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Murcia, Spanischer Staat: Direkte Aktion aus Solidarität mit Lisa, Gefangene in Deutschland

 

erhalten am 21.12.2017:

Murcia (Spanien): Rebellische Solidarität mit der in Köln inhaften Gefährtin

Heute Morgen, am 21. Dezember 2017, ist Murcia mit einer, aus Solidarität mit unserer, im Gefängnis von Köln eingesperrten Gefährtin, bemalten und mit Hämmern bearbeiteten (Buntglasfenster und Geldautomaten)  Filiale der Banco Sabadell aufgewacht. 

Dies ist eine kleine Geste, um zu beweisen, dass sie nicht alleine ist und  dass hiermit auch eine Person unterstützt wird, die trotz der widrigen Umstände, standhaft geblieben ist. Es ist zu ergänzen, dass jede Bank Anlass von Angriffen sein sollte,  zumal angesichts von unverschämten Praktiken, irgendwie reagiert werden muss.

Obwohl sie alle Macht haben, stellen wir uns ihnen entgegen.

Weder schuldig noch unschuldig! Gegen jegliche Autorität!

Murcia, Spanien: Bekennerschreiben für Brandanschlag auf Bankautomaten

Am Sonntag, 6. Mai, gegen Sonnenaufgang sabotierten wir Automaten verschiedener Banken, z. B. der Santander Bank (bekannt dafür, dass sie die Waffenindustrie finanziert). Am gleichen Tag verbrachte die prekäre und passive Jugend ihre Zeit mit Alkoholkonsum und Tanzen in derselben Stadt, in der ihre Bankautomatentempel angezündet wurden. Wir verachten den Umstand, dass tausende junge Menschen an einem Festival wie dem SOS 4.8 teilnahmen, das von dem korrupten Kulturberater finanziert und von multinationalen Unternehmen gesponsert wurde.

Während die SklavInnen alles versuchen, um ihrer ungewissen Zukunft nicht geradewegs ins Auge blicken zu müssen, organisieren wir uns selbst. Jede Nacht steigt unsere Zahl, so wie es sich mit ihren Drohungen und ihrer Angst immer verhält. Wir wissen, dass wir nicht regierbar sind und sie uns nicht zum Schweigen bringen werden. Jene, die die Bankautomaten anzünden sind dieselben, die sich in den besetzten Häusern organisieren, die sich in den Versammlungen zu Wort melden und die die Herrschaftsverhältnisse in Frage stellen.

Abschließend schrieben wir einige Parolen, z. B. SOÑAMOSNO MATÉIS NUESTROS SUEÑOS (Wir träumen; bringt unsere Träume nicht um) und die Namen vieler GenossInnen (Patricia Heras, Lambros Foundas, Salvador Puig Antich, Alexis Grigoropoulos, u. a.), die kämpfend und denkend gestorben sind an die Wände.

Es gibt keine bessere Hommage als weiter zu kämpfen.
Für die Zuspitzung der Revolte.

TÖTET DIE ANGST UND APATHIE!

Quelle: vozcomoarma