Tag Archives: anarchistische Gefangene

11. Juni 2017 – Tag der anarchistischen Langzeitgefangenen

Kommunikation ist eine Waffe

Internationaler Tag der Solidarität mit anarchistischen Langzeitgefangenen

Jedes Jahr dient der 11. Juni als ein Tag für uns, an unsere am längsten eingesperrten anarchistischen Gefährt*innen durch Worte, Aktionen und fortlaufender materieller und emotioneller Unterstützung zu erinnern.

London: Solidaritätsinfoabend im LARC am 17. Mai

Solidaritäts-Infoabend

Von London nach Turin

Kraft, allen die Auge in Auge mit Repression sind

Von der antifaschistischen Bewegung im United Kingdom bis zur anarchistischen Bewegung in Turin, beabsichtigt der Staat jeden einzuschüchtern, zu kriminalisieren und einzusperren, der es wagt, für ihre Befreiung zu kämpfen. Unsere Solidarität kennt keine Grenzen und wir werden unsere inhaftierten Gefährt*innen nicht vergessen.

Die Notwendigkeit für eine auf London bezogene antifaschistische Diskussion ist um so dringlicher geworden, seitdem ein weiterer Antifaschist nach den Auseinandersetzungen im letzten Jahr mit FaschistInnen in Dover ins Gefängnis gesperrt wurde. Der Hafen von Dover war als eine Haupteinreisestelle für MigrantInnen, die aus dem kontinentalen Europa einreisen, das Ziel von Protesten gegen MigrantInnen. Enschlossene Anstrengungen gegen die FaschistInnen Widerstand zu leisten mündeten in eine Reihe von Verhaftungen. Die Bedeutung der Proteste von Dover für den antifaschistischen Kampp und wie wir unsere GefährtInnen, die Repression ausgesetzt sind, unterstützen können wird auch diskutiert werden.

Die letzten Jahre waren in Turin vor einem massiven Anstieg von Einschüchterungsversuchen gegen, in sozialen Kämpfen Engangierte, geprägt so wie die Repression gegen ihre Räume und Sozialen Zentren. Dieses Jahr war es nicht anders. Der Infoabend wird eine Live-Verbindung mit Radio Blackout bieten, einen Piratensender in Turin, um über die letzten Polizeirazzien zu sprechen, die zur Verhaftung und andauernder Untersuchungshaft von 6 AnarchistInnen vom Asilo Occupato geführt haben. Das Squat wurde von den Bullen aus Rache überfallen nachdem eines ihrer Fahrzeuge, bei es Leute im Viertel belästigte, umstellt und aus dem Gebiet vertreiben wurde.

Alle Erlöse des Abends gehen an die jeweiligen Solidaritätsfonds der UK Antifaschist*innen und Turin 6.

Veganes Essen und Getränke gegen Spende.

Zines, Poster, T-Shirts und Aufnäher

Briefe schreiben und Karten an Gefangene

Mittwoch, den 17. Mai

19 Uhr Essen

20.00 – 22.00 Uhr Infoabend

-Larc (London Action Resource Centre) 62 Fieldgate St. Shadwell-

auf Englisch

Mexiko: Antiautoritäter Tag in Tijuana

Antiautoritärer Tag Tijuana

*Vorträge*

Computersicherheit

in Zusammenarbeit mit dem Oak Roots Collective und andere Eingeladenen

Autonomie als Strategie

Cop Watch L.A

Antiautoritarismus und Ungezwungenheit

Oaks Roots Collective, CSO Mauricio Morales und andere Gefährt*innen

Intervention von gefangenen Gefährt*innen in Chile

Caso Security und andere Gefährt*innen aus dieser Region

*Tokada*

Life Once Flourished Here

D-Beat Crust

Amenaza

Crust-Punk Tijuana

Cuauhtémoc

Punk Orange County

Videovorführungen, Veganes Essen und Verteilung von anarchistischen Materialien

13. März, ab 14 Uhr

Mit dem Zweck den Antiautoritären Kampf weiter anzuschüren, zu überdenken und zu analysieren, sowie die verschiedenen Perspektiven des Kampfes gegen die Autorität kennenzulernen, wurde diese Aktivität ins Leben gerufen. Zudem erachten wir es auch als notwenig, diese Aktivitäten zusammen mit verschiedenen GefährtInnnen auf der ganzen Welt auszuführen, weil für uns der Slogan”Keine Grenzen, keine leere Parole ist. (…)

Desgleichen lassen wir die Option offen, dass Gefährt*innen ihre eigenen Beiträge für diese kommenden Anti-Autoritären Tag senden, sei es schriftlich oder in Form von anderen Medien. Die E-Mail Adresse für diese Beiträge lautet: memoria.combativa@riseup.net, Über diesen E-Mail Kontakt wird auch die Information über den Ort der Veranstaltung bekannt gegeben.

Für einen Schwarzen Mai!
Sorgt dafür, dass die Anarchie lebt!
Gegen jede Autorität!

auf Spanisch

Mexiko: Exxon, im Rahmen der Aktionswoche für die in Aachen angeklagten Anarchistinnen, angegriffen

Nach Mitternacht…

Als Antwort auf den Aufruf für Aktionen am 16. April 2017 aus Solidarität mit den in Aachen angeklagten Anarchistinnen haben wir gegen 1:30 Uhr einen Sprengkörper abgelegt, der am Gebäude der Ölfirma EXXON (Nord 59, Vallejo Industriepark) in Mexiko-Stadt detonierte.

EXXON ist ein Öl- und Chemieunternehmen mit Sitz in Texas, USA, das sich  per se einen vollständig kriminellen, mörderischen, genozidalen und umweltzerstörerischen Schurkenstaat anpasst.Seine lange und destruktive Geschichte spart, dort wo ihre Tentakel hinreichen, nicht an Blutvergießen, Tod, Folter und Ausbeutung. Und dann, wenn die Schreie der Massaker verstummt sind, graben sie die Grabstätten mit genau den selbem Maschinen, die sie dafür benutzen, die Schweißtropfen der Erde und der Menschen einzusaugen.

Aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Nehmt unsere Gabe von Hass und Wut! Weil niemand unangreifbar ist! Weil wir nicht aufgrund der von euch auferlegten drückenden Stille eingeschüchtert sind, die auf Angst und Gewalt basiert und von der Premiere eures Außenministers.

Feiert eure drei Lizenzvereinbarungen über gigantische, mit Kohlenwasserstoff gefüllte Blöcke auf dem Meeresboden im Golf von Mexiko. Wir feiern Sabotage, damit die Wut sich ausbreitet! Es gibt keine kleinen Aktionen, der Frontalangriff und das Chaos kommen!

I. Und sie führen es auf den gleichen Pfad fort…

Hier leben wir in einer Atmosphäre der Angst und ihrer Verbreitung, die auf der Tatsache basiert, dass „die neue Trump-Regierung ein Paket aggressiver, rassistischer und gewaltiger Maßnahmen gegen die mexikanischen Menschen“ begonnen hat. Begonnen? Als ob es diese Situation nicht bereits vorher gegeben hat. Für eine lange Zeit haben wir jetzt ein System kolonialer Herrschaft der großen Händler*innen und der finanziellen und militärischen Besitzer*innen, was sie als „Nord-Amerika auf unseren Rücken!“ bezeichnen.

Aber die wichtigste Manipulation, die den Kern dieser neuen Variante, Angst zu verbreiten ausmacht, ist die ideologische Rückkehr des Nationalismus, als Bedürfnis der aktuellen Neukonfiguration des Kapitals. Eine wahrhaft faschistische, chamäleon-artige, theatrale Performance!

Aber was meinen sie mit „Das Volk von Mexiko“, wenn das, was wir haben, ein Prisma verschiedener Seiten ist, die Hoheitsgebiet und Macht anfechten, einander unterdrücken, im ständigen Konflikt zueinander stehen! Lasst uns den Schleier nationalistischer Fetische sofort abnehmen. An eine Nation zu glauben verewigt nur den Rassismus. Lasst uns von der ideologische Kette des Glaubens an „die Völker“ befreien! An Völker zu glauben, beschränkt nur die freie Entwicklung und Selbstbestätigung des menschlichen Willens. Sie sind nichts als blendenden Gespentster.

Wir glauben nicht mehr an Gespenster. . Wir schauen auf echte Menschen und ihren Appetit.

II. Über die Mauer um sogenannte Schurkenstaaten

Wer wird eine Mauer bauen? Jetzt stellt es sich heraus, das die Tragödie der Errichtung einer Mauer zwischen Mexiko und der USA als etwas Neues präsentiert wird. Aber es ist lange Zeit her, als eine Mauer gebaut wurde. Räumlich entlang einem Drittel des Nordens, aber historisch mit Militär, politischen und wirtschaftlichen Eingriffen, die Migrant*innen töten, wenn sie die Nord und Südgrenze von Mexiko übertreten. Alles in Zusammenarbeit mit den heuchlerischen Behörden des mexikanischen Staates und vor den Augen aller…

Und es ist die systematische Enteignung,, zugunsten großer internationaler Unternehmen und 1% der parasitären Klasse an der Macht (verursacht durch die extraktiven, Lateinamerika aufgezwungenen Ausfuhren) die, die lateinamerikanischen Staaten durch Gesetze und paramilitärische Gruppen brutal durchsetzen. die zur Zwangsumsiedlung der verarmten Bevölkerung auf der Suche nach der zum Überleben wichtigen Mittel geführt hat. Aber auf ihrem Weg finden sie immer Rassismus, Gewalt, Sklaverei und Tod. Tausende Verschwundene, wo sind sie?

Es wird Massenabschiebungen geben? Obama hat auch den Abschieberekord gebrochent! Wir glauben, dass der ständige Abschiebedruck zur Folge hat, das notwendige Klima der Angst beizubehalten, das für die Akzeptanz der Zunahme extremster Ausbeutung notwendig ist, um die Kapitalakkumulationsrate zu halten. Deshalb glauben wir, dass diese Abschiebepolitik eine weitere Strategie ist, die Phase extremster Ausbeutung am Arbeitsplatz und Umweltzerstörung auf beiden Seiten der Grenze zu intensivieren .

Zerstört die Mauern! Zerstört die Waren! Zerstört Arbeit!

Solidarität mit den AnarchistInnen des Aachener Falls. Euch viel Kraft Gefährtinnen!

Solidarität mit den entführten Gefährt*innen im Korydallos Gefängnis und mit der Gefährtin Pola Roupa! Euch viel Kraft Gefährt*innen!

Für die Verbreitung der Zellen des Informellen Kommandos Antiautoritäter Aktion (COFIAA)

Coatlicue*

*Übersetzunghinweis: Coaticlue ist die atztekische Göttin, die den Mond, die Sterne und Huitzilopochtli, den Gott der Sonne und des Krieges, geboren hat.


auf Spanisch

Wien: Bank angegriffen, aus Solidarität mit den im Aachener Fall Angeklagten

Letztes Wochenende wurde die Filiale der Bawag-PSK Bank in Kuefsteingasse 37, 1140 Wien mit klebrig-stinkender schwarzer Flüssigkeit angegriffen.

Banken sind ein wichtiger Teil des gesamten kapitalistischen Systems der Ausbeutung. Hinter jeder Geschichte, die sie uns erzählen, warum wir unser Geld lagern sollen, werden wir herausfinden, dass der einzige Zweck der Profit ist. Auch sind Banken mit dem Wohl des Staates eng verbunden. Beide hängen voneinander ab, wie die Blumen von der Sonne. Wenn Banken bankrott geht, hat der Staat sie zu retten und auch anders rum.

Leider ist hier kein Raum für eine tiefgehende Analyse des gesammten verdammten Systems.

Wenn Banken angegriffen werden, ist es auch ein indirekter Angriff auf den Staat!

Solidarität mit den Anarchistinnen, denen Bankraub in Aachen (Deutschland) vorgeworfen wird. (https://solidariteit.noblogs.org/)

Solidarität mit dem Squat in der Kienmayergasse 15, das gestern geräumt wurde! (https://kienmayergasse15.noblogs.org/)

Was ist Bankraub, verglichen mit der Gründung einer Bank?

auf Portugiesisch / auf Französisch

Griechenland, Athen: Solidarität mit dem inhaftierten Anarchisten Panagiotis Aspiotis, der sich derzeit im Hungestreik befindet

Der zur Zeit im Korydallos Gefängnis inhaftierte Anarchist Panagiotis Aspiotis befindet sich seit dem 22. März im Hungerstreik. Er protestiert gegen die Ablehnung seines Antrags, am staatlichen Berufsbildungsinstitut (IVT) des Korydallos Gefängnisses studieren zu können, die trotz seiner völligen Berechtigung zu dieser Maßnahme entschieden wurde. Vor ein paar Tagen traten vier weitere Gefangene ebenfalls dem Hungerstreik bei, was aus dem selben Grund erfolgte.

In seinem früheren Antrag auf Gefängnisüberführung, hat P. Aspiotis Ausbildungszwecke geltend gemacht, da er für das IVT des Korydallos Gefängnisses zugelassen wurde, so wie persönliche Gründe, die sich auf Kommunikationszugang zu seiner Partnerin und neugeborenen Kind beziehen. Die Ablehnung seiner Anträge kommt für uns nicht wirklich überraschend, da der Justizminister – in loyaler Mitarbeit mit der Staatsanwältin des Gefängnisgerichts, Stamatina Perimeni, schon lange ihre Masken herunter gezogen haben, die ihre faschistische Geisteshaltung verschleierten. Dieses Mal ist der juristisch haltlose Grund, auf den sie sich berufen, um P. Aspiotis und all die anderen Hungerstreikenden ihr Recht vorzuenthalten, am IVT zu studieren,, die Gefangenen in anderen Gefängnissen registriert sind als in Korrydallos. Dieses ist eine Handlung, die das Funktionieren des IFT selbst untergräbt, weil von einundzwanzig erfolgreichen Bewerbern, denen die IVT Kurse anerkannt wurden, nur neun eine Teilnahmeberechtigung gewährt wurde. Nicht zufällig ist die selbe Staatsanwältin, die wie eine nostalgische Unterstützerin des Umerziehungslagers Makronissos erscheint, diejenige, die wiederholt den Antrag auf Hafturlaub von K. Gournas und D. Koufontinas ablehnte und Bußbereitschaft forderte.

Die Ablehnung dieser Anträge durch diese loyale Bevollmächtigte der SYRIZA-ANEL Koalitionsregierung bedeutet eine schwerwiegende Verletzung der Gefangenenrechte und einen Versuch, ihre soziale Marginalisierung zu verstärken. Ihr gut beworbenes, allerdings vorgebliches Versprechen, die Lebensbedingungen der Gefangenen allgemein zu verbessern, so wie die spezifischeren Bestimmungen zur Einrichtung von „Zweite-Chance-Schulen“, was einige Monate vorher vom Generalsekretär des Justizministers (E. Fytrakis) verkündet wurde , erwiesen sich früh als leere Versprechungen und zugleich auch als eine weitere medienorientierte Kampagne, alleine um die Gefangenen zu besänftigen und jegliches Einfordern der Menschenrechte in diesen Zusammenhang verstummen zu lassen.

Diese Regierung ist nur eine weitere Regierung, die die Öffentlichkeit täuscht und die Interessen der wirtschaftlichen Eliten fördert und schützt. Die Menschen durch Beschneidung der Löhne und Renten verarmen lässt, Wohn- und Grundstückseigentum an Banken und große Unternehmen spendet und öffentliche Güter zum Verkauf anbietet, um den gefräßigen Hunger internationaler Konzerne zu stillen. Sie erfüllen die Pläne ihrer Vorgänger*innen mit übermäßigen Eifer, durch Verschrottung jeglichem sozialen Feingefühls, das sie  gepredigt haben und verstärken ihre Unterdrückungsprogramme.

Der Fall von P. Aspiotis ist ein unverhohlener Ausdruck der Rachsucht, Heuchelei und des Autoritarismus des staatlichen Strafverfolgungsmechanismus. Im Februar 2016 wurde der Gefährte, nach seiner Veweigerung eine DNA-Probe, durch einen Mann der Anti-Terror-Einheit, schwer verletzt. Als „natürliche“ Konsequenz bringt ihn die Anti-Terror-Einheit am 6. April zum Gericht in der Evelpidon Straße (in Athen). Es ist erwähnenswert, dass die staatsanwaltschaftlichen Vorschriften zu erzwungenen DNA-Probe behördlich, (zumindest theoretisch) eingestellt wurden. Dieses erfolgten nach dem harten und leidenschaftlichen Kampf der politischen Gefangenen, die im März 2015 in den Hungerstreik gingen.

Unser Gefährte, P. Aspiotis und all die anderen Gefangenen, die an diesem langwierigen Hungerstreik teilnehmen, verteidigen ihr fundamentales Menschenrecht zum Zugang auf Bildung.  Ihre einzige Waffe ist ihr Körper und ihr eigenes Leben. Zusammen mit der Staatsanwältin spielt der Justizminister bewusst auf Zeit, damit der Hungerstreik zu Ende geht und die Forderung der Gefangenen unerfüllt bleiben. S. Perimeni, E. Fytrakis und der Justizminister S. Kontonis nutzen die Gesundheit und das Leben der Gefangenen bei ihren Machenschaften und unterziehen sie einer systematischen Folter. Sie sollen für ihr Leben in Verantwortung gezogen werden. Sie sollten sich besser auf eine angemessene Reaktion auf das Ergebnis ihrer Maßnahmen vorbereiten.

Solidarität für unseren Gefährten P. Aspiotis und den anderen Hungerstreikenden

Wir protestiern für eine sofortige Erfüllung der Forderung am IVT des Korydallos Gefängnisses zu studieren. 

(Wir rufen Alle dazu auf, sich aus Solidarität mit dem hungerstreikenden P. Aspiotis am 6. April um ) Uhr am Gericht in der Evelpidon Straße zu versammeln)

Die Initiative für Solidarität mit P. Aspiotis and alle anderen Hungerstreikenden

auf Englisch

Madrid: Angriff auf ein Auto der privaten Sicherheit in der Gegend der Universitätsstadt

erhalten am 2. 4.2017

Im Morgengrauen des vergangenen Montags starb ein Auto in der Gegend der Universitätsstadt von Madrid in den Flammen. Fünf Liter Benzin waren mehr als genug, um sein Leben zu beenden. Danach hoffen wir nur, dass unsere Hitze, die in die Gefängnisse des Deutschen Staates entführten Gefährt*innen erreicht, um ihnen Kraft zu geben und dass viele andere Autos der Repressionskräfte, öffentlich oder privat, den selben Pfad folgen.

Wir verachten diese Realität und all ihre Strukturen und Menschen, die sie beschützen und wir möchten dieses nur als kleines Aufwärmprogramm und Warnung verstehen. Eines von vielen anderen was geschehen ist und geschehen wird, für den G20 Gipfel in Hamburg diesen Sommer.

Aufständige Zelle für den Zusammenbruch

auf Spanisch

Griechenland: Lasst uns alle Aufständige, Räuber und Sabotierende sein

Solidarität mit den Leuten, die wegen der Velventos-Überfälle vor Gericht stehen.

Im Jahre 2013 wurden sechs AnarchistInnen in der Stadt Kozani, Velventos wegen Doppelraubs verhaftet. Ein Jahr später wurden sie zu 11-16 Jahre Gefängnis verurteilt. Anfang März 2017 begann das Berufungsverfahren im Gefängnis von Koridallos, wo sie seit ihrer Verhaftung eingesperrt sind.

Der Grund, warum diese Leute gejagt, verprügelt, eingeschlossen und zu vielen Jahren Gefängnis verurteilt wurden, ist nicht wegen der Geldsumme, die die Banken im Falle eines erfolgreichen Raubes verloren hätte. Der Grund ist die Gefahr für die Autorität, dass, sich die Wahlmöglichkeit in der Gesellschaft verbreitet, raus zu gehen und das Mögliche zu tun, die tägliche Unterdrückung zu bekämpfen sowie die notwendigen Mittel zu finden, Projekte des Kampfes zu schaffen und gegen die Welt der Reichen und Mächtigen auf direkte und autonome Art zu handeln. Wir reden nicht über Banküberfälle als solche, die genauso eine Alternative sein können, Wohlstand auf die gleiche kapitalistische Logik zu erhalten, die uns versucht zu hypnotisieren, immer wenn wir aufsehen. Wir reden über die Entscheidung zu handeln, zu vertiefen und Erlebnisse von Revolte zu entwickeln, bewaffnet mit Ideen von Freiheit und Mut.

Am Ende ist es eine Frage des Lebens. Wollen wir mit gesenkten Köpfen leben und unsere Füße immer auf den Boden dieser so amputierenden Gesellschaft erblicken, mit dem Gedanken, dass dieses der Horizont ist? Oder wollen wir uns umschauen, mit Vielen oder Wenigen zusammenkommen, um den Angriff auf das Existierende und all das, was diesem Luft zum Atmen gibt zu organisieren? Wodurch dann unsere Kreativität und Phantasie den Horizont bestimmen?

Solidarität ist Kampf.

Lasst uns alle Aufständige, Räuber und Sabotierende sein!

auf Englisch

Posterdokumentation: Info- Diskussion in Piräus mit einem Gefährten aus Belgien

Info – Diskussion mit einem Gefährten aus Belgien

  • über ein zukünftiges Gerichtsverfahren des belgischen Staates gegen 12 Anarchist*innen und Antiautoritäre, hinsichtlich der Beschuldigung der Bildung einer terroristischen Vereinigung & über all die Kämpfe, die in dem Zeitraum von 2008 – 2014 stattgefunden haben.
  • über die Repression der verschiedenen Staaten gegen die “Inneren Feinde” & über die Entwicklung von emanzipatorischen Kämpfen an verschiedenen Orten gegen jede Autorität.

Montag, 20. März, 20 Uhr

Pasamontaña, Xenofondos 84 Str. – Korydallos, Piräus (in der Nähe vom Eleftheriasplatz)

auf Englisch / auf Griechisch

Weißrussland: Dutzende Anarchist*innen wurden nach Antiregierungsprotesten in Minsk festgenommen

eingegangen am 20. März

Heute gingen in den drei größten Städten Weißrusslands – Minsk, Mogilev und Grodno erneut Menschen auf die Strasse. Sie protestierten gegen den Versuch der Regierung, eine Steuer von Arbeitslosen einzutreiben. (Hintergründe dazu gibt es in diesem Artikel.) In Minsk versammelten sich 1500 Menschen, in Mogilev und Grodno jeweils 1000. Das sind die größten Proteste, die diese Städte in den letzten Jahrzehnten gesehen haben. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die meisten Protestierenden weit enfernt von den politischen Kräften in diesem Land stehen und nicht den verschiedenen Strömungen der Opposition anhängen. Ihnen geht es darum, die schweren ökonomischen Bedingungen und die Ergebnisse von 24 Jahren Lukaschenkoregime zu kritisieren.

Ungefähr 40 Anarchist*innen organisierten einen eigenen Block und nahmen an der Demo mit Transparenten „Für die Menschen sind die eigentlichen gesellschaftlichen Parasiten die Bürokrat*innen, Politiker*innen und die Polizei“ teil (die Regierung hatte das Gesetz gegen gesellschaftliche Parasiten 2015 erlassen – der Hauptgrund für die momentanen Proteste). Um die Demo ein bisschen spannender zu machen, nahm die Sambaband in schwarz teil. Innerhalb der Demo waren die Anarchist*innen die am besten organisierte Gruppe, die dadurch enorme Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zog.

Über die gesamte Zeit der Demonstration wurde der anarchistische Block von 20-30 Zivilbullen verfolgt. Als die Demo endete, versuchten die Zivilbullen mehrere Menschen zu verhaften. Anarchist*innen und Demoteilnehmer*innen schafften es, Gefangene zu befreien und in einen Trolleybus zu gelangen. Anarchist*innen verließen mit dieser Taktik innerhalb der letzten Monate bereits recht erfolgreich das Demonstrationsgeschehen. Einige Minuten später wurden der Trolleybus, in den sich die Menschen gerettet hatten, allerdings von einem Bus ohne Nummernschilder gestoppt und von Zivilbullen gestürmt. Um die Menschen aus dem Trolleybus zu bekommen, wendeten die Bullen nicht nur schwere physische Gewalt, sonder auch Pfefferspray an (für die Verwendung von Pfefferspray in einem Bus wurde letzte Woche ein Fußballhooligan in Belarus zu 10 Jahren Haft verurteilt). Während dieses Überfalles wurden 30-35 Menschen inhaftiert unter, anderem mehrere Passagier*innen des Busses, diese hatten versucht, den Menschen, die sich den Bullen widersetzten, zu helfen. Einige Aktivist*innen wurden derart brutal von den Bullen zusammengeschlagen, dass für sie ein Krankenwagen gerufen werden musste.

Aktuelle befinden sich alle Festgenommen im Gefängnis der Minsker Polizeistation und warten auf ihren morgigen Prozess. In Betracht der aktuellen Entwicklungen ist es wahrscheinlich, dass sie zu 15 Tagen Gefängnis verurteilt werden.

Außerdem wurde berichtet, dass in Mogilev über neun Menschen von der Demontration verhaftet wurden. Was mit ihnen passiert, ist noch unklar.

Aktuell werden Anwält*innen und Essenspakete von Menschenrechtsaktivist*innen bereit bereitgestellt. Allerdings ist es immer gut, die Menschen mit Solidaritätsaktionen vor den örtlichen Botschaften oder Lukashenko’s Villa zu unterstützen. Abgesehen davon ist es wichtig, die Informationen über die Situation zu verteilen und die Lage in Belarus so öffentlicher zu machen.

Während der Artikel geschrieben wurde, waren bereits über 150 Menschen festgenommen und verurteilt worden zu Geld- oder kurzen Gefängnisstrafen für die Teilnahme an den Protesten in den letzten Wochen in Belarus.

Auf ABC Dresden findet ihr auch ein Interview mit Inhaftierten und ein weiteres, das mit einer Aktivistin aus dem Land geführt wurde.

Quelle: ABC DRESDEN

Internationaler Aufruf für dezentraliserte Aktionen in Solidarität mit den Gefährt_innen, die wegen Bankraub in Aachen angeklagt sind.

17. – 23. April 2017
Internationaler Aufruf für dezentraliserte Aktionen in Solidarität mit den Gefährt_innen, die wegen Bankraub in Aachen angeklagt sind.

2015 wurde eine Gefährtin aus Amsterdam verhaftet. Ihr wurde vorgeworfen an einem Bankraub beteiligt gewesen zu sein, welcher sich 2013 in Aaachen ereignete. Nach einigen Monaten in Untersuchungshaft und mehreren Wochen vor Gericht, wurde sie letztendlich freigesprochen und wieder auf freien Fuss gesetzt. Es ist allerdings davon aus zu gehen, dass die Staatsanwaltschaft Aachen gegen diesen Freispruch in Revision gehen wird.

Im April und Juni 2016 wurden zwei weitere Gefährt_innen, diesmal aus Barcelona, festgenommen und vom spanischen Staat in den Knast gesteckt, da sie in Deutschland beschuldigt sind an einem weiteren Bankraub teilgenommen zu haben. Es folgte die Auslieferung der Beiden nach Deutschland, wo sie seitdem in Untersuchungshaft sitzen. Seit Januar 2017 läuft der Prozess gegen die Beiden, welcher vorraussichtlich am 22. Mai 2017 in Aachen sein Ende finden wird.

Es überrascht uns nicht, dass diejenigen welche sich gegen die Misere dieses unterdrückenden Systems wehren und dagegen kämpfen angegriffen, verfolgt und bestraft werden. Über Unschuld oder Schuld zu sprechen interessiert uns nicht, es ist die Sprache unserer Feinde und wir verweigern diese. Unsere Feinde sind jene, welche eine Logik befolgen, Individuen zu teilen und zu kategorisieren, um dann die Möglichkeit zu haben, die Ungewollten weg zu sperren. Wir teilen mit unseren Angeklagten Gefährt_innen die Abscheu gegen dieses System. Die Abscheu gegenüber Knästen, welche die Aufteilung in gute Bürgerinnen und jene die Bestrafungen verdienen, aufrecht erhalten.

Wir hassen all diese repressive Infrastrukturen aller Staaten genauso, wie jede Verbindungen zur Kirche  und deren lange Tradition von Unterdrückung. Für uns stellt die Kiche einen weiteren Teil im System des Staates dar, welches direkt verbunden ist mit Banken und zusammen die Kontrolle aufrecht erhält, welche wir jeden Tag erfahren.

Riesige Schritte in der Entwicklung und der Rolle der Repression in unseren täglichen Leben sind unternommen worden. Neue Technologien und Entwicklungren zur Entschlüsselung von DNA, biometrische Analysen, Kameras,…. all dies sind Instrumente welche zum Studieren, Analysieren und Kontrollieren benutzt werden. Und sie stellen einen Teil der Struktur dar, einen Teil unseres Feindes, gegen den wir uns positionieren und den wir zerstören wollen.

Zusammenarbeit von Polizeien, Richter_innen  und Ermittler_innen verschiedener Staaten ist eine alte Strategie, welche in Europa und darüber hinaus nur neu überarbeitet wurde und zu einem schnelleren, offensichtlichen und reinerem Kapitalismus beiträgt, welcher gleichzeitig grausamer ist.

Mit unseren mit Wut, Stärke und Courage gefüllten Adern, erobern wir die Straßen zurück. Gestärkt von jeden repressiven Schlag, stehen wir an der Seite unserer Gefährt*innen. Wir zeigen ihnen durch unsere Solidarität unsere Leidenschaft an der Zerstörung eines Systems, welches wir nicht wollen oder brauchen und führen unseren Kampf fort.

Dies ist ein internationaler Aufruf zur Solidarität mit den Gefährt_innen die Aachen wegen Bankraub angeklagt sind. Es ist ein Aufruf um die Verknüpfungen zwischen Rebell_innen und Unterdrückten, in welchen Teil oder aus welcher Ecke dieser Welt auch immer, zu schaffen .

Wir nutzen unsere Werkzeuge, um zu sabotieren und anzugreifen und somit die Struktur der Macht zu zerstören. Wir nutzen unsere Vorstellungskraft, um unseren Hass in allen Variationen zu zeigen und nutzen unsere Leidenschaft um unsere Kämpfe fortzuführen.

Wir rufen daher für die Woche vom 17. bis 23. April auf, Solidarität mit den Angeklagten zu zeigen.

Nichts ist zu Ende, unsere Kämpfe gehen weiter! Bis alle frei sind!

Solidarität mit den Gefährtinnen, die Aachen in angeklagt sind.

Freiheit für sie! Freiheit für Alle!

Für die Revolte! Für die Anarchie!

Updates & Infos:    solidariteit.noblogs.org /  solidaritatrebel.noblogs.org

Februar 2017, irgendwo in dieser Welt.

Brief von Fernando Bárcenas über den Versuch, ihn in den Annex Nord zu überführen

Wieder einmal versucht die Institution Gefängnis umzustimmen und die rebellischen Überzeugungen zu mäßigen, indem sie meine Überführung ins Ausführungszentrum für strafrechtliche Sanktionen anordnet. Das erfolgte in Absprache mit der 43. Strafkammer, die den entscheidenden Entschließungsantrag übersandte, dass ich nicht im Gefängnis Nord verbleiben kann, nach dem vollstreckbaren (End)Urteil. Die vorherige Verwaltung, mit dem Direktor Rafael Oñate als Befehlsgewalt, besaß viele Gründe,aufgrund der ständigen Agitation und Proteste in dem Gefängnis, ihre Interessen in Gefahr zu sehen. Jedenfalls wussten sie, dass an jeden Ort, zu dem sie mich schicken, sich permanenter Konflikt und Infragestellen der alltäglichen Normen entwickeln würde, so dass es an jedem Ort immer einen Versuch der Rebellion geben wird.

Sie testeten es in der Zone 3 des Aufnahmemoduls und den Zonen 7 und 5 von “Segretation und institutioneller Sicherheit” des C.O.C Moduls..

Immer wenn ich rebellierte, versuchten sie mit mir zu spielen. Sie versuchten mich glauben zu lassen, sie wären meine Freunde, bis ich ihnen meinen Standpunkt zur Situation verdeutlichte, ,dass die Agression gegen die Gefängniswärter eine Notwendigkeit ist, hier zu überleben ist- eine ständige Notwendigkeit, um die notwendige Rebellion hinter diesen Mauern aufzuzeigen

Folglich, präsentierten sie mir nach zwei Jahren Absonderung in Bereichen der institutionellen Sicherheit meine, als “Privileg” verkleidete, Überführung ins Bestrafungsausführungszentrum Annex Nord, indem die Gefangenen mit dem Versprechen erpresst werden, im Austausch für perfekten Gehorsam gegenüber dem Gefängnisregime, Freiheit zu erlangen. Das bezieht obligatorisch Sklaverei und erzwungene Arbeit mit ein, weil dagegen nicht protestiert werden kann, weil der Prozess der Zähmung Gehirnwäsche mit einbezieht und uns glauben lässt, dass eine Möglichkeit gewährt wird. Es ist notwendig, sich schuldig zu fühlen und die ganze Zeit zu bereuen und sich für die Gnade des Gefängnissystems zu bedanken. Und wenn die Zähmung nicht akzeptiert wird, bist du davon bedroht in den Sicherheitsturm oder in den Knast überführt zu werden.

Aus diesem Grund habe ich es, als ich ankam und in die Verwaltung gebracht wurde, verweigert die “Behandlung” zu erhalten. Ich verweigerte es den Vertrag über Rechte und Pflichten zu unterschreiben und verweigerte es auch eine Matratze, Kleidung und alles andere, das mich verpflichten würde, Respekt für ihre Institution zu bewahren, entgegen zu nehmen. Ich erkenne das Gefängnis nicht an und ich möchte nicht, dass es optimiert wird.

Dieses Verhalten führte dazu, dass ich in den frühen Morgenstunden abermals in das Nord-Gefängnis überführt wurde und zu meiner Überraschung wurde ich nicht zum Eingangsmodul gebracht, wie es normalerweise beim Eintritt geschieht, um dann in den Schlafraum geschickt zu werden. Ich wurde direkt in die Zone 7 der Institutionellen Sicherheit gesteckt, wo ich seitdem separiert bin.

Mit all dem, fühle ich den Wunsch zu schreiben, nach der Reflektion, N, dass Gefängnisse wirklich unsere alltäglichen Verhältnisse sind und dass in jedem eröffneten Konflikt, sich das Potential befindet, sie zu zerstören.
Anmerkung: Die Überführung, über die Fernando spricht, geschah zwischen dem Nachmittag des 9.Februars und der Morgendämmerung des 10. Februar.

Quelle: ABC Mexiko

Mexiko-Stadt: Verlegung vom anarchistischen Gefährten Fernando Bárcenas Castillo als Sanktion

Am 9. Februar 2017 wurde Fernando Bárcenas Castillo aus dem Präventiv-Gefängnis Nord für Männer ins Zentrum-Nord zur Vollstreckung von strafrechtlichen Sanktionen verlegt. Es war dieses Gefängnis aus dem der Gefährte wiederholt seine Ablehnung des Strafvollzugsystems ausgedrückt hat, genau wie seine deutliche Verweigerung, sich an dem zu beteiligen, was die Rechtsprechung als “Reintegration” bezeichnet.

Fernando wurde, aufgrund der Verletzung der öffentlichen Ruhe und krimineller Verreinigung, zu 6 Jahren verurteilt. Im Dezember 2016 wurde sein Einspruch durch die rechtsprechende Gewalt des Bundes (“Parquet” Justizbehörde ) abgewiesen, womit sein Gerichtsverfahren als endgültig betrachtet wird.

Die meiste Zeit, in der er eingesperrt war, hielt ihn die Institution in verschiedenen Bereichen des Gefängnisses in Isolation. Es geschah mit dem Vorwand, dass er eine Bedrohung für die institutionelle Sicherheit darstellen würde. Fernando hat mehrere Anti-Knast-Projekte entwickelt, darunter die Zeitung “El Canero” und andere kollektiv organisierte Initiativen .

Lasst uns nicht unsere Gefährt*innen vergessen, die in den Gefängnissen kämpfen.
Solidarität mit Fernando Bárcenas!

Santiago, Chile: Wichtige Meldung zum PDI Fall

Info als Mail eingegangen

Heute, am 24. Februar, wurde vom Inquisationsgericht die Strafe für unsere GefährtInnen bekannt gegeben:

– 5 JAHRE ÜBERWACHTE FREIHEIT FÜR MANUEL, FELIPE UND AMARU

In den nächsten Stunden wird ihnen der Ausgang aus dem Gefängnis Santago 1 gewährt.

Auf ihren eigenen Gelände, können sie ihre staatsanwaltlichen und polzeilichen Pläne nicht umsetzten. Keiner wird hier alleine gelassen  und niemand wird nachgeben

Gefangene im Krieg, auf die Straße!

Propagandazelle Moica Morada

Santiago, Chile: Brandanschlag gegen einen Stromkasten des IIRSA Autobahn-Projektes

IIRSA, Kapitalismus und Zivilisation bringen der Bevölkerung nur Beton Das Projekt IIRSA ( (Infrastrukturinitiative zur regionalen Integration Südamerikas) versucht als Projekt der Zivilisation und der Gesellschaft des Geldes, des Konsums und der Macht die stadtische, sowie Verkehrs- und Hafen – Infrastruktur zu verbessern, um den Warenfluss „effizienter“, unbehinderter und lukrativer zu gestalten. Dadurch werden die Umwelt, Landstriche und Gemeinden zerstört und verändert, zugunsten von kapitalistischen Interessen großer Unternehmen.in Komplizentschaft mit demokratischen Staat. (…)

In Südamerika und Chile schreitet die IIRSA (IInfrastrukturinitiative zur regionalen Integration Südamerikas) voran und als Individuen im Krieg mit der Zivilisation und der Macht sind wir nicht untätig geblieben.

In der Stadt Santiago ist eines ihrer Eingriffspunkte der Megabetonbau “Acceso Sur” (Südachse) , das die Autobahn eröffnet, die den Transport von Gütern vom Zentrum in den Süden des Landes erleichtet.

Dieser Bau greift gewaltsam in die gewöhnliche Landschaft der anrainenden Bevölkerung ein.

In der Woche des Aufruhrs gegen die IIRSA haben wir die Nacht mit aufständischen Feuer erhellt, indem wir einen Schaltkasten angezündet haben. Hiermit haben aufgezeigt, dass Macht und ihre Magaprojekte weiterhin verwundbar sind.

Wir verwirklichen den Hass, der sich unter den Zement der Straßen und hinter den Mauern der Gefängnisse im Widerstand und Offensive gegen staatliche Gewalt befindet. Deshalb grüßen wir Nataly Casanova, Juan Flores, Enrique Guzmán, die Gefährt*innen des “PDI Falles”, die Gefährt*innen Tato und Sol, die GefährtInnen des “Sicherheitfalles”, Mónica, Francisco, den Gefährten Joaquín García und all die Gefährt*innen in den Knästen von Spanien, Italien und der Welt. .

Weder grüner Kapitalismus noch ökologische Staaten. Für die Vervielfachung der autonomen Taten und direkte Aktionen gegen die Macht und ihre Projekte, die die Erde zerstören und unser Leben bestimmen wollen.

Alltägliche Saboteur*innen für Anarchie


auf Spanisch

Turin: Zwei Tage Tätowierung & Piercing, Benefit für Gefangene und Vertiefung über den Gefährten Tasos Theofilou im El Paso Occupato

4. und  5. März 2017

Zwei Tage *Tätowierung und Piercing*

In der Straße Passo Buole 47 Turin

Benefit für die Gefangenen

Sonntag, den 5. März 2017 / Ab 16.30

Die Anti-Repressions-Kasse der Westalpen präsentiert:

“Der Fall des griechischen Gefangenen Tasos Theofilous”

Informationen und Videos über die repressiven /prozessualen Umstände des Falls. Telefonverbindung aus dem Gefängnis mit dem Gefährten Tasos. Die Analyse der Strategien des griechischen Staates und der Entwicklung des Widerstands, der Solidarität und der erfolgten Angriffe innerhalb und außerhalb der griechischen Gefängnise.

El Paso Occupato, Straße Passo Buole 47 Turin

Genua, Italien: Telekommunikations-Repeater sabotiert

Ein Repeater von Ericsson wurde in Genua aus Solidarität mit den griechischen Gefangenen Pola Roupa und Konstantina Athanasopoulou und den Gefangenen der Operation Scripta Manent sabotiert. Gegen den Staat. Gegen den Staat. Gegen Sessel-Anarchist*innen.

auf Griechisch  / auf Englisch

Spendenkonto für die angeklagten anarchistischen Genoss*innen in Aachen

via E-Mail erhalten

Seit dem 23. Januar läuft jetzt der Prozess gegen 2 anarchistische Genoss*innen in Aachen, die angeklagt sind eine Bank ausgeraubt zu haben. Es ist klar, dass der Prozess eine ganze Weile laufen wird. Deshalb ist eure Unterstützung gefragt! Gerne könnt ihr Spenden für die Angeklagten auf das Konto der Roten Hilfe Dresden überweisen.

Kennwort: Aachen2
Rote Hilfe Dresden
Postbank
IBAN DE72 3601 0043 0609 7604 34
BIC PBNKDEFF

Solidarität mit den Genoss*innen!

Frankreich, Fleury-Mérogis: Informationen über und Kunst von der anarchistischen Gefangenen Kara Wild

Es ist wie die christlichen Klöster, von bizarren, frauenfeindlich-perversen Kerlen draußen in der Wüste.

Die Betaversion wurde von den Herrschenden als so effektiv erachtet, dass sie einen Weg gefunden haben , alle ins Zuchthaus zu schicken.

Im gegenwärtigen Gefängnisalbtraum werden sogar die wildesten Orte als große Outdoor- Übungsgelände genutzt-  für die priveligiertesten -Gefangen- Jetzt. wo die Leute, die dort lebten, geräumt wurden-

Gefängnisse, innerhalb von Gefängnissen, innerhalb von Gefängnissen.

Gegen den Zoo, gegen die Zoowärter*innen

Beendet die Welt, befreit die Erde!

Adresse:

Maison d’arrêt de Fleury-Mérogis
(an) (Mlle) David BRAULT (Kara)
N° d’écrou: 428682
7 Avenue des Peupliers
91705 Fleury-Mérogis
France

alternativ:

proyecto.primavera@gmail.com

Vielen, vielen Dank für eure Briefe!

Seite für Kara und Quelle dieses Beitrags: freekarawild

auf Griechisch

Ein Brief von Thomas Meyer-Falk an Gefährt*innen in den USA

Quelle: Blackdiamondprisonersupport

Liebe Gefährt*innen,

Grüße von der anderen Seite des Ozeans. Es war eine große Freude, wie immer, von euch zu hören. Ich hoffe, dass ihr alle ein nettes Neues Jahr hattet.

Wie ihr seht, kann ich Briefe jetzt am Computer schreiben, weil wir seit zwei Wochen einen Drucker haben. Das ist besser als nichts (:-) aber wir haben keinen Zugang zu Internet (:-(

Letzten Monat hatten wir ein Konzert vor den Toren / Mauern, die Band hieß Krach vor dem Knast, sehr junge Gefährten, eine Punk Band. Und sie waren auf Tour, “besuchten” ein paar Gefängnisse, sangen laut gegen die Existenz von Gefängnissen an und riefen “Zerstört die Mauern”. Hier in Freiburg hat ein linkes Internetradio ihre Aktivität “Live auf Sendung” übertragen.

Und am 31. Dezember gab es wieder eine kleine, aber kraftvolle Demonstration / Kundgebung vor dem Gefängnis (das Gefängnis ist im Zentrum von Freiburg, ca. 600 Gefangene), laute Parolen wurden gerufen, ein wenig Feuerwerk)

Mir geht es gut und ich hoffe euch auch. Ich weiß, dass es so schwer ist, draußen zu überleben, Leben ist hart und schwierig. Deshalb bin ich voller Respekt für euch!

Ich wünsche euch ein starkes 2017, viel Kraft und Einfallsreichtum (:-)

Im Kampf

Euer Gefährte

Thomas

* Black Diamond Prisoner Support: (Gefangenen-) Kommunikations und Informationsressource aus den USA

auf Griechisch

Wien: Solidarität mit Thunfisch

Wir schicken solidarische Grüße aus Wien an Thunfisch, welche am 21. November 2016 im Zusammenhang mit den Protesten am 09.07. in Solidarität mit der R94, festgenommen wurde. Seit 29. November wird sie in der JVA für Frauen in Berlin Lichtenberg festgehalten.

Am Samstag, den 4. Februar, haben wir uns zusammen gefunden um ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Dazu haben wir ein Foto mit dem Transparent „Free Thun – Love R94 – Hate Cops“ gemacht.

Die Aktion fand im Zuge einer Veranstaltung für anarchistische Gefangene statt. Es gab einen Info-Abend über Repression und eine Party, um Anarchist_innen die vor Gericht stehen finanziell zu unterstützen. Unter dem Namen „Feierabendsoli“ fand bereits zum zweiten Mal ein Abend für anarchistische Solidarität statt. Ein Ziel der Veranstaltung war es zu thematisieren, dass es auch andere Formen gibt solidarisch zu handeln, außer auf Solipartys zu gehen.

Das haben wir zum Anlass genommen, unsere Gefährtin Thunfisch zu unterstützen.

Wir schicken ihr und allen Gefährt_innen im Knast viel Kraft und Durchhaltevermögen!

Feuer allen Knästen!!

Freiheit für alle Gefangenen!

freethunfisch.blackblogs.org

auf Englisch

Aachen: Ein Abend in Solidarität mit den wegen Banküberfällen in Aachen angeklagten Gefährt_innen.

Freilassung, Anarchistische Gefangene für den Aachener Fall

Der Repression ins Gesicht spucken
Ein Abend in Solidarität mit den wegen Banküberfällen in Aachen angeklagten Gefährt_innen.

Im Angesicht eines Repressionsapparats, der im Kontext des technokratisch-wissenschaftlichen Wahns dieser Tage immer beklemmendere Züge annimmt, scheint es leicht, in Lethargie zu verfallen.
Das ist so gewollt – durch technologische Aufrüstung, immer weiter reichende Forschung z.B. im Bereich der DNA-Analyse, der Auswertung von Videos und dem Zugriff auf Daten soll der Eindruck entstehen, dass es unmöglich ist sich der Überwachung, Erfassung und Speicherung zu entziehen.

Um dieser vermeintlichen Totalität etwas entgegenzusetzen, müssen wir die Situation, in der wir kämpfen, einer ständigen Analyse unterziehen. Wir müssen uns über Wege austauschen, diesen Entwicklungen auf Ebenen des Angriffs, der Solidarität und der Selbstorganisation zu begegnen.

Uns geht es um Fragen, die Anarchist*innen im Kampf seit jeher beschäftigen, und die keineswegs an Aktualität verloren haben, Fragen bezüglich des Aktes der Enteignung, der Repression und der Solidarität.

Am Samstag, den 11. Februar 2017 um 19 Uhr laden wir in den Infoladen Aachen in der Bismarckstraße 37 ein, um Erfahrungen und Einschätzungen bezüglich dieser Fragen auszutauschen, insbesondere im Hinblick auf aktuelle Schläge der Repression gegen Gefährt_innen, denen Banküberfälle in Aachen vorgeworfen werden.

Für mehr Information zu den Verfahren und Initiativen der Solidarität schaut auf:
http://solidariteit.noblogs.org

 https://solidaritatrebel.noblogs.org/

https://lalime.noblogs.org/

auf Englisch

Exarchia: Am Themistokleous 58 Squat wurde aus Solidarität mit dem Revolutionären Kampf ein Transparent entrollt

Am 5. Januar 2017 verhafteten Würmer der anti-terroritistischen Einheit die anarchistischen Kämper*innen und Mitglieder*innen des revolutionären Kampfes Pola Roupa und Konstantina Athanasopoulou. Am selben Tag, wurde der sechs Jahre alt Sohn von Pola Roupa und Nikos Maziotis gefasst und in einer psychiatrischen Krankenstation untergebracht. Als Antwort auf Versuche, das Kind von seinen revolutionären Eltern zu trennen, unternahmen die drei Mitglieder*innen des Revolutionären Kampfes Roupa, Maziotis and Athanasopoulou einen Hunger- und Durststreik und zwangen die Strafverfolgungsbehörden, den Jungen, bis zu einer Entscheidung über das entgültige Sorgerecht, seiner Großmutter auszuhändigen,

Am Sonntag, den 22. 1. 2017 haben wir am Squat ein Transparent aufgehängt, auf dem (auf Farsi, Englisch und Griechisch) zu lesen ist. “Lang lebe der Revolutionäre Kampf”Mit dieser kleinen, international ausgerichteten Geste, senden wir den reuelosen MitgliederInnen des Revolutionären Kampfes Stärke und wir erklären, dass wir an der Seite mit denjengen stehen, die sich bewaffnen, um Schläge gegen Personen uns Strukturen zu tätigen, die den Staat / das Kapital und Herrschaft ausmachen.

Von Athen bis Tehran, Tod allen staatlichen DienerInnen

Themistokleous 58 Squat

auf Englisch / auf Spanisch

Leuven, Belgien: Solidarität mit den Beschuldigten in Aachen

als Mail erhalten

In Leuven, Belgium, in der kalten Nacht des 17. Januar, wurden 50 Parkautomaten mit Farbe überstrichen und die Schlössen von zahlreichen Banken wurden verklebt. An einer der Banken (und an anderen Orten der Stadt) wurde der Satz gesprüht:“Solidarität mit den Angeklagten in Aachen! (A)”.

Eine kleine Widerstandstaat.. um zu zeigen, dass die Beschuldigten nicht alleine sind.

Gegen die Banken und ihre Welt!

auf Englisch

Madrid: Fotos der Solidaritätsdemo für die wegen Bankraubes in Aachen angeklagten Anarchistinnen

Welches Verbrechen ist es eine Bank auszurauben, verglichen mit eine zu gründen? Keine Schuldigen, keine Unschuldigen
Rebellische Solidarität / anarchistische Gefangene auf die Straße!

Freiheit für die Gefangenen, die in Deutschland für Bankenteignung angeklagt sind

Die Demonstration am Samstag, den 21. Januar in Madrid aus Solidarität mit den, wegen Bankraubes in Deutschland Inhaftierten endete mit dutzenden Identitätsfeststellungen. Es gab keine Festnahmen.

auf Spanisch