Thessaloniki: Einschüchterungsversuch der Polizei gegen das besetzte Libertatia

Gegen Mittag erschienen am Freitag, den 9. September 2011 mehr als 100 Polizisten auf Motorrädern in den umliegenden Straßen des besetzten Libertatia. Aus Angst vor Räumung eilten sofort solidarische Leute herbei. Die Bullen drangen nur in den Vorhof des Gebäudes, verhafteten aber zwei Kollegas und und hielten sie im Polizeipräsidium fest: Beide sind inzwischen entlassen.

Diese Polizeiaktion beabsichtigte die Einschüchterung eines Teil der radikalen sozialen Bewegung, nur einen Tag bevor den geplanten Versammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen anlässlich der 76. Internationalen Messe Thessalonikis (TIF).

Bereits jetzt ist die Präsenz repressiver Kräfte in den Straßen der Stadt enorm. Ab Samstag wird der Verkehr in den Straßen der Innenstadt abgesperrt und für alle Fahrzeuge ist der Zutrtitt zu den Anlagen des TIFs verboten.

Dieses Jahr wird der Ministerpräsident Giorgos Papandreou die Messe nicht einmal selbst einweihen, infolge der zu großen Furcht vor Gegenprotesten. Stattdessen hält er am Samstag, den 10. September (20.00 Uhr GMT+2) eine Rede vor geschlossener Tür im Ioannis Velidis Kongresszentrum und am Sonntag, den 11. September (13.00 Uhr GMT+2) nimmt an der jährlichen Pressekonferenz im Lagehaus C im Hafen der Stadt teil.

Auf die Straßen, Schluss mit der Angst!
Ausgedehnte Revolte Jetzt!

Quelle: Radio Revolt

Thessaloniki, Dezember 2008

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