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Athen: Bericht vom Protest gegen die “Weiße Nacht” am 28.12.2013 in der Innenstadt

Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten: Sonntagsarbeit, sie haben unser ganzes Leben bis zum Limit ausgedehnt. ArbeiterInneninteressen komnmen als Erstes!

Luxuriöse Schaufenster – Unbezahlte ArbeiterInnen

Sie sprechen von Gewinn und Verlust – Wir reden von Menschenleben

Am Samstag Abend, den 28. September 2013, führte die Attika Basisgewerkschaft der Branche Buch-Papier zusammen mit KollegInnen der Handelsbranche und anderen Bereichen neben MigliederInnen von Gewerkschaften, ArbeiterInnen- und Arbeitskollektiven sowie Nachbarschaftsversammlungen eine Serie von Interventionen im Stadtzentrum gegen die „Weiße Nacht“ und die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten bis 23 Uhr (!) durch. Diese Bedingungen wurden den im Einzelhandel tätigen ArbeiterInnen vom regierenden Bürgermeister Athens, Giorgios Kaminis, auferlegt.

Gegen 19 Uhr haben mehr als 300 Protestierende sich mit ihren Transparenten vor dem „öffentlichen“ Warenhaus am Synthagma Pltz versammelt. Es wurden Parolen gerufen und Texte verteilt. Später haben die Teilnehmenden eine lange und  lebendige Demonstration gehalten. Sie lief zunächst die Haupteinkaufsstraße in der Innenstadt, die Ermoustraße entlang. Dann bewegte sie sich auf der Aiolou Straße, passierte das alte Rathaus am Kotzia Platz und zog über die Stadiou Straße weiter zur Panepistimiou Straße, wo sie die Teilnehmenden vor den Eingängen der wichtigsten Buchhandlungen ‘Ianos Bazaar’, ‘Ianos’, ‘Eleftheroudakis’ and ‘Papasotiriou’) versammelten, die im Zusammenhang mit der „Weißen Nacht“ offen blieben.

Während all dieser Interventionen haben Demonstrierende der Attika Basisgewerkschaft der Buch- Papier- Branche Flugblätter verteilt und Poster geklebt, auf denen zu lesen stand. “Geschäfte wie in weißen Gefängniszellen? Nein Danke!”

Einige von vielen Parolen, die auf der gesamten Strecke gerufen wurden, waren:

“Es mangelt dir nicht an der Zeit einkaufen zu können, der mangelt es an Zeit und Stunden, um zu leben.”

“Arbeite niemals in einer Nacht oder am Sonntag, wir sind besser dran, wenn wir nicht zu Konkurrierenden werden”

“Die MinisterInnen, die Bosse können unseretwegen am Sonntag und in der Nacht arbeiten.”

“Flexible Arbeit, Sonntagsjobs, sie dehnen unser ganzes Leben völlig aus.”

“Flexible Arbeitszeiten, unbezahlte Arbeit; in einem Wort Terrorismus”

“Wenn wir nicht in jedem Geschäft Widerstand leisten, werden wir alle Sklaven für ein wenig Brot.”

“ArbeiterInnen, es gibt nur einen Weg zu gewinnen, Organisierung und Widerstand am Arbeitsplatz”

“Luxuriöse Schaufenster, unbezahlte ArbeiterInnen…”

Alles geht weiter…

Quelle für weitere Photos: bookworker

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