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Sétubal, Portugal: Keine Räumung des C.O.S.(A)!

Ein alter Wunsch, der aber immer noch lebt, ist es weiterhin  für uns selbst zu entscheiden und zu leben, damit wir eine großartige Zukunft entwerfen können.Deshalb rufen wir zu einer Solidaritätsversammlung für dass C.O.S.A auf und hoffen auf die Mobilsierung von Allen, die sich der herrschenden Ordnung entgegen stellen wollen. Wir werden bald mehr Informationen haben.
C.O.S.A. leistet Widerstand!


Stoppt die Räumung des  C.O.S.A. (Casa Ocupada de Setúbal Autogestionada)

27. Mai / 16 Uhr / Sétubal

Solidarität, Musik, Offenes Mikro

Mehr Information bald unter: Cosa2015blog.wordpress.com


Bekanntmachung:. Kampf um C.O.S.A.!

Wir entschuldigen uns bei allen die sich fragten was mit C.O.S.A. in der Zeit passiert ist, während unsere Kommunkation total abgebrochen war.

Seit unserer letzten Aussage, wurde im Rahmen des Gerichtsprozesses, dessen Ziel es ist, C.O.S.A zu räumen, ein Anhörungstermin für 28.April angesetzt. Für dieses Datum haben wir entschieden unsere Verteidigungung vorzubringen. Überraschend r alle Anwesenden versuchte die richterin sofort ein urteil zu präsentieren und entschied nach vorheriger Analyse des Falls, dass eine sofortige Räumung gerechtfertig wäre. Dieses voreilige Urteil konnte nur aufgrund Prozessfehlern von unserem Anwalt verhindert werden und eine erneute Anhörung wurde für den 02.06. vereinbart. In dieser Anhörung kommen erstmalig beide Parteien, Besitzer und Besetzer zusammen, um über eine Einigung zu verhandeln.

Im Moment warten wir auf einen Vorschlag vonseiten der Hausbesitzer,was viele Zweifel und Diskussionen zwischen uns aufbringt. Von all den kollektiv diskutierten Möglichkeiten, die zurzeit noch offen für eine Entscheidung sind, ist eines sicher:Wir weigern uns eine Kompensationszahlung in Austausch für einen schnellen und leisen Auszug zu akzeptieren.

C.O.S.A. ist unser. Wir, die Menschen die hier leben, machen was es ist. Vom 13.-17. Februar starteten wir kollektive Arbeiten um das Soziale Zentrum im C.O.S.A. zu renovieren und wiederzubeleben. Während dieser 5 Tage arbeiteten Freunde und Unterstützende ununterbrochen und erreichten am Ende mehr als erwartet. Wir alle fühlten uns stolz und genossen die gemeinsame Zeit des Produktivseins für unseren Zweck. Am 30. März dann, realisierten wir unsere ursprünglichen Pläne und eröffneten “O Covil” (“Die Wolfshöhle”), einen Infoladen im C.O.S.A mit Distribution von theoretischen und praktischen Publikationen und einer “Suporte Okupa” (“Besetzter*innenwerkstatt”), der jeden Donnerstag für alle geöffnet ist.

Seitdem bauten wir viele neue Beziehungen auf und belebten alte wieder. Wir sind immernoch offen für jegliche Vorschläge in unserer Situation und sind voller Ideen für die Zukunft, die ungewiss, aber definitiv großartig ist!

Saude e Anarquia! (Prost und Anarchie!)


Was ist das C.O.S.A? (Text zum 15- jährigen Bestehen)

Am 13. Oktober 2000 beschloss eine Gruppe von jungen Menschen aus Setúbal, das Betreiben von einem politischen, allen zugänglichen Raum, in die Hände zu nehmen. Geöffnet dem Ausdruck von freier Aktion, ohne einer Kontrolle von Aussen, ohne Profit und Authoritäten. Sie besetzten ein verlassenes Haus, um Apathie und stumpfe Leere in Träume und praktische Erfahrungen von Freiheit, Autonomie und Selbstverwaltung zu verwandeln.

Fünfzehn Jahre sind vergangen mit Konzerten, Workshops, Debatten, Ausstellungen, Treffen, dem Teilen und Verbreiten von Wissen und Fertigkeiten, gegenseitigem Lehren und Lernen und dem Eingreifen in politische und soziale Felder des Lebens. Viele Politiker, Polizeichefs, Regierende, Gerichtsverfahren, Polizeigewalt und Diffamierungen von Seite der Medien zogen ins Land, zogen vorüber. Das besetzte Haus hielt stand und leistete Widerstand. Weder Polizei noch Gerichte vermögen dieses Kapitel der unbeugsamen und rebellischen setúbalenischen Geschichte auszuradieren.
Vielfältig sind die Kämpfe derer, die aufhörten zu warten. Die, die dass Wunder geschehen liessen, Kollektiv die Kontrolle über ihre Leben in die Hände nahmen, sich gegenseitig inspirierten und unterstützen. Die, die damit begannen, sich die Fähigkeit wieder anzueignen, Utopien zu imaginieren und für ein freies und solidarisches Leben zu kämpfen.

Niemand kann uns diese fünfzehn Jahre nehmen!

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