Tag Archives: Antispeziesismus

Athen: Video einer Demonstration im Kontext mit der Internationalen Woche für Antispeziistische Aktionen

https://www.youtube.com/watch?v=BYvyiSRpmhs

Video der Demonstration, zu der die Anarchistische Iniative für Totale Befreiung von Tieren und der Erde aufgerufen hat. Sie hat am  4. 11. 17 in Athen stattgefunden und hat im Zusammenhang mit der Internationalen Woche für Antispeziistische Aktionen stattgefunden.

Es ist leider auch ein vermeintliches Paradoxum zu erkennen, weil im Video eine demonstrierende Person eine Jacke mit Fellkragenjacke trägt und sie sich evtl. nicht bewusst ist, dass aus Kostengründen diese Jacken häufig aus Tierfellen gefertigt werden, selbst wenn es vom  den Fabrikant*innen behauptet wird, dass es sich um Kunstfell handeln würde. Obwohl durchaus Möglichkeiten bestehen, die genaue Herkunft zu prüfen, um auszuschließen, dass für die eigene Jacke  Tiere, ihr eigenes  Fell über die Ohren gezogen wurde, sollte hier ein Zeichen gesetzt werden. Den meisten Träger*innen,  scheint es, trotz inzwischen breit erfolgter Skandalisierung,  nämlich nicht zu interessieren, wenn Tiere brutal gequält werden, weshalb diese Kleidungsstücke auch für die Gleichgültigkeit und Ignoranz  des Menschen stehen und boykottiert werden sollten. 

Montevideo, Uruguay: Metzgerei sabotiert

erhalten am 1. 11.2017

Am 1. November haben wir in den frühen Morgenstunden die Fenster einer Metzgerei in der Innenstadt von Montevideo mit Knallkörpern zum Splittern gebracht und auch ihre Schlösser versiegelt, aus dem einfachen Grund, dass Tiere nicht belästigt werden

Diese Aktion wurde im Rahmen der “Internationalen Woche von antispeziesistischen Aktionen” durchgeführt.

Wir bekräftigen die Notwendigkeit den Kampf gegen die Ausbeutung von Tieren, die Bedeutung zu geben, die er verdient und dieses in Aktion umzusetzen.

Gegen alle Formen der Unterdrückung, Wut, Solidarität und Aktion!

auf spanisch

Internationale Woche der Antispeziestischen Aktion vom 30. Oktober bis zum 5. November


erhalten am 10.9.17

Für den 30. Oktober, bis zum 5. November wurde ein internationaler Aufruf für eine Woche der Aktion gegen Speziesmus lanciert. Er ermutigt die Leute alle Arten von Aktionen, von Straßenpropagande (Malereien, Poster, Verteilung von Flugblättern, ..), Workshops / Foren und Debatten an euren Treffpunkten, selbstorganisierte unterschiedliche Aktionen gegen konkrete Unternehmen mit den Instrumenten, die jede Person für angemessen hält, bis zu Massenmobolisierungen und Demonstrationen, durchzuführen. Es sollten sich alle so organsieren, wie es ihnen passt und über Käfige beunruhigen. In Erinnerung an Barry Horne und alle menschlichen und nichtmenschlichen Opfer des Speziesmus und der Herrschaft.

Solidarität zwischen Spezien ist nicht nur ein geschriebenes Wort!

auf spanisch, englisch, portugiesisch

Santiago, Chile: Tierhandlung sabotiert für einen Schwarzen Dezember

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TIERE SIND KEINE HANDELSWARE. BOYKOTT, SABOTAGE UND ANGRIFF GEGEN DIE HÄNDLERiNNEN UND AUSBEUTERiNNEN VON TIEREN. DIREKTE AKTION GEGEN JEDE FORM DER HERRSCHAFT! BEFREIUNG VON TIER, MENSCH UND ERDE!

Neben bilden und informieren, … sich aus den Gesetzen des kapitalistischen Systems stellen, … sprühen und Unternehmen sabotieren … denken wir nicht nur an die Tiere, sondern an das gesamte Ökosystem, das sich mit jedem Tag verschlechtert. Wenn wir das Eigentum jener zerstören, die die Ausbeutung von Tieren unterstützen, dann werden wir nicht zögern, all unsere Waffen zu nutzen und wenn wir auch diesen üblen Ort niederbrennen.
(“Animal Liberation,” ein Song vom Genossen Sebastián Oversluij)

In der kapitalistischen und autoritären Gesellschaft, ist Speziesismus eine tragende Säule, auf der Herrschaft aufbaut und sich in Machtstrukturen materialisiert, die Tiere in Objekte des menschlichen Konsums transformieren in Form von Essen, Kleidung, Unterhaltung, Experimenten oder Eigentum eines Menschen.
Indem Anti-Speziesismus als ein Teil des Kampfes gegen jede Form der Autorität einbrachte wird, ist ein alltägliches Leben ohne tierische Produkte und direkte Aktionen gegen die Ausbeutenden und Handelnden von Tieren das unausweichliche Gegenstücke

Alle reformistischen und viktimisierenden Logiken über Tierbefreiung zurückweisend sabotierten wir die  Tierhandlung “Exotic” in der Nacht des 1. Dezember und verklebten mit flüssigem Stahl die Schlösser, die Zugang zu dem Ort garantieren, wo die Tiere als Handelsware verkauft werden. Vor Ort (in der Departmental Allee) hinterließen wir eine Nachricht, damit es keinen Zweifel gibt, worum es in dieser Aktion ging. Als die Sonne aufging, konnte der Betreiber sein Geschäft, das auf Käfige und der Gefangenschaft nicht-menschlicher Individuen beruht, nicht öffnen; unsere Aktion erfüllte somit ihr Ziel: Das normale Funktionieren der Unterdrückung unserer Leben und jener der Tiere zu stören.

Wir wollen keine Gesetze, die mitfühlender mit Tieren sind oder größere Käfige garantieren. Unsere Aktion ist ein Ausdruck unseres Willens der Zerstörung jeder Form von Gefangenschaft und Beherrschung.

Wir antworten auf diese Weise auf die Einladung unserer Compañeros in Griechenland, Panagiotis Argirou und Nikos Romanos, an einem Schwarzen Dezember teilzunehmen, in dem wir die anti-autoritäre und grenzüberschreitende Aktion und die Netzwerke von Solidarität zwischen GefährtInnen intensivieren und sie jenseits eines bestimmten Moments ausleben wollen.

Unsere Aktion soll auch dazu beitragen, die anti-speziesistische Aktion in unserer Umgebung zu revitalisieren, ist aber auch eine Form von Solidarität mit dem anarchistischen und veganen Gefangenen Osman Evcan, der sich seit dem 10. November im Hungerstreik in den Knästen des türkischen Staates befindet und sein Leben riskiert, indem er seinen Körper als Waffe nutzt, um vegane Ernährung im Gefängnis zu fordern.

Die anti-speziesistische Spannung soll sichtbar in den offensiven anarchistischen Aktionen werden durch die Zellen von GefährtInnen, die sich organisieren und aktiv werden ohne Hierarchien, geschärften Überzeugungen im Zusammenspiel mit Kreativität, Achtung und verschiedenen Mitteln und Materialien, um an verschiedenen Punkten des Netzwerks der Herrschaft zuschlagen.

Solidarität mit Mónica Caballero, Francisco Solar und allen anarchistischen Gefangenen in Chile und der ganzen Welt.
Im insurrektionalistischen Gedenken an unseren im Kampf getöteten Gefährten Sebastian Oversluij vor zwei Jahren.

Für die Befreiung von Tier, Mensch und Erde.
Nieder mit den Käfigen der zivilisierten Welt.
Sabotage, Boykott und direkte Aktion gegen alle UnterdrückerInnen!
Zelle ‘Nächtliche Störung’
Informelle Anarchistische Förderation/Internationale Revolutionäre Front (FAI/FRI)
Chile – Schwarzer Dezember 2015

Spanish | Englisch (leicht überarbeitet) via Bite Back

Volos, Griechenland: Bekennung für den Angriff auf einen Fleischmarkt Thessaliens zu Ostern

stop-the-murderIn diesen Tagen, wenn tausende von nicht-menschlichen Wesen zum hedonistischen und sadistischen Konsum ihres toten Fleisches für die  Festtagstische frommer SklavInnen ermordet werden, haben wir entschieden anders zu feiern. So führten wir im Morgengrauen des 19.April 2014 einen Angriff auf den Thessalischen Fleischmarkt in der Stadt Volos aus und zerschlugen dessen Glasfassade. Seine Lastwagen wurden mit Farbe bombardiert und beschädigt. Derselbe Markt wurde auch früher schon angegriffen, so wissen gewisse Leute schon lange, dass wir ihnen mit noch drastischeren Mitteln im Wege stehen werden, falls sie weiter aus nicht-menschlichen Tieren Profit schlagen.

Schon seit ihren Anfängen wandten Zivilisation und Kapitalismus Begriffe und Praktiken wie Eigentum und Einkerkerungen an, um Milliarden von nicht-menschlichen Tieren zur Gewährleistung von Nahrung, Gesundheit, Fortschritt und Wohlstand der Spezies Mensch gefangen zu halten, zu foltern und zu schlachten. Das geschieht auf der Grundlage des Anthropozentrismus, wonach die Herrschaft der Menschenwesen den anderen Spezies überlegen ist, die  so jederzeit der Ausbeutung durch den Menschen unterworfen werden können. Obwohl anthropozentrisch, schließt die Herrschaft die Menschen selbst  nicht aus ihrem Reiche der Versklavung aus (Hierarchie, Patriarchat, Nationen, Lohnsklaverei, Gesellschaften der Ungleichheit).  Mit dem Frontalangriff des modernen Totalitarismus zur Einrichtung einer sterilen Knast-Gesellschaft erleben wir eine Welle sowohl der Einkerkerungen und Ausbeutungen von Tieren (Viehbestände, Vivisektion, Tierzirkus, Zoo, Haustierhandel) aber auch von Menschen, deren Ideen und Praxis die reibungslose Operation des Systems stören (Gefängnisse, Sammellager). Darum betrachten wir die totale Befreiung (Tiere, Erde, Menschen) nicht als separaten sondern als integrierten Teil des breiteren anarchistischen Kampfes.

Bis zur Zerschlagung aller Käfige/Knäste wird nichts frei sein!
Solidarität mit allen politischen Gefangenen
Kraft all jenen, die draussen und drinnen revoltieren

ANTISPEZIESTiNNEN

Üb. m.c., Lenzburg

Antispezizistischer Protest gegen die Pelz- und Lederindustrie in Athen

Am 26. November nahmen circa 100 Menschen an einem antispezizistischen Protest durch die Athener Innenstadt teil. Die Demonstration begann am Syntagma-Platz vor dem Parlament ging dann durch die Touristengegend von Monastiraki und über die Haupteinkaufsmeile Ermou-Straße wieder zurück zum Syntagma-Platz.

Organisiert wurde der Protest von der Vereinigung für antispezizistische Aktion. Während der militanten Demonstration gab es mehrere Angriffe auf das Kapital. Parolen wurden an Wände geschrieben und Geschäfte, welche Pelz verkauften, mit Farbbomben angegriffen.

Eine der Parolen lautete: „Freiheit für alle Lebewesen in Gefangenschaft!“

Quelle mit weiteren Fotos: athens.indymedia