zu sprengen.

Grenzenloser Widerstand und Solidarität!

Barcelona: Aktionen, aus Solidarität mit dem geräumten Ka La Trava

Quelle: Indymedia Barcelona

Das seit zwei Jahre in  Barcelona besetzte Ca La Trava wurde am 18. Oktober geräumt. Aufgrund des Widerstandes erhielten vier Personen Strafanzeigen, von denen zwei festgenommen wurden.

Am 21. Oktober wurden in den Vierteln Gràcia und Sants einige Banken und Immobilienfirmen attackiert und ihre Fassaden mit solidarischer Grafitti besprüht.

Ebenfalls an die Räumung erinnern Sprühereien, die am 24. Oktober an die Fassade eines Büros der Immobilienagentur Tecnocasa, angebracht wurden. Sie drücken auch Solidarität mit den beiden Festgenommenen aus.

entsprechende Meldung auf dem italienischsprachigen Blog von Contrainfo

Extremadura, Spanischer Staat: Vorstellung von Algrano Extremadura. Freies Medienprojekt.

Selbstdarstellung der Gruppe am 30.10.18 erhalten

Als Gruppe von Menschen aus Extremadura arbeiten wir gemeinsam an unserem freien, libertären, solidarischen, gegen wirtschafltiches Wachstum Positon beziehende,, Medienprojekt, das den Kriterien Selbstverwaltung, Autonomie, Unabhängikeit von Religion Politik und Gewerkschaften erfüllt.

Auf der Website gibt es  einen Kalender mit Aktivitäten und Veranstaltungen, einen Mailorder mit einigen Büchern im Angebot und zahlreiche Texte , die auch globale Themen behandeln  

Wir sind sehr an einem Austausch mit affinen Gruppen und Individuen interessiert, die ihre eigenen Artikel, Nachrichten oder Aktivitäten auf unserer Seite veröffentlichen können bzw. deren Inhalte von uns auch übernommen werden können.

Längerfristig planen wir auch ein selbstverwaltetes Freies Radio für die Stadt Badajos zu schaffen sowie auch die Anfertigung von gedrucktem Material. 

Salud y Rebeldía!

www.algranoextremadura.org/

Spoleto, Italien: Diskussion und Konzert

erhalten am 23.20.18

Samstag, den 17. November 2018

“Die Zeiten ändern sich”

17.00 Uhr: Diskussion
Der Energiebedarf des gegenwärtigen Wirtschaftssystems und die kontinuierliche technologische Entwicklung verlangen und bestimmen die heutigen Ausbeutungsbedinungen. verstärken die Kluft zwischen Ausbeutenden und Ausgebeutenden und erzeugen die derzeitige ökologische Katastrophe.  Letztere beabsichtigt die Macht durch die ständige Beschleunigung der technologischen Innovation beizukommen,  während Tausende von Menschen gezwungen sind, die Orte, an denen sie geboren wurden, aufgrund von Kriegen und “Naturkatastrophen” zu verlassen, um anderswo einen Ort zum Leben zu finden.  Wir wollen über diese Fragen nachdenken und dabei die Komplexität und die verschiedenen Facetten dieses Themas berücksichtigen. 

19.00 Uhr: Konzert mit klassischer Musik

20.00 Uhr: Abendessen

22.00 Uhr: Konzert von 22.08. (Elektro-Garagecore aus Lucca). Im Anschluss DJ set NyMala a \ e D.D (Digital Dub)

Circolaccio Anarchico, viale della Repubblica 1/a, Spoleto (Pg)

-Circolaccio Anarchico ist ein neuer anarchistischer Raum in Spoleto, einer kleinen Stadt (38.000) in Umbrien-

Genua: Treffen Diskusson – Der Spaß ist vorbei. Das “neue” Gesicht der Macht zwischen Repression und “Wiederkehr” des Nationalstaates

Die Natur des Staates lag immer in der schmutzigen Aufgabe, die Herrschaftsordnung mit dem Gewaltmonopol zu schützen. Das ist nichts Außergewöhnliches. Dennoch variieren im Lauf der Zeit die Mittel und Wege beträchtlich. Es ist offensichtlich, dass wir uns in einer Zeit autoritärer Verschlimmerung befinden. Die Jagd auf Fremde, der Bau neuer Gefängnisse und Lager für Migrant*innen, die Technologien, die die freie Meinungsäußerung von Menschen erschweren. Der Angriff auf die anarchistische Bewegung, mit einer Justiz und ihrer Schergen, die jetzt bewusst davon träumen, die revolutionäre Presse mundtot zu machen, ist Teil dieser zunehmenden autoritären Beschleunigung.

Wie ist das „neue“ Gesicht der Macht einzustufen? Kehren wir zum Faschismus zurück? Oder haben wir vielmehr mit einer Regierungsform, Ausdruck der laufenden technologischen “Revolution“ zu tun?

Wir sprechen darüber mit einigen Gefährt*innen der Redaktion der anarchistischen Zeitung “Vetriolo”.

Danach Aperativ / Abendessen

Mittwoch 7. November 18:30 Uhr

Dokumentations- und Diskussionsraum  Chelinse (Vico della Torre di S. Luca 6, Genova)

Text über die Wiederaneignung anarchistischer Kreativität in der digitalen Welt

Contrainfo erreichte ein längerer spanischsprachiger Text zum Thema “anarchistische Kunst” im heutigen Zeitalter digitaler Medien. Er appelliert daran, sich verlorengegangene Inhalte (Aneignung der einigen anarchistischen Inhalte durch kapitalistische Medien, damit einhergehend Verlust der eigentlichen Inhalte und Trivalisierung) wieder zurückzuholen.

Die Idee dabei ist es, die populärsten künstlerischen Disziplinen unserer Zeit (Animation, Videospiele, Serien) zu nutzen und diese Formen anarchistischer Kunst selber zu gestalten.

Ausdrücklich betont wird, wie einfach es inzwischen geworden ist, eigenes, qualitativ hochwertiges Bildmaterial aufzunehmen, wenn selbst Handykameras inzwischen dazu in der Lage sind.

Bei der weiteren Bearbeitung und Weiterverbreitung des künstlerischen Projektes soll darauf verzichtet werden “soziale Überwachungsnetzwerke”,  innerhalb denen das Interesse und die Möglichkeiten”auszuspionieren” und zu “kontrollieren” besonders groß sind,  zu nutzen.

Als Alternativen, um die eigenen künstlerischen Projekte in Angriff nehmen zu können, werden einige Open-Source-Programme vorgestellt:

Qtox, als Möglichkeit zum Chatten oder Peer-to-Peer im verschlüsselten Modus, mit höherer Sicherheit” zu kommunizieren.  Syncthing bietet sich zum gemeinsamen Teilen von Arbeitsprojekten an, um in einer Gruppe gemeinsam eine Idee umzusetzen zu können.

Als weitere Beispiele werden genannt:

Textverarbeitung: LibreOffice
Bildbearbeitung: Gimp, Inkscape, Krita
Soundbearbeitung: Audacity, Ardour
Animation: OpenToonz, Synfig Studio, Blender
Videobearbeitung: Kdenlive, Blender

Um die Videos zu verbreiten, gibt es auch P2P-Methoden, zum Beispiel * PeerTube, mit dem Videos mit Torrent geteilt werden können.

Um über das Projekt zu berichten, Zeichnungen, Cartoons oder Texte zu verbreiten, gibt es Word Press. Es ist kein P2P, es kann jedoch selbstverwaltet oder von anarchistischen Gruppen verwaltet werden (wie es  z.B. im Falle von  https://noblogs.org und https://espivblogs.net geschieht).

Hierbei handelt es sich aber nur um eine Auswahl und die Entwicklung von Open-Source – Alternativen geht ständig voran. Auch auf lokaler Ebene sind Strukturen entstanden, auf die der Text, der überregional an Anarchist*Innen adressiert ist, nicht eingehen kann.

Brasilien, São Paulo: 9. Auflage der Anarchistischen Messe von São Paulo am 18.November

Die Kollektive Ativismo ABC, Biblioteca Terra Livre, Centro de Cultura Social und Nelca organisieren die IX. Anarchistische Messe von São Paulo als eine Fortsetzung des traditionellen jährlichen Treffens von Anarchist*innen und Freund*innen aus der ganzen Welt.

Wie bei vergangenen Auflagen, gibt es es auch dieses Jahr wieder eine Ausstellung von Verlagen und den Verkauf von Büchern, Zeitungen, Magazinen, Fanzines und anderen libertären Materialien. Die São Paulo Messe verfolgt den Zweck, libertäre Herausgeber aus Brasilien und aus dem Ausland, zusammenzubringen.

Parallel zur Verlagsvorstellung wird es viele Debatten und Konferenzen sowie ein kulturelles Programm geben ( z.B. Ausstellungen, Gedichtslesungen, Theateraufführungen und auchMusikpräsentationen)

Alle sind eingeladen!

Falls ihr als Gruppe / Kollektiv selbst nicht kommen könnt, könnt ihr auch eure Flugblätter und/ oder Transparente sowie Informationen über eure Aktivitäten oder sogar ein Video senden, in dem ihr euer Projekt und die Geschichte der Gruppe erklärt.

Organisation: Ativismo ABC | Biblioteca Terra Livre | Centro de Cultura Social | Núcleo de Estudos Libertários Carlo Aldegherin

Datum: Sonntag18. November 2018

Uhrzeit: 10 – 20 Uhr

Veranstaltungsort: Espaço Cultural Tendal da Lapa | Rua Constança, 72 – Lapa, Sao Paulo (SP) | In der Nähe vom Bahnhof und Bus-Terminal Lapa

Freier Eintritt

Blog: feiranarquistasp.wordpress.com

auf Portugiesisch

Mailand: Update zur Villa Vegan

Heute Morgen ist die Räumung der Villa nicht erfolgt. Wir werden weiter bereit sein, den Raum zu verteidigen.

In den letzten Tagen kamen viele Leute und zeigten sich solidarisch  und gemeinsam haben wir weiter den Widerstand organisiert, an Barrikaden gearbeitet und diskutiert, was im Fall einer Räumung zu tun ist.

Die, vom Telos Kollektiv aus Saronno, organisierte Halloween Nacht, wird in die Villa Vegan verlegt. Auf ihrem Blog findet ihr ein Kommuniqué über die Notwendigkeit von Besetzung als eine Praxis und die Entscheidung, diese Veranstaltung umziehen zu lassen.

Wir wiederholen den Aufruf, direkte Unterstützung zu leisten, hier anwesend zu sein und gemeinsam zu organisieren.

Nützliche Sachen, zum Mitbringen: Essen, Baumaterialien und Werkzeuge

Die nächsten Termine in der Villa:

  • Mittwoch, 31. Oktober: Punk Show, um die Gefangenen der Operation Scripta Manent zu unterstützen
  • Freitag , 2. November: Abendessen und öffentliche Versammlung gegen die Räumung

Für weitere Updates, checkt den Blog: villavegansquat.noblogs.org

Um uns zu kontaktieren, schreibt an: villavegansquat at inventati.org

auf Italienisch / auf Englisch

Mexiko: 50 Jahre Haft für Miguel Ángel Peralta

erhalten am 30.10.18

Am 26. Oktober wurde unserem Gefährten Miguel Ángel Peralta mitgeteilt, dass der Richter Juan León Montiel ihn im Sinnes des Straftatbestandes „Mordversuch zum Nachteil Eliza Zepeda Lagunas (ehemalige Vorsitzende des Stadtrates von Eloxochitlán und jetzige lokale Abgeordnete von Morena für den Wahlkreis 04 in Teotitlán, Oaxaca) und ihres Bruders Manuel Zepeda Lagunas, als verantwortlich sieht. Das Urteil lautet 50 Jahre Gefängnis plus Wiedergutmachung für entstandene Schäden in Höhe von 150.000 Pesos . Aus diesem Grund hat Miguel beschlossen, den Hungerstreik, der am 19. Oktober begann, zu beenden, um Kräfte zu sammeln und in die zweite des Kampfes für seine Freiheit  einzutreten.

Freiheit für alle!

Nieder mit den Mauern der Gefängnisse!

ABC Mexiko

auf Spanisch

Brasilien: In den Straßen von Porto Alegre

 

erhalten am 30.10.2018

Ein Tag nach den Wahlen, tauchten, im neuen Regime, in Porto Alegre, zwei Transparente, mit den Aussagen auf:

“Bolsonaro ist Faschist. Faschismus ist Tod, Aufstand jetzt!” und “Es gibt etwas Größeres als Freiheit, es ist der Hass von denjenigen, die sie uns stehlen”.

An unserer Haltung, die Herrschaft abzulehnen, ändert sich nichts! Der Kampf gegen den Autoritarismus wird lediglich verschärft! Für die Ausweitung der Revolte gegen den neuen Tyrann!!!

Buenos Aires, Argentinien: G 20 – Informationsveranstaltung

erhalten am 29.10.2018

Vor dem Gipfel (der Ende November in Buenos Aires stattfinden wird)

Diskussion rund um den G20 und die Erfahrungen von Hamburg 2017

4. November / ab 16 Uhr im Park Lezama

(Gegen)Info-Stände (selbstverwaltet), Picknick, Filmvorführungen, Musik

(falls er regnet, findet die Veranstaltung am nächsten Tag, zur selben Zeit statt)

The Final Countdown

Faschistisches, machomäßiges, betrunkenes Verhalten, wird nicht toleriert!

Keine persönlichen Probleme, nur die anti-globalistische, antiautoritäre Haltung jede* Gefährt*in

Polen: Zwei Gefährten im Gefängnis

Am 19. Oktober wurden, aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung, unsere zwei Gefährten, wegen ihrer Teilnahme am anarchistischen Protest gegen den Europäischen Wirtschaftskongress EEC (2015) in Katowice, inhaftiert.

Unsere Freunde wurden wegen einer als „Verletzung der Privatsphäre“ bezeichneten Straftat zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Sie protestierten in einem leeren verlassenen Mietshaus, das sich im Besitz der Stadt befand. Sie wollten gegen den grundätzlichen Widerspruch zwischen Leerstand von Eigentum und Obdachlosigkeit und die Ungerechtigkeit des brutalen Kapitalismus protestieren

Die Verhaftung ist eine Konsequenz der Verweigerung dieser Gemeinschaftsdienste. Einer der beiden Aktivisten ist für 2 Monate bis zum 15. Dezember ins Gefängnis gegangen. Er wird in Tarnowskie Góry (Schlesische Region) im Gefängnis gehalten. Von Anfang an trat er in den Hungerstreik, weil er keine Möglichkeit erhalten hat, sich vegan zu ernähren. Die Verwaltung verweigerte es, ihm warme Kleidung zu geben. Die Zelle ist nicht beheizt und er hat keine Jacke. Gemäß dienstlicher Vorschriften, erhält er nur 50% des gesamten einkommenden Geldes. Außerdem erlaubt ihm der Direktor dieser Strafanstalt nicht, den Gefängnis-Shop zu nutzen oder, dass Essen im Rahmen von Besuchsterminen gekauft wird.

Über den anderen Gefangenen haben wir keine Information. Die Polizei will, aufgrund formaler Gründe, niemanden über seine Situation informieren, Seitens der Gefängnisverwaltung werden ihm Besuchstermine mit Verwandten verweigert, weil er sich nicht genau an die genaue Adresse ihres Wohnortes erinnert. Deshalb wissen wir nichts über die Bedingungen seines Gefängnisaufenthaltes.

Wir unterstützen unsere Freunde. Das Gesetz betrachtet gemeinnützige Arbeit als eine Möglichkeit, die Gesellschaft zu stärken. Unserer Meinung nach, ist es aber nur ein anderer Weg, Leute zu zwingen, etwas zu tun und sie von wirtschaftlichen Debatten auszuschließen. Unsere Gefährten versuchen zu zeigen, dass Selbstorganisation und radikale Aktionen mehr für die Gesellschaft tun können. als gemeinützige Arbeit.

Die Polizei störte ihre Verwandte an ihren Arbeitsplätzen, an ihren Häusern. Sie versuchten irgendeine Information über den Aufenthaltsorrt unserer anarchistischen Freunde herauszubekommen. Die Polizei hat Familien bedroht, indem sie Lügen über die Verlängerung der Strafen erzählten oder eine notorische Lüge verbreiteten, dass eine unsere Gefährten aufgrund von „Stalking“ verurteilt wurde.

Wir sympathisieren mit den verhafteten Aktivisten. Heute ist jed*r von uns ein Stalker der Wirtschaftselite, ereuropäischen Kommissar*innen, Premierminister*innen und Leiter*innen internationaler Konzerne, die jedes Jahr während des EEC hinter verschlossenen Türen debattieren. Sie treffen Entscheidungen über die Zukunft unserer Gesellschaft und es ist die Gesellschaft, die die Last ihrer Entscheidungen trägt.

Wir möchten betonen, dass die inhaftierten Gefährten keine Opfer sind- sie leisten Widerstand und wir unterstützen ihre Entscheidung