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Istanbul 2013: Internationales “Do it yourself-” Treffen

Die Idee:

besteht darin, dass Einzelpersonen und Gruppen zusammenkommen, die alle von der Notwendigkeit überzeugt sind, internationale Verbindungen aufzubauen, um gegen das anzukämpfen, was wir als die Logik des Kapitalismus bezeichnen würden.

Warum  in Istanbul und warum 2013?

Zahlreiche Treffen finden in westlichen Ländern statt, wodurch etliche potentielle TeilnehmerInnen ausgeschlossen werden. Angesichts der türkischen geopolitische Lage, scheint Istanbul eine gute Wahl für ein solches Projekt. Ein Ort, der von europäischen und türkischen Leuten einfach zu erreichen und auch nicht allzu weit weg für kaukasische oder Teilnehmende aus Nahost gelegen ist.

Zwei Jahre sind nicht zu viel, um solch ein Projekt vorzubereiten, zwei Jahre um allen „guten Willen“ zusammen zu tragen, denn wir haben nicht die Absicht alles alleine vorzubereiten. Aus diesem Grund wünschen wir uns, dass unser Vorschlag übernommen und von allen weiterentwickelt wird, die interessiert und bereit sind sich einzubringen.

Lasst uns von jetzt an unsere Ideen und Vorschläge artikulieren und gemeinsam dieses Projekt Realität werden.

Wir glauben, dass es nötig ist uns über unsere Erfahrungen auszutauschen. In Anbetracht unserer Backgrounds wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Aktionen erfolgreich waren, welche scheiterten? Wie und warum? Wie können wir, angesichts der Entwicklung verschiedener Repressionssysteme die internationalistischen Perspektiven unserer Kämpfe aufbauen und stärken? Ist es möglich neue Formen des Kampfes zu entwickeln? Wie können wir diese koordinieren und effizienter gestalten?

Um internationale Solidarität jenseits spezifischer Schwierigkeiten und Vielfältigkeit unserer jeweiligen lokalen Gegebenheiten zu schaffen, planen wir verschiedene Workshops.

Einige mögliche Themen:

  • Antimilitarismus
  • Urbane Kämpfe: Hausbesetzungen, Slums, städtisches Ghetto-Phänomen.
  • Anti-Security – Kämpfe: juristische Belange, Praxis
  • Kampf gegen Gefängnisse: Solidaritätsfonds…
  • Gender und Patriachat: Feminismus, Lesben, Schwule, Bisexualität und Transgender
  • Ökologie: Anti-Atombewegung, Staudämme, erneuerbare Energien
  • Selbstorganisierte Orte: Kooperativen, Kommunen, „Wohnen als Nomaden / Nomadin“
  • Wohlfahrtsstaat: soziale Sicherheit, soziale Dienste
  • Migration/Grenzen: Schengen, Frontex, „Abschiebezentren“…
  • Minderheiten und staatliche Methoden: KurdInnen, Lazen, TcherkessInnen, Sinti- und Roma, BaskInnen.
  • Antiterrorismus Politik

Diese Workshops, die unsere unterschiedliches und gemeinsames Handeln reflektieren, können wir mit positiven Aktionen ausklingen lassen, die wir gemeinsam bestimmen können, wie z.B:

  • Schaffung von Öffentlichkeit, Information
  • Unterstützung lokaler Kämpfe
  • Demonstration gemeinsamer Angelegenheiten

Es ist gar nicht so leicht, dieser Art von Veranstaltung / Treffen einen entsprechenden Namen zu geben. Zuerst, dachten wir an etwas wie ‘Internationales Treffen von „RebellInnen (“Militants”) oder AktivistInnen“. Obgleich die meisten von uns anarchistischen oder libertären Ideen nahe stehen, soll das Event einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden.

Jenseits ideologischer Kontroversen, halten wir es für wichtig, dass jeder Einzelne / jede Einzelne sch zur Teilnahme an der Veranstaltung aufgerufen fühlt, ganz gleich ob er / sie politisch in einer bestimmten Bewegung involviert ist.

Sich an positiven Aktionen zu beteiligen, unsere bewährten Vorgehensweisen austauschen, sich neue Strategien vorzustellen, Solidarität stärken – dieses sind einige notwendige Ziele unseres Programms.

In unseren ersten Diskussionen wunderten wir uns, ob die Suche nach dieser Art von Offenheit nicht einen wesentlichen Risikofaktor mit sich bringt: Den Verlust unserer nötigen Radikalität. Wie können wir stumpfen Konsens aus dem Weg gehen? Endloses ideologisches Gezänk (Reformismus gegen Revolution, Pazifismus gegen illegale Aktionen…) ? Wie gelingt es uns zu vermeiden, was wir als wesentliche Hindernisse solcher Treffen ansehen: eine naiver politischer Enthusiasmus, der die Einigung unser Kämpfe (v)erklärt?Wie sollen wir einer Art politisch kurzsichtigen Tourismus entfliehen?

Ein Entwurf wurde oder wird bald an verschiedenen französische, spanische, italienische, deutsche deutsche und griechische Bewegungen und Netzwerke gesendet. Wir freuen uns auf eure Vorschläge und auf Kontakte, um diese Information zu verbreiten.

Ihr könnt uns gerne mitteilen, was ihr über diesen Vorschlag denkt. Sendet uns eure Kritik und Vorschläge und informiert uns, wenn ihr euch an diesem ehrgeizigen Projekt beteiligen wollt. (Adresse folgt)

Quelle via a3yo

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