Category Archives: Ankündigungen – Veranstaltungen

Finnland: Solidaritätsveranstaltungen für russische Anarchist*innen und Antifaschist*innen im Februar und März

Unterstützungs-Konzert in Helsinki 4.3.2018. Auf dem Transparent ist auf finnisch zu lesen: “Freiheit für Antifaschist*innen in Russland”.

erhalten am 3.4.18

Dieses ist eine Zusammenfassung über die Unterstützungsveranstaltungen in Finnland für die unterdrückten Gefährt*innen in Russland in der letzen Zeit.

Am 4. Februar, organisierte das Anarchist Black Cross Helsinki im Lymy  einen “Erstaunlichen, veganen Soli-Sonntags-Lunch” Die Veranstaltung war ein Erfolg. In Tampere gab es am 2. März ein  Soli-Konzert. Dort spielten vier Bands und es gab veganes Essen zu kaufen. Varis Tampere, die die Veranstaltung organsierten und TAL (Tampere Anarchistische Vereinigung) verkauften auch T-Shirts und Bücher über Faschismus.  Auch in Helsinki organisierte Varis am 4. März einen Soli-Auftritt von drei Hardcore Bands Tombola, Tofu-Burgern und Info über die Situation in Russland. Die Erlöse dieser Veranstaltungen wurden nach Russland überwiesen, um für Anwaltskosten und andere Unterstützung für die unterdrückten Antifaschist*innen und Anarchist*innen in St.Petersburg, Penza, Tšeljabinsk und anderen Orten in Russland genutzt zu werden.

Turku 18.3.2018.
Turku 18.3.2018

Am Tag der russischen Präsidentschaftswahl gab es Demonstrationen in Turku and Helsinki gegen  die vom russischen Geheimdienst FSB begangenen Folterungen und ganz allgemein gegen das Regime von Putin. In Turku versammelte sich eine Gruppe von Anarchist*innen und Antifaschist*innen vor der russischen Botschaft. Dort präsentierten sie ein Transparent mit der Aufschrift “Befreit die Anarchist*innen in Russland! Stoppt die Folter vom FSB”, das später über einer Autobahn entrollt wurde. In Helsinki standen mehr als 50 Leute vor der russischen Botschaft, riefen Parolen und hielten Transparente gegen den FSB und Putin und für die Befreiung der inhaftieren Antifaschist*innen hoch. Die Leute auf ihrem Weg zur Wahl konnten es nicht vermeiden, der von der lokalen anarchistischen Gruppe A-ryhmä, ABC Helsinki und Varis organisierten Demonstration Aufmerksamkeit zu zollen.

Demonstration an der russischen Botschaft in Helsinki 18.3.2018.
Demonstration an der russischen Botschaft in Helsinki 18.3.2018.

 

 

Alles in allem, ist das Bewusstsein für die Situation in Russland in den letzten Monaten gestiegen und die Menschen sind motiviert, gemeinsam gegen die Unterdrückung und für unsere gemeinsamen Ziele vorzugehen. Wir werden die Gefährt*innen in Russland weiterhin unterstützen.

in englisch / auf portugiesisch

Kampagne: Ausbruch, Aufbruch, Anarchie-Freiheit für Jan und alle anderen!

Anarchistische Kampagne gegen Repression nach dem 31.Mai 2017 und gegen jede Form der Einsperrung und Autorität +++++ Aufruf zu Aktionen in Solidarität mit Jan und allen anderen ++++ Start der von der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen unterstützten Kampagne

Am 31. Mai 2017 sollte in Nürnberg ein Berufsschüler nach Afghanistan abgeschoben werden. Seine Mitschüler*innen wollten das nicht hinnehmen und reagierten gemeinsam mit hunderten anderen Menschen mit einer Blockade auf den Abschiebeversuch. Die Antwort der Polizei darauf war ebenso typisch wie brutal: Es kam zu mehreren Verletzten und Festnahmen. Wie um diesen Kurs fortzusetzen, werden die Aktivist*innen nun mit Repression überzogen.

Die Justiz nutzt Instrumente wie monatelange Untersuchungshaft und die verschärften Paragraphen 113/114 StGB, um die Abschiebegegner*innen für ihr Handeln abzustrafen. Dutzende Menschen wurden beschuldigt und angeklagt. Um den Fokus von den legitimen Gründen für das Handeln der Demonstrant*innen abzulenken, wird der antirassistische Protest kriminalisiert; eine Strategie, der sich der deutsche Staat gerne bedient, um ein effektives Vorgehen gegen seine rassistischen Abschiebe- und Aussortierungspraktiken zu unterbinden. Dass der 31.Mai ein Beispiel dafür ist, wie wirksam das solidarische Handeln in Form direkter Aktionen sein kann, ist für den Staat wohl nur ein Grund mehr, mit besonderer Härte gegen die Beschuldigten vorzugehen.

Mit Jan hat es nun neben den vielen anderen Angeklagten auch einen Anarchisten getroffen. Wir – Freund*innen, Genoss*innen und Unterstützer*innen von Jan – glauben nicht, dass dieser Zusammenhang Zufall ist. Die bayerische Politik hat nach dem 31. Mai von Anfang an versucht, die Protestierenden dieses Tages in ‚gewaltlose Schüler*innen‘ und ‚gewaltbereite Linksautonome‘ zu spalten. Dadurch soll die Mär einer freundlichen Polizei gestützt werden, die nur als Reaktion auf Angriffe militanter Abschiebegegner*innen in ihre Prügelorgien verfallen sei. Jan ist schon früher infolge konsequenten antifaschistischen Handelns von der Justiz verurteilt worden. Damit passt er gut in das Bild eines für Polizei und Staat gefährlichen Aktivisten, den sie bereits zuvor aufgrund seiner antiautoritären Handlungen erfolgreich kriminalisiert haben.

Jans anarchistische Überzeugungen waren es, die ihn am 31. Mai dazu brachten, sich der gewaltsamen Abschiebung eines jungen Menschen in den Weg zu stellen. Es ist zu erwarten, dass sich die Justiz auch wegen seiner radikalen antistaatlichen Überzeugung dazu berufen fühlt, mit besonderer Härte gegen ihn vorzugehen.

Und doch ist Jan trotz der vorausgehenden Kriminalisierungen am Ende nur einer von vielen Beschuldigten, die nach dem 31. Mai nach ähnlichen Maßstäben be- und verurteilt werden sollen. Und in der großen Menge der Anarchist*innen, die in Europa und weltweit gerade von Unterdrückung durch den Staat bedroht und betroffen sind, erscheint sein Fall geradezu unbedeutend.

Aber die Repression gegen Jan kann nicht als alleinstehend betrachtet werden. Sie reiht sich ein in die lange Liste, wie der Staat immer wieder versucht, Anarchist*innen mundtot zu machen. Unsere Wut auf die ihm drohende Strafe facht den gleichen Zorn an den wir empfinden, wenn wir von der grausamen Anmaßung lesen, mit der der deutsche Staat Genoss*innen nach dem G20-Gipfel wegsperren lässt.

Es ist dieselbe kalte Wut, die uns befällt, wenn wir vom der staatlichen Ermordung eines Aktivisten gegen den kapitalistischen Landraub in Argentinien hören. Es die gleiche Raserei, die uns überkommt, wenn wir davon erfahren, wie die griechische Regierung die besetzten Häuser geflüchteter Menschen niederreißen lässt; wenn wir sehen, wie der türkische Staat die freiheitlichen Gemeinden in Rojava überfällt und auszulöschen versucht.

Unser Kampf für die Freiheit ist es, der uns mit all diesen anarchistischen Genoss*innen und Freund*innen weltweit verbindet. Für eine Freiheit, die solidarisch ausgestaltet ist und in der die Gesellschaft nicht mehr glaubt, sich mit Gefängnissen und Unterdrückung vor Ideen abschotten zu müssen, die ein Ende der allgegenwärtigen Ausbeutung und Ungleichheit bedeuten könnten. In der ‚Staat‘ und ‚Polizei‘ nur noch ein müder Witz sind und die Knäste und Repressionsbehörden ein für allemal niedergerissen worden sind!

Beantworten wir also die Einschüchterungsversuche des Staates entsprechend: Verleihen wir unserer Wut auf die Angriffe gegen Jan und gegen uns alle einen deutlichen Ausdruck! Und lassen wir auch weiterhin nichts unversucht, um dem Rassismus in Staat und Gesellschaft auf allen Wegen entgegenzutreten!

Unter ausbruchaufbruch.noblogs.org werden die aktuellen Entwicklungen nach dem 31.Mai und rund um die Repression gegen Jan gesammelt. Wir freuen uns über jede Art von Solidaritätsbekundung und möchten sie auch auf der Website zusammentragen. Dafür, oder um Material anzufordern, schickt gerne eine Mail an ausbruchaufbruch@riseup.net (PGP befindet sich auf der Website).

auf englisch

Setúbal, Portugal: Programm der Feier zum zweijährigen Bestehens des À da Maxada (30.03-1.04.2018)

Freitag, 30.03.2018

10:00 Yoga/Tai-chi (Bringt eure Matte mit)
12:00 Jonglier-Workshop*
13:00 Schweiß-Workshop (bringt eure Maske mit, falls ihr eine habt)
15:00 Tattoo-Session mit Ouch Tattoo
16:00 Hoola Hoop Workshop* (bringt euren Reifen mit, falls ihr einen habt)
17:00 DJ Workshop
19:00 Circus Workshop*
19:00 Filmzyklus “Nu Sta Djunto”
22:00 Performance
– Hephaistos Träume
– Trash Circus
* = kinderfreundliche Aktivitäten

31.03.2018 Samstag

10:00 Yoga/Tai-chi (bringt eure Matte mit)
12:30 Bio Gas workshop 1. Termin (bringt euren Behälter mit Dung)
– Einführung in die Biovergärung
–  Zusammenbau einer Biovergärung
– Füllung einer Biovergärung
– Betriebsbedingungen
– Sicherheit
14:00 Gitarren-Workshop für Anfänger*innen (bringt eure Gitarre mit, falls ihr eine habt)
16:00 Hoola Hoop workshop* (Bringt euren Reifen mit, falls ihr einen habt)
16:30 Henna Tattoos*
16:30 Workshop über Fermentation und  zur Herstellung  von Ingwer-Bier (bringt Zucker, Ingwer, Flaschen, Gläser, Blumenkohl mit)
17:30 Poetry Slam*
19:00 Rechtsberatungs-Stunde

20:00 PIZZA TIME! (bringt Zutaten mit)
22:00 Konzert  + After Party
* = kinderfreundliche Aktivitäten
TK (Hip Hop, Lourinhã)
Branco (Hip Hop, Setúbal)
Descubriendo a Mr.Mime (Metal/Screamo, Spanien)
777Negative111 (Experimental Ambient Drone Noise, LX)
Dj BPM (Grime, ResonanceFM, IE)
Naomi (Techno, LX)
DJ Kababel (NL)
Dj Crash_01 (Digital Junk/ATNT SS)
Dj Fucking Nice Name 44a di
Dj Amoxymma
Dj Babz 22.99
Dj Haagse Slijper

1.04.2018  Sonntag

10:00 Yoga/Tai-chi (bringt eure Matte mit)
15:00 Free Wi-Fi Workshop (bringt leere CD oder USB-Stick mit)
16:00 Konzerte:

Didge Vibe (LX)
265 Fusion Experience (Jazz Fusion, Setúbal)
Mafia Do Caril (Hip-Hop, Almada)
Ordinary Guest Melting Pot Ambiental, DJ set, PT)
EVAMUSS (Experimental Noise, Peru)
Zen Baboon (Electro-Organic-Chillout-Uplifting-Downtempo, Setúbal)
Freddy Locks (Reggae, LX)
Grilowsky (1-Man-band)
Phantom (Rap Anti rap, LX)
Tutti Morti ( Live Techno Set, LX)

KEINE PARKPLÄTZE!!! Lasst eure Fahrzeuge vor dem Feldweg!!

adamaxada

Á da Maxada – Setúbal

auf portugiesisch / auf englisch

Madrid: Filmvorführung im Local Anarquista Motín am 3. April

Dienstag, den 3. April um 19:30 Uhr, wie immer am 1. Dienstag des Monats: Filmvorführung

Dieses Mal zeigen wir die Dokumentation “Inszenierung Caso Bombas” 

“Geschützt durch die Immuinität, die ihnen durch die Machtausübung gewährt wird, greifen viele Staaten und Regierungen auf Inszenierungen zurück, um ihre Gegner*innen zu diskreditieren, entkräften und einzusperren. Aber was ist eine politische und polizeiliche Inszenierung? Wie wird sie gemacht? Wer macht sie. Auf diese Fragen zielt diese, kollektiv von Canal Barrial 3 von Barrio Yungay erstellt Dokumentation ab, die als Hintergrund und wichtigsten Bezugspunkt auf die Inszenierung “Caso Bombas” beruht, die sich gegen die anarchistische Welt und Hausbesetzungen im Chile “im Übergang zur Demokratie “ richtet”

Wie kommt ihr hin?

C / Matilde Hernández, 47 <M> Oporto or Vista Alegre

www.localanarquistamotin.noblogs.org

auf spanisch

Köln: Vortrag – Repression in Russland, am Montag, 26.3.2018, 19 Uhr in Köln Kalk

Info erhalten am 22.3.2018

Granaten, Folter, Entführungen – der Geheimdienst FSB greift Anarchist*innen und Antifaschist*innen in Russland an

Am 26.03. um 19 Uhr im Trash Chic (Wiersbergstr. 31 in Köln Kalk) berichtet eine Genossin aus Russland über die dort momentan herrschende Repression von Anarchist_innen und Antifaschist_innen. Es wird erst einen Input geben und danach Raum und Zeit für Fragen sein.

Im Oktober wurden in Penza (Russland) mehrere Menschen, die mit der anarchistischen Bewegung in Verbindung gebracht wurden, unter dem Vorwurf der Bildung einer terroristischen Organisation zum Sturz von Putins Regime verhaftet. Nach der Folter durch Elektroschocker und anderen Methoden gaben alle bis auf eine Person ihre Schuld zu. Dies kam erst im Januar ans Licht, als mehrere Personen, die mit der anarchistischen und antifaschistischen Bewegung verbunden waren, in Petersburg verschwanden.

Später stellte sich heraus, dass diese von der russischen Geheimpolizei FSB entführt und ebenfalls gefoltert wurden. Sie gaben deshalb zu, Teil des sogenannten „Netzwerkes“ zu sein – einer terroristischen Organisation, die in vielen Städten Russlands, darunter Pensa und Petersburg, existiert. Dieses „Netzwerk“ soll laut dem FSB gegründet worden sein, um Terroranschläge während der kommenden Präsidentschaftswahlen und der Fußballmeisterschaften durchzuführen.

Wenn das für euch bizarr klingt – keine Sorge, damit seid ihr nicht allein. Die meisten Anarchist*innen in der russischsprachigen Hemisphäre sind ebenfalls schockiert über die Situation, die sich derzeit in Russland entwickelt. Es ist das erste Mal in der jüngeren Geschichte Russlands, dass die Geheimpolizei schwere Foltermethoden gegen Anarchist*innen und Antifaschist*innen anwendet, um einen Strafprozess zu begründen.

Eine Freundin aus Russland wird über die Situation im Land und die möglichen Entwicklungen sprechen. Ausserdem möchten wir Geld sammeln, um es der Solidaritätskampagne zukommen zu lassen, die sich gegründet hat.
Im Anschluss an den Vortrag wird es Raum für Fragen geben.

Das Trash Chic ist physisch nicht barrierefrei (eine Stufe am Eingang, kleine Toiletten). Der Vortrag wird auf Englisch gehalten werden, wir bemühen uns aber um eine Flüsterübersetzung ins Deutsche.

Organisiert wird der Vortrag vom Anarchistischen Kollektiv Köln

Wir freuen uns auf euch, kommt vorbei!

Tattoo Circus Zürich

Vom 31. August bis zum 2. September 2018 wird im besetzten Koch-Areal in Zürich ein Tattoo – Circus stattfinden. Dieser ist ein nach den Grundsätzen des Do-It-Yourself-Prinzips organisiertes Festival. Während des Tattoo-Circus wird ein Raum entstehen, in dem die Tattoo-Kultur und der Kampf gegen Knast und Repression zusammenkommen.

Verschiedene Tattoo-Künstler*innen stellen ihre Zeit, Erfahrung, Kreativität und so viel Tinte wie möglich zur Verfügung, um diese Kämpfe zu unterstützen. Das Prinzip des Tattoo-Circus ist, dass niemand persönlich an dieser Veranstaltung verdient, weder die Tattoowierer*innen oder Piercer*innen, noch die Bands, Referenten*innen oder Performer*innen arbeiten für ihren eigenen Profit. Alle Unterstützer*innen stellen ihre Fähigkeiten, Energien und Ressourcen aus Überzeugung und Solidarität bereit, mit dem Bewusstsein, dass die kompletten Erlöse denen zu Gute kommen, die entschlossen gegen Staat und Kapital kämpfen.

Der Tattoo-Circus will sich aber nicht lediglich auf die Tattoo-Kultur beschränken! Es wird ein vielschichtiges Programm vorbereitet, dass sich auf unterschiedliche Weise mit den Themen Knast und Repression beschäftigt und zum Mitmachen einlädt. So wird es Vorträge, Workshops, Infos zu Gefangenen, eine Gefangenenpost- Ecke geben. Für den Unterhaltungsfaktor werden Performances, Konzerte sowie Essen und Bar organisiert.

Für eine Gesellschaft ohne Knäste und Repression!

Für eine Welt ohne Herrschaft!

Mehr Infos findet ihr auf tattoocircuszurich.noblogs.org oder ihr könnt uns auch per Mail (tattoocircus-zurich@riseup.net) kontaktieren.

Porto, Portugal: Einladung zur Anarchistischen Buchmesse vom 4.-6. Mai

Gefährt*innen,

Am 4. 5. und 6. Mai wird es in Porto (Portugal) eine anarchistische Buchmesse geben, ein Moment des Austausches von Materialien, Erfahrungen  und der Kommunikation.

Neben der Wichtigkeit,  Beziehungen zu verstärken und neue Formen der Zusammenarbeit untereinander zu schaffen, soll dieses Treffen ein Ort  sein, um unsere Präsenz und unsere Ideen zu verbreiten.

Wir möchten euch nicht nur dazu einladen, mit euren unabhängigen Verlagen und Vertrieben teilzunehmen, sondern auch, dass ihr euch mit anderen Ideen einbringt, die ihr für diese Veranstaltung für wichtig haltet.

Bestätigungen, dass ihr euch mit einem Stand beteiligt, Vorschläge für Aktivitäten oder Mitteilung über die Notwendigkeit einer Unterkunft sollten bis zum 25. März an die e-Mail Adresse encontroanarquistadolivro@riseup.net gesendet werden.

Saúde e Anarquia! (Gesundheit und Anarchie!)

auf portugiesisch / auf englisch / auf spanisch / auf italienisch

 

Berlin: Intersquat Block auf den Chaos und Diskussions Tagen 10.5. – 13.5.2018

Ihr seid eingeladen zu einem Intersquat Block auf den Chaos und Diskussionstagen im Mai in Berlin. Wir wollen Raum bieten um uns im Rahmen der Chaos und Diskussionstage im Mai über Taktiken und Techniken auszutauschen, zu diskutieren und Infos weiterzugeben .

Wir haben nicht vor einen gleichwertigen Ersatz für die Instersquat Meetings der Vergangenheit zu schaffen, es sei denn ihr wolllt es dazu machen. Wir sehen in den Tagen eine gute Möglichkeit generelle Diskussionen über Sinnhaftigkeit und Zukunft urbaner Kämpfe mit Fragen zu verknüpfen, die über die Betrachtung von Besetzungen als bloßes Werkzeug zur Befriedigung von Wohnbedürfnissen hinausgehen. Wir hoffen auf eine Diskussion über die Relevanz von Besetzungen für andere freiheitliche Kämpfe, Häuser als politische Waffen, Fragen zur Arbeit in und mit Nachbarschaften und weiteres..

Räumungen, Repression, Überwachung, Knast, Maden die die Strukturen der Unterdrückung nutzen und unterstützen sind überall, lasst uns in gegenseitiger Unerstützung zusammenkommen und den Spielstein durch ihr Herz werfen statt sie damit weiter ziehen zu lassen.

Wenn du als Einzelperson oder Gruppe interessiert bist, einen Workshop, Diskussionsvorschläge, einen Infoevent oder irgendetwas anderes für den Intersquat Block oder den Rest der Tage im Kopf hast, schreib uns an rigaerstrasse [at] riseup [dot] net PGP-Key-ID 0x3971B260E4B15B69

Mehr informationen über das Wochenende sind auf gegenstadt.blackblogs.org zu finden

Es gibt eine Schlafplatzorga die unter sleepingchaos [at] riseup [dot] net mit PGP Schlüssel-ID 0xA9DE538A73306A20 zu erreichen ist.

Rigaerstrassen Plenum

Diese Nachricht kann gerne an dir bekannte Menschen, Gruppen oder Projekte weitergegeben werden! Wenn du uns kontaktierst hänge bitte deinen PGP Schlüssel an, wenn vorhanden.”

auf englisch

Berlin: An unsere antifaschistischen und anarchistischen FreundInnen in Russland & Aufruf zur Soli-Kundgebung am 19.3.

Wo immer der Faschismus sein Unwesen treibt wird Widerstand zur Pflicht! Egal ob es sich um die bürgerliche Mitte in Deutschland, um den türkischen Staat und seine hörigen UnterstützerInnen oder um Staatsterror und Nazistrukturen in Russland handelt, alle faschistischen Strukturen gehören angegriffen, immer und überall!

Im ersten Moment mag es die Eine oder den Anderen vielleicht verwundern, dass ein Land wie Russland mit seiner Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges gegen die faschistische Invasion der 40er Jahre heute alles daransetzt, antifaschistischen Widerstand zu brechen. Allerdings bedarf es kaum weiterer Überlegungen um zu erkennen, dass nicht nur Stalin mit dem Faschismus paktiert hat sondern auch heute die Idee eines großrussischen Reiches und absolute Macht durchaus in das Weltbild eines Vladimir Putins passen. Somit sind wir kaum verwundert jedoch nicht weniger wütend, dass uns in den letzten Monaten immer wieder Nachrichten erreichen, wonach FreundInnen in Russland vom Inlandsgeheimdienst FSB verschleppt und gefoltert werden. Neben ihrem Engagement gegen faschistische Umtriebe wird wohl auch eine anarchistische Kritik einer Gesellschaft, die auf den Grundlagen von Patriarchat und Nationalismus konstruiert ist, ein Dorn im Auge eines Regimes sein, welches in der ungebrochenen Tradition autoritärer Führerstrukturen steht.

Jede anarchistische Kritik muss auch eine Kritik an Macht und Herrschaft sein und steht somit per Definition schon in Feindschaft zum Staat. Die Intensität mit der dieser Feind unsere FreundInnen in Russland bekämpft und zu brechen versucht, hat jedoch ein anderes Level als das, was uns hier entgegen tritt. Unser Respekt gilt daher dem Mut und der Entschlossenheit, mit denen unsere Leute gegen den übermächtigen russischen Staat kämpfen.

Wir senden euch viel Kraft aus Berlin,

und rufen auf, diesen faschistischen Tendenzen überall entgegen zu treten – auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!

Wir rufen auf, in Solidarität mit jenen die ihres Kampfes gegen Staat und Faschismus wegen gejagt werden, zusammen zu stehen und zusammen zu kämpfen!

Rigaer 94

Aktuelle Infos zu der Situation der Gefangenen und Verfolgten finden sich unter avtonom.org

Dringender Aufruf die Solidaritäts Kampagne mit den verfolgten russischen AnarchistInnen fortzuführen)

Kommt zur Soli-Kundgebung vor der Russischen Botschaft!

Je stärker ihre Repression desto wütender und leidenschaftlicher unser Widerstand!

Mo, 19.03.2018 | 17:00 Uhr | Russische Botschaft (Unter den Linden 63-65 / Mitte)

**Aufruf North-East Antifascists (NEA)

Palencia, Spanien: VII Messe der anti-kommerziellen Vertriebe

30./31.März/ 1.April, ein weiteres Jahr ist vergangen und wir sind sehr froh, euch zur diesjährigen Messe der unkommerziellen Vertriebe von Büchern und Fanzines von Palencia, einzuladen.. Und jetzt sind es 7! Filmvorführungen, Workshops, Gespräche, Präsentationen, Diskussionen, Essen, Konzerte und die Absicht, gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen…Es gibt keinen besseren Weg, als dieses Oster-Wochenende mit uns zu verbringen!

Um eure Beteiligung mit eurem Distro zu bestätigen, um es mitzuteilen, falls ihr einen Schlafplatz braucht, für Nachfragenoder wenn ihr uns was wissen lassen wollt, zögert nicht, sondern schreibt an:  palencia_libertaria@riseup.net

Mit der Bitte um Verbreitung.

Salud y rebeldia (A)

VII Messe der antikommerziellen Vertriebe

Palencia 30.31 März und 1 April 2018

Freitag, 30. März
20:00 Uhr
Filmvorführung und Diskussion
In Richtung Autonomie gehen. Autonomie,  Selbstmanagement, Politik und Zerstörung natürlicher Ressourcen.

22:00 Uhr
veganes Abendessen

Samstag, 31. März
11:00 Uhr
Beginn der Messe, Aufbau der Distros mit Pinchos und veganen Tapas sowie einem Konzert von La Lorzas (Punkautoras)

13.00 Uhr
Präsentation des Buches und der Dokumentation
SYFISA: Die gelebte Utopie
durch Arbeiter*Innen, die an diesem Experiment teilgenommen haben

15:30 Uhr
Veganes Essen und Konzert “Revolución en cada Nota”

16:30 Uhr
Präsentation des Buches
Von der gegenseitigen Unterstützung bis zur neoliberalen Solidarität

durch den Autor Alfredo del Olmo

18:30 Uhr
Workshop und Vorstellung des Buches
Selbstverwaltung, Autonomie und Interdependenz
durch die Autor*innen

21:30 Uhr
Punk Konzert im “La Cueva”, in Zusammenarbeit mit den Tagen und veganes Abendessen

Sonntag, 1. April
11.00 Uhr
Präsentation des Buches “Bis wir alle frei sind. Ein kritischer antiautoritärer Blick auf die Mängel des Kampfes gegen Speziesmus” mit anschließender Diskussion
durch den Autor

13.00 Uhr
Präsentation, des Buches “Nanotechnologie, der Eckpfeiler des (technisch-industriellen) Herrschaftssystems”
durch den Übersetzer der spanischen Ausgabe

15.00 Uhr

Abendessen und Schluss der Messe

Alle Aktivitäten finden auf dem Pelayo Platz statt und im A Huebra (Nr. 14 des selben Platzes) statt. Außer dem Punk Konzert, das im La Cueva (Carretera Sandander, 24 veranstaltet wird). Rück-Fragen, Hilfe, Unterstützung bestätigen, Unterkunft und weiteres an: palencia_libertad@riseup.net

auf spanisch

Aufruf für eine Woche der Unruhe zur Erinnerung an Javier Recabarren vom 11. – 18. März

Vor drei Jahren am 18. März 2015, starb der rebellische Gefährte Javier Recabarren im Alter von gerade einmal 11 Jahren in Santiago, Chile, nachdem er von einem Bus von Transantiago überfahren wurde. Bereits in seinem jungen Alter kämpfte er für Tierbefreiung, nahm an Straßenkämpfen teil und beteiligte sich auch an Veranstaltungen zur Unterstützung inhaftierter GefährtInnen. Außerdem war er ein Mitglied vom Colectivo Animalista Alza Tu Voz (Kollektiv für Tierrechte „Erhebt eure Stimme“).

Zu seiner Erinnerung rufen die anarchistischen Gefährt*innen aus Chile dazu auf, sich grenzüberschreitend an der diesjährigen Aktionswoche zu beteiligen

auf spanisch

Salamanca, Spanischer Staat: Marsch gegen Atomkraft vom 28. März – 28. April 2018

eingegangen am 28.2.2018

  • Marsch gegen Atomkraft: : Salamanca/Retortillo vom 28. März bis zum 1. April 2018
  • Mittwoch, 28.: vorherige Versammlung – Plaza Mayor 10:30h (Start: Barrio de Buenos Aires 12:00 Uhr > Barbadillo [18Km])
  • Donnerstag, 29.: Barbadillo 11:00h > Rodasviejas [24Km].
  • Freitag, 30.: Rodasviejas 11:00h > Boada [20Km].
  • Samstag, 31: Boada 11:00h > Retortillo > Finca Los Encinitos [9Km]. (akkustisches Konzert und Camp)
  • Bei Zwischenstopps wird es spielerisch-informative Aktionen geben *Foto-Rally auf dem ganzen Weg
  • Sonntag, 1. April: Finca Los Encinitos [Pflanzaktion und Küche für Alle].

Anmeldungen für den Marsch und / oder Pflanzaktion: rana.antinuclear@gmail.com

spätester Termin für Anmeldungen: Montag, 19. März bis 18:00 Uhr an rana.antinuclear@gmail.com

auf spanisch

Thessaloniki, Griechenland: Mobilisations-Video für die pan-balkanische antifaschistische Demonstration am 10. März 2018

eingegangen am 6.3.2018

Libertatia wiederaufbauen!

Das Video  ist eine Zusammenstellung von Solidaritäts-Graffiti und Transparenten für das Libertatia Squat, ein Projekt des Kollektivs für libertären Kommunismus in Thessaloniki (Mitglieder der Anarchistischen Politischen Organisation / Föderation von Kollektiven), das am 21. Januar 2018 durch Faschisten angezündet wurde. Es beinhaltet auch jüngere antifaschistische Propaganda, die gesprüht wurde, um die anhaltende nationale Hysterie, rund um die “Makedonien Frage”, entgegenzuwirken.

auf englisch / auf portugiesisch

Madrid: Angriff auf Immoblienfirma

eingegangen am 4.3.2018

In der Nacht vom 27. auf dem 28. Februar wurden mit einem Hammer in der Straße Monte Igueldo die Fenster eines Immobilienbüros eingeschlagen. Mit Farbe wurde die Nachricht hinterlassen: Kampf der kapitalistischen Spekulation.

Diese Aktion steht  im Zusammenhang  mit dem Versuch, urbaner Umwandlung des Viertels Vallekas durch den Kapitalismus und den Staat. Videoüberwachung, Immobilienspekulation, Polizeikontrolle, Rassismus, Verbot von Besetzungen, sind die ganzen Lügen  hinter der Medienkampagne gegen “”Narcopisos”, die als Trojanisches Pferd genutzt werden, um die Veränderung zu legitimieren, die der Markt und der Staat für das Viertel für angezeigt halten.

Der Angriff auf eine Immobilienfirma bedarf keiner weiteren Erklärung. Wir hoffen nur, dass diese Praxis des Hinweisens und des Angriffs auf die Interessen von Spekulant*innen, Unternehmen und dem Staat, sich verbreitet.

Keine Mafia, keine Polizei!
Für den Anarchismus!

Quelle: ContraMadriz

Madrid: Vorstellung der Broschüre “La Ira de Behelial” im Local Anarquista Motín

eingegangen am 4.3.2017

Vorstellung der Monografie “La Ira de Behelial”

– Freitag, 16. März
– 18:00 Uhr
– Lokal Anarquista Motín C / Matilde Hernández, 47. U-Bahn: Oporto oder Vista Alegren

Die Monografie analysiert und aktualisiert die repressive Phase des iberischen Anarchismus zwischen 2013 und 2016. Von der “Operation Facebook” und der”Operation Columna” (sogar gegen Puppenspieler*innen) bis zu den verschiedenen Operationen “Pandora”, “Piñata” und “Ice”. Auch der internationale  Zusammenhang  (besonders mit Italien und Griechenland) wird besprochen. Nach den Operationen Pandora, Pandora II und Piñata:

  • Welche Fehler und Erfolge hat es als Reaktionen auf die Angriffe des Staates gegeben?
  • Wie geht es nun weiter?
  • Was können wir aus der gelebten Erfahrung lernen?

Für weitere Informationen:

Local Anaquista Motín

Türkei: Kaos GL publiziert Aufruf für die anarchistische Trans*-Gefangene Diren Coşkun, die sich im Hungerstreik befindet

Die Vereinigung Kaos GL  hat  eine Stellungnahme mit dem Titel „Dringende Freilassung“ für die anarchistische trans*Gefangene Diren Coşkun veröffentlicht. Sie sitzt im Tekirdağ F-Type Gefängnis Nr. 2 ein und befindet sich, seit 21 Tagen wegen der Missachtung ihrer Rechte und für das Recht auf Operation und Behandlung im Hungerstreik. In der auf türkisch und englisch veröffentlichten Stellungnahme wird dazu aufgerufen, Coşkun’s Forderungen zu erfüllen.

Hier ist die vollständige Stellungnahme:
Die Menschenrechtsforderungen der trans* Gefangenen Diren Coşkun, die sich im Tekirdağ Nr. 2 Gefängnis in der Türkei befindet und vor zwanzig Tagen einen Hungerstreik begonnen hat, müssen so bald wie möglich erfüllt werden. Gender-Identifizierung ist ein wesentlicher Teil der menschlichen Existenz. Unter diesem Gesichtspunkt beziehen sich Diren Coşkun’s Forderungen an die Gefängnisverwaltung auch auf den Schutz ihrer persönlichen Integrität und Achtung des Persönlichkeitsrechts. Die Gefängnisverwaltung ist dafür verantwortlich, die grundlegendsten Forderungen von Diren Coşkun in Bezug auf ihre Geschlechtsidentität, ihren Geschlechtsausdruck und ihre Geschlechtsumwandlung zu erfüllen; das sind Chirurgie, Epilation und alle weitere medizinische, psychologische, psychiatrische und soziale Unterstützung.

Diren Coşkun erklärt auch, dass es ihr nicht erlaubt wird in den Offenen Vollzug zu wechseln, obwohl sie das Recht dazu hat. Sie befindet sich in Isolation unter unrechtmäßigen Bedingungen. Isolation ist eines der härtesten Strafen und ihr illegaler Einsatz ein ernsthaftes Verbrechen.

Als Kaos GL Vereinigung, rufen wir alle relevanten nationalen und internationalen Institutionen, besonders die Gefängnisverwaltung dazu auf, die Rechte von Diren Coşkun zu erfüllen. Diren Coşkun ist nicht allein!

Quelle: Yeryüzü Postası

 

Lerne die neue Solidaritätsstruktur kennen – der International Anarchist Defence Fund ist aktiv!!

eingegangen am 28.2.2018

Lerne die neue Solidaritätsstruktur kennen – der International Anarchist Defence Fund

Auf der ganzen Welt geht die Repression hart gegen Anarchist_innen vor. Im Sommer 2017 diskutierten ein paar Aktivist_innen über die Idee, einen International Anarchist Defence Fund (A-Fund) ins Leben zu rufen und heute tritt er endlich in Aktion.

Unsere kollektive Unterstützungsstruktur leistet Anarchist_innen auf der ganzen Welt Beistand, wenn sie verfolgt werden oder sich in einer schwierigen Lebenssituation aufgrund ihrer politischen Ideen oder Aktivitäten wiederfinden.

Wir unterscheiden uns stark von anderen Solidaritätsstrukturen, da wir eine direkte Beteiligung an der Verteilung von Geld anstatt der gewöhnlichen Solidarität im Wohltätigkeitsstil bieten. Der Anarchist Defence Fund richtet sich nach dem Solidaritätsmodell des International Anti-Fascist Defence Fund.

Wir finden es wichtig, etwas wie den internationalen A-Fund zu organisieren, weil dies eine sehr einfache und erfolgreiche Art ist,
Leute über Repressionsfälle zu informieren und sie in direkte finanzielle Unterstützung und Solidarität einzubinden. Es gibt auf der
Welt nicht genug ABC-Gruppen (Anarchist Black Cross), bei denen Menschen um Unterstützung bitten könnten. Außerdem sind lokale Gruppen großem Druck ausgesetzt, wenn im Umfeld hohe Repression besteht und die Bewegung wirklich klein ist und keine Mittel vorhanden sind, um Anarchist_innen vor Ort zu unterstützen. Der Fonds ermöglicht dann einen einfachen Zugang zu internationaler Finanzierung von überall.

Wir sind eine kollektive Struktur, weil alle, die einen jährlichen Beitrag über $20U.S./€20/£15 leisten, am Entscheidungsgremium teilnehmen können, auf dem beschlossen wird, ob eine bestimmte Anfrage vom Fonds unterstützt wird. Entscheidungen werden online auf Konsensgrundlage getroffen oder, wenn kein Konsens möglich ist, auf Grundlage einer einfachen Mehrheitswahl.

Schließ dich unserem Kampf für eine bessere Welt an, unterstütze mit uns Gefährt_innen, die für die gleichen Ziele streiten! Du kannst für den Fonds spenden und Teil der Entscheidungsgruppe werden oder sogar Teil des Kollektivs, das die ganze Struktur am Laufen hält. Spenden helfen uns gerade jetzt am Anfang sehr. Wir begrüßen jegliche Art, Geld für den Fonds zu sammeln, sei es mittels Benefizveranstaltungen oder auf anderen Wegen.

Wir sind auch bereits offen für Unterstützungsanfragen, jedoch solltet ihr nicht mit großen Unterstützungssummen rechnen, solange wir keine starke Spendenbasis aufgebaut haben.

Bis alle frei sind!

https://afund.antirep.net
Email : a-fund@riseup.net

Bure, Frankreich: Der Widerstand wird auch nach dem staatlichen Angriff weiter gehen!

https://www.youtube.com/watch?time_continue=477&v=Xr3bWTX0uM8

Dieses Video ist eine Zusammenstellung der  Ereignisse  des 22. Februar, die in den frühen Morgenstunden begonnen haben.
Musik: ZAD Social Rap (https://soundcloud.com/zadsocialrap/bure)

 

Auf Contrainfo sind, auf französisch, zahlreiche Informationen, Stellungnahmen, “Ticker”-Berichte und Reaktionen zur Räumungsaktion der Militärpolizei (Gendamerie) am 22. Februar 2018 gegen die Waldbesetzung im Lejuc Wald eingegangen. Der Einsatz begann bereits in den frühen Morgenstunden  und im Verlaufe des Tages drangen die Einsatzkräfte auch in das Widerstandhaus “Maison de Résistance” des Dorfes Bure ein.

Wenn nicht anders angegeben, ist die Quelle der folgenden Textauszüge die Seite vmc.camp, auf die sich unterschiedliche Gruppen berufen.

Am Morgen des 23. Februar befinden sich noch sieben Personen in polizeilichem Gewahrsam. Einer Person wird am Nachmittag des 23. Februar der Prozess in einem Schnellverfahren gemacht. Dies wird damit begründet, dass die Person nicht identifiziert werden konnte. Fünf weitere Personen, die im Widerstandshaus BZL festgenommen wurden, konnten ebenfalls nicht identifiziert werden, sollen aber frei gelassen werden – sie haben sich ja nur ganz legal im Haus aufgehalten!

Update 23.2. um 18 Uhr: Zwei Personen haben ihre Aburteilung in einem willkürlichen Schnellverfahren abgelehnt und bleiben deshalb bis zu ihrem Prozess am 19.3. in U-Haft, das Gericht nimmt Wiederholungs- und Fluchtgefahr an. (…) Drei weitere sind zum 12. 6. – wenige Tage vor der Großdemo vom 16.6. in Bure – für ihren Prozess geladen. Es geht bei den Vorwürfen um Widerstand, Beleidigung und die Weigerung der Betroffenen ED (Fingerabdrücke, etc.) behandelt zu werden. Quelle: http://de.vmc.camp/

Stellungnahme vom 22. Februar

Resultat der Situation bis 16 Uhr, inmitten dieses langen, langen Tages. Es gibt nicht viele Worte, um alles zu beschreiben, was seit heute Morgen passiert ist. Die Zerstörung von Lebensorten, die wir so mögen. Und auch keine Worte, um die Emotionen zu beschreiben, die wir empfinden, wenn wir die mehr als siebzig Kundgebungen sehen, die dem aktuellen Stand nach, überall in Frankreich vorbereitet werden. Wir werden im Lejuc Wald weiter kämpfen, wie anderswo auch.

(…) Diese Räumung bedeutet in keinem Fall das Ende des Widerstands in Bure. Für die kommenden Wochen und Monate werden wir die Organisierung und Koordination des Widerstands auch außerhalb des Waldes fortsetzen müssen. Zudem rufen wir bereits seit einiger Zeit dazu auf, am Wochenende (2.-4.März) nach Bure zu kommen.Auch wenn sich das Programm voraussichtlich durch die neuen Ereignisse ändern wird, hoffen wir auf eine bereite Mobilisierung.

Informationen zum staatlichen Angriff:

  • Zur Zeit befinden sich fünf Personen auf Polizeistationen, bei mindestens vierzehn Personen wurde eine Personalienfestellung vorgenommen.
  • Die Bullen haben von 11:30 bis 15:30 das Widerstandshaus “Maison de résistance“ durchsucht
  • Baumbesetzungen wurden geräumt, die BesetzerInnen aber nicht verhaftet
  • Planierfahrzeuge und Nutzfahrzeuge haben mit der Zerstörung von Leberäumen begonnen.
  • In Biencourt wurde in einem Haus ein Empfang für Unterstützer*innen eingerichtet
  • Bis jetzt finden mindestens siebzig Kundgebungen in ganz Frankreich gegen den staatlichen Angriff statt.

Auszug  einer Stellungnahme der BesetzerInnen gegen das Atommüllendlager in Bure, vom 23. Februar, die die Entschlossenheit des Widerstands verdeutlicht:

Wir sind da, wir bleiben da!

“(,,,)Anders als die Präfektin von La Meuse und der Staatssekretär Sébastien Lecornu, die gestern im Wald Lejuc, mit den Kameras von BFM TV  herumstolzierten und sagten, dass die Räumungsaktion beendet wäre und dass der Wald erneut die schlimmsten Abfälle des Atomkraftsektors aurnehmen könne, haben Frühaufsteher*innen und Nachteulen, von der Dunkelheit profitiert, um ihre Nester,  oben auf den Bäumen, wieder neu zu bauen. (…)

Sie dachten, sie könnten uns mit dieser Operation, mit großer Verstärkung durch Drohnen,. Hubschraubern und Planierraupen  zum Fall bringen, allerdings  sind wir immer noch hier. Wir werden keinen Winterschlaf halten. Wir werden Widerstand leisten, immer und immer wieder.

Im Herbst 2012 versuchte die Operation Cesar die ZAD von Notre Dame des Lande zu beenden. An einem Tag, haben die Polizist*innen versucht, verschiedene Orte des Lebens zu zerstören und geglaubt, dadurch den Kampf zu unterdrücken.  In Wirklichkeit waren sie auf einem Brandherd. Die Revolte hat sich lediglich verstärkt. Wir werden in Bure alles dafür tun, dass der Lejuc Wald ihre neue Operation Cesar wird. Die gestrigen Mobilisierungen überall in Frankreich zeugen von unserer Hartnäckigkeit. (…)

Infos auf: vmc.campde.vmc.camp (deutschsprachig)

Nimwegen, Niederlande: Informationsveranstaltung über den G20- Gefangenen Peike

Samstag, den 17. Februar / 15:30 Uhr

Informations-Veranstaltung über den Fall von Peike aus Amsterdam, der derzeit in Hamburg vor Gericht steht, aufgrund seiner angeblichen Beteiligung an den G20 Aufruhr im letzten Sommer.

Er wurde zu 2 Jahren und 7 Monaten Haft verurteilt, aber  am 9. Februar hat sein Berufungsprozess begonnen. Am 16. Februar ist der zweite Verhandlungstag, die weiteren Termine sind hier nachzulesen.

Für weitere Informationen zu diesem Fall: freepeike.noblogs.org

auf portugiesisch / auf englisch

Setúbal, Portugal: Jeden Samstag ( d.i.y.- Backen im Freiraum A da Maxada)

Hallo euch allen!
Bisher war im Á da Maxada der Ofen-Tag immer der Sonntag. Aus verschiedenen Gründen haben wir uns dazu entschlossen, ihn auf Samstag zu verlegen. Dennoch bleibt die Idee die selbe. Sich treffen und auszutauschen und dabei den heißen Ofen vom À da Maxada zu genießen.

Die Idee dahinter ist es, jeden Samstag ab 17 Uhr unseren Außenofen anzuzünden, damit jeder Brot, Pizza (vegan / freegan)  und all das Essen zubereiten kann, das in diesem schönen Holzofen schmackhafter wird. Die ideale Gelegenheit, euer eigenes  Brot, Kuchen und mehr zu backen oder einfach einen schönen Pizza-Abend zu verbringen. Hausgemachten Pizzateig und einige “containerte” Zutaten gibt es gegen einen selbst zu wählenden Beitrag, wir bevorzugen aber Material- gegenüber Geldspenden. Wir benötigen immer Brennholz, Mehl, Backhefe und Pizza-Zutaten, damit es auch beim nächsten Mal weiter laufen kann.

saude e anarquia

Hamburg: Berufungsverhandlungstage des anarchistischen Gefährten Peike

Blockiert G20, nicht unsere Stimmen!

Berufungsprozesstage von Peike:


Beginn jeweils 9:00 Uhr, wenn nicht anders angegeben

Weiter Termine sind: im März: 9. (8.45 Uhr) / 20./  23./ 28. und im April: 3./ 5./ 19./ 25. (6 Uhr )/ 26.

im

Landgericht im Strafjustizgebäude (Sievekingplatz 3, Hamburg)

Peike wünscht sich, dass -zur Unterstützung- 

so viele GefährtInnen, wie möglich, anwesend sind.

Peike hat im ersten. G 20 – Prozess am 27. August die ganze Härte der politischen Justiz erfahren müssen. Er wurde durch zwei fragwürdig bewiesene Flaschenwürfe und der lächerlich anmutenden Widerstandshaltung “Embryostellung” am Rande der “Welcome to Hell”-Demo zu 31 Monaten Haft verurteilt. Das noch über den Forderungen der Staatsanwaltschaft hinausgehende Urteil, sollte laut seiner Begründung durch den verantwortlichen Richter Krieten (generalpräventiv) der Abschreckung dienen.

Zerschlagt die Knäste, solidarisch mit Peike

Den Haag, im Januar: “Diese Aktion des deutschen Gerichts ist ein Angriff auf anarchistische Bewegungen, die für egalitäre Ideale kämpfen. Wir werden diese Aktion des deutschen Gerichts nicht vergessen und wir wollen Peike so weit wie möglich unterstützen

Zürich: Zusätzliche Veranstaltung in der Anarchistischen Bibliothek Fermento

Buchvorstellung

Maria Nikiforova. La Rivoluzione senza Attesa. L‘epopea di un‘anarchica attraverso l‘Ucraina (1902-1919)“ (Maria Nikiforova. Die Revolution ohne zu warten (1902-1919).

Freitag 16. Februar, 20:00 Uhr

Ein Gefährte des anarchistischen Verlages „Edizioni El Rùsac“ wird das Buch über die Anarchistin Maria Nikiforova vorstellen. Das Buch Maria Nikiforova. La Rivoluzione senza Attesa. L‘epopea di un‘anarchica attraverso l‘Ucraina (1902-1919)“ wurde im Okotber 2016 von der „Edizioni El Rùsac“ auf italienisch herausgegeben.

Die Vorstellung wird auf italienisch stattfinden und auf Deutsch übersetzt werden. Danach wird es eine gemeinsame Diskussion geben.