Category Archives: Gefängnisse – Einsperrung

Santiago, Chile: Aktion vor der “Dirección Nacional de Gendarmería” am 23.11.2016

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1-1GEFÄNGNIS=FOLTER
Die Gefängnisse sind Zentren der Ausmerzung der Armen und Jenen, die gegen das System kämpfen.

Gendarme, du Feigling, hast sie getötet und gefoltert!!!
Solidarität mit Javier Pino, gefoltert durch die Gendamerie in Colina II, am 19. November 2016.

6 Jahre nach dem Massaker an 81 Menschen im Gefängnis von San Miguel: Kein Vergeben, kein Vergessen, nur Kampf!!!

auf Spanisch

Hambacher Forst: Zwei GefährtInnen aus Spanien sitzen im Kölner Frauengefängnis in Untersuchungshaft

hambachAm 30. November wurden acht Personen im Hambacher Forst verhaftet. Bis auf zwei Personen, es handelt sich um zwei Gefährtinnen aus Spanien, wurden zwischenzeitlich alle anderen wieder frei gelassen. Am 1. Dezember wurden die beiden in das Köln – Ossendorfer Frauengefängnis überführt, wo sie sich in Untersuchungshaft befinden. Die Namen, die sich beide im Wald gegeben haben, waren Siao and Hodey, obwohl sie in Spanien unter anderen Namen bekannt sind.

Die Lage im Wald ist eskaliert, seitdem am 15. November eine brennende Barrikade auf der Zugangsstraße zum Hambacher Forst errichtet wurde. Es kam zu Steinwürfen bei Auseinandersetzungen mit Wachleuten und der “Installation” einer Sprengattrappe, die den Abbau der Barrikade durch die Polizei verzögerten. Seit dem wurden mehrere Tage lang die Fahrzeuge des Sicherheitsdienstes sowie der Polizei und des Personals zu Beginn und dem Ende ihres Arbeitstages attackiert. Am letzten Samstag brannten drei Trafos und ein Bagger. Vor zwei Tagen haben mehre Leute in der Nähe, wo sich das Baumhaus “Deathtrap” befindet, dutzende PolizistInnen und Angestellte des Sicherheitsdienstes aus dem Wald geworfen und später auf der Straße eine Barrikade errichtetAls das geschah, haben zwei PolizistInnen ihr Fahrzeug verlassen, um die Menge zu zerstreuen. Einer von beiden lief den GefährtInnen in den Wald hinterher, wo er stolperte und einige Schläge erhielt, bevor er ängstlich flüchtete und Verstärkung herbeieilte. 

Die letzte Fahrzeugkolonne des Tagebaus wurde ebenfalls mit einigen Steinen bedacht. Und zudem kam es am 30. November zu einem weiteren Angriff auf ein Fahrzeug des Sicherheitsdienstes. Dieser führte dazu, dass der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und einen Unfall verursachte. Die Polizei umstellte das Camp und den Wald und es begann eine Jagd auf AktivistInnen, bei der fünf Menschen verhaftet wurden. Eine Person wurde in einer im Wald errichteten Hütte festgenommen und die beiden Frauen aus Spanien, die sich noch immer in Untersuchungshaft befinden, in einem Baumhaus.

Siao and Hodey werden beschuldigt die Polizei angegriffen und eine Sprengstoffexplosion herbeigeführt zu haben und die sich aufgrund behaupteter Fluchtgefahr in Untersuchunghaft im Kölner Frauengefängnis befinden.

¡Solidaridad y lucha!

bgeänderte Version des zugesandten spanischen Originaltexts

 

Aachen: Aktualisierung vom 1.12. und Bekanntmachung des Datums der Urteilsverkündung

erhalten am 2.12.2016

Heute, 1. Dezember, war der letzte Tag des Prozesses, um Beweise für oder gegen die Kameradin aus Amsterdam vorzulegen, die von der Staatsanwaltschaft Aachen für einen Banküberfall angeklagt wird, der im Juli 2013 in eben dieser Stadt stattgefunden hatte.

Das bedeutet, dass bei der nächsten Sitzung (5.12.) sowohl die Verteidigung als auch die Anklage ihre Plädoyers argumentieren werden und die Gerichtverhandlung somit zu ihrem Ende kommt. Heute erwähnte der Richter, dass das Urteil möglicherweise schon am Montag den 5. Dezember verlautbart werden könnte, sprach aber auch von der Möglichkeit, dass die zwei Richter und die zwei Geschworenen sich auch mehr Zeit zur Beratung nehmen könnten und das Urteil am Donnerstag 8. Dezember bekanntgeben. Beide Sitzungen sind für 9:30 angesetzt, deshalb sollten alle die anwesend sein wollen nicht vergessen, dass das Warten und die Extrakontrollen bis zu 45 Minuten in Anspruch nehmen können. (Seid spätestens um 8:45 vor Ort!!!)

Seit dem letzten Update hat ein ganzes Karussell von Experten und Polizeibeamten stolz seine Pflicht erfüllt und mit diesem widerlichen Gerichtszirkus kollaboriert.

Am Montag dem 28. November, viel zu früh morgens, hatten wir das Vergnügen einer eifrigen Bullin zu lauschen, die seit Beginn an auf diesen Falls angesetzt ist, die Kameradin im Juli 2015 auch aus Bulgarien abgeholt hatte und den meisten Besuche, die sie im Gefängnis hatte, beiwohnte. Während der Ermittlungen interviewte diese Bullin die Gefängniswärterinnen und fragte ob die Kameradin auch tatsächlich Deutsch spreche. Diese antworteten bejahend, erklärten jedoch, dass ein sehr deutlicher niederländischer Akzent und häufige grammatikalische Fehler hörbar seien. Sich als Sprachexpertin ausgebend, suggerierte die Bullin offenkundig, dass unsere Kameradin eigentlich nur eine Rolle vorspielte, in der sie die ganze Zeit über vorgab nicht perfekt Deutsch zu sprechen. Wenn die Erklärung der Bullin wahr wäre, würde das mit der Aussage von einer der beiden Bankangestellten übereinstimmen, die meinte, dass die verkleidete Frau gutes Deutsch sprach.

Danach kam der DNA-Experte, der nur die Tatsache feststellen konnte, dass er sicher sein konnte, dass die DNA von der Kameradin stamme, es aber keinen Weg gebe, um festzustellen, wie oder wann die Spur auf die Pistolen gekommen war.

Während dem Nachmittag des gleichen Tages berücksichtige der Richter auch einen Brief, den die Anklage als die Worte der Kameradin vorlegte, und las diesen vor. Dieser Brief „Das Herz gefüllt mit Mitternacht”, erschien erstmals im Dezember 2015 in der Zeitschrift Avalanche, anarchistische Korrespondenz. Der Brief wurde anonym publiziert.

Die Anklage präsentierte außerdem ein weiteres Dokument, erhalten von ihren Freunden in Katalonien, den Mossos d’Esquadra (katalanische Autonomiepolizei), das über deren Anti-Terror Ermittlungen gegen die Anarchisten von Barcelona spricht, die mit den GAC (grupos anarquistas coordinados) in Verbindung gebracht werden. Der Mittelpunkt dieses Dokuments war die Andeutung, dass die Mossos einen Weg finden mussten, um zu erklären wie deren konstruierte Terrororganisation sich finanzierte. Ein eifriger Versuch, ein Motiv zu erschaffen, das sogar der Richter mit „nichts davon können wir verifizieren“ kommentierte.

Am Donnerstag 1. Dezember gab das Gericht einer Professorin für biologische Forensik (viel) Zeit. Diese Professorin der Kontrolle und Widerlichkeit erscheint ungefähr 110-mal pro Jahr vor Gericht, um ihre kostbare Meinung über die Wahrscheinlichkeit der Übereinstimmung eines Bildes einer Überwachungskamera mit den Gesichtszügen eines verdächtigten Individuums zu geben. Diese Professorin der Perversion des Lebens, fuhr, nachdem sie den menschlichen Körper in einen biometrische Algorithmus verwandelt hatte, fort, durch mathematische Kalkulationen, auf einer Skala von 0 bis 4 die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung zu bestimmen. Allerdings konnte sie in diesem Fall, angesichts der schlechten Qualität der Überwachungsbilder und der guten Verkleidung der frühmorgentlichen Kunden, nicht viel sagen. Nach dem eingehenden Prüfen der kleinen Oberfläche des Körpers, die mehr oder weniger gut auf den Aufnahmen sichtbar war, kam sie zur unschätzbaren sachkundigen Schlussfolgerung, dass es keine unverkennbaren Ähnlichkeiten zwischen den Bildern der Überwachungskamera und der Kameradin gibt.

Am Nachmittag beschäftigte sich das Gericht mit einigen unwesentlichen Banküberweisungen, die im Sommer 2013 stattfanden.

Noch etwas anderes: Es war erfreulich zu sehen, dass das Gericht bereits mit der Weihnachtsdekoration beschäftigt ist. In den letzten Wochen haben anscheinend einige kleine Nachtelfen die Fassade des Gebäudes mit entzückenden grünen und roten Farbbomben verziert…

Solidarität und Wut

Exarchia: Plakate für den Anarchisten Sean Swain geklebt, der in einem US-Gefängnis einsitzt

seanImmer wieder begeistert von Sean’s Worten und seiner Haltung gegen  “Gefängniskraten”, fühlen wir die ganze Zeit die Wärme seiner Rebellion. Am 21. November 2016 haben wir Poster im Viertel Exarchia in der Innenstadt Athens geklebt, auf denen zu lesen ist.

“Und wir greifen an, wo immer wir sind, unabhängig von unserer Situation, bis wir die Welt bekommen, die wir verdienen. Wir werden sie nicht rauswählen oder rauspetitonieren oder sie rausprotestieren oder rausklagen”  

Kompromisslose Komplizenschaft mit  dem unbeugsamen Anarchisten Sean Swain, der immer noch im Gefängnis von Ohi gefangen gehalten wird.

SeanSwain.org

seanswainauf Englisch / auf Griechisch

Santiago: Kundgebung anlässlich der mündlichen Verhandlung des PDI-Falles am 28. November

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Kundgebung / Versammlung anläßlich der mündliche Verhandlung des PDI-Falles

am Montag, den 28. November um 9.00 Uhr

Justizzentrum – Metrostation Rondizzioni

Der Aufruf bezieht sich auf alle Einzelpersonen, organisierte oder affine Gruppen, die kommen möchten, um zu zeigen, dass kein Gefährte bzw. keine Gefährtin gegenüber den Angriffen des Polizeistaats alleine gelassen wird, der unsere GefährtInnen mehr als 20 Jahre im Gefängnis sehen will. Es wird dazu aufgerufen,  sich vor dem Justizzentrum zu versammeln und der ganzen Welt Solidarität zu zeigen.

Die Solidarität ist unser Hauptgeschütz gegen den Polizeistaat.

Freiheit für politische Gefangene

MANUEL, FELIPE, AMARU, M° PAZ Y NATY AUF DIE STRASSE!

Buenos Aires: Treffen gegen Repression und Gefängnisgesellschaft

aficheencuentro-modified-800x800Die staatliche repressive Politik wird immer deutlicher und setzt ihre Werkzeuge, wie Polizei, Sexismus, Justizsystem ein, um die Körper und damit das Leben von denen, die sie beherrschen und ausbeuten wollen, zu brechen. Diskriminierung, Finger am Abzug, Verbrechen aus Rassenhass oder aus geschlechtlichen, sexuellen oder bewaffneten Gründen sind an der Tagesordnung.

Der Staat ordnet an, die Polizei und das juristische System führen aus, die Medien decken, die Gesellschaft schweigt. Die viszerale Notwendigkeit diese alltägliche mörderische Demokratie nicht anzunehmen, die seit jeher und auch weiterhin ein manipuliertes und ausgrenzendes Leben schafft, ist, das wir uns begegnen, um die solidarischen Verbindungen zu vervielfachen. Um das Schweigen zu brechen, um die Erinnerung an alle, die nicht mehr sind, am Leben zu erhalten und um die zu begleiten die aus den Gefängnissen Widerstand leisten. Schwesterlich wird dazu aufgerufen, sich am nächsten “Treffen gegen Repression und die Gefängnisgesellschaft zu bereiligen”. Der Termin ist am Samstag, den 19 November im Corralón de Floresta (Raum im Widerstand), der sich in der Avenida Gaona 4660, in Buenos Aires befindet.

Von 12 Uhr, von Mittag bis zur Dämmerung, gibt es Aktivitäten, wie: GEMEINSAMES SOLIDARISCHES MITTAGESSEN, OFFENES RADIO, GESPRÄCHE, FILMVORFÜHRUNGEN, SOLIDARISCHE MUSIK, GEGENINFORMATION, VERLOSUNG, USW.

Einige Themen, die diskutiert werden, sind:

*Erklärungen von Angehörigen und GefährtInnen im Kampf für die Eliminierung des polizeilich-patriachal-faschistischen Staates

*Gegen die Zentren von Folter und Isolation. Internationale Solidarität für die Freiheit der GefährtInnen Nataly, , Juan und Enrique, die sich auf chilenischem Gebiet würdig der Inquisition von staatlicher Gefängnisgesellschaft entgegenstellen

Alkoholfreie Aktivität, frei von autoritären, transhomolesbisch-phobischen Verhalten.

Selbstorgansiert.

Kontakt-Mail: lafugacoordinadora@riseup.net

auf Spanisch

(Polytechnikum von Athen, 23. November) Gegen die Gefängnisgesellschaft. Diskussion mit GefährtInnen vom Bloomington ABC

23nov_exarchiaDiskussion über den Kampf gegen die Gefängnisgesellschaft in den USA mit GefährtInnen vom Bloomington Anarchist Black Cross (Indiana)

Mittwoch, den 23. November um 20 Uhr, Gini Gebäude

Polytechnikum von Athen (Eingang von der Stournari St.), Exarchia

Themistokleous 58 Squat
& Übersetzungs-Gegeninformationsnetzwerk Contra Info

London: Info-Abend aus Solidarität mit dem Anarcho-Kommunisten Tasos Theofilou

ttposter“Beton und Drahtzäune herrschen überall vor.
Beim Herausschauen aus meiner Zelle, hinter den Stäben,
Sehe ich ein Stück vom  Himmel, dekoriert mit etwas Stacheldraht”
Tasos Theofilou

Kommt am 18. November zu unserem Info-Abend aus Solidarität mit dem Anarcho-Kommunisten Tasos Theofilou, der derzeit in Griechenland im Gefängnis sitzt,  nachdem er auf der Grundlage von gefälschten und nicht vorhandenen Beweisen verurteilt wurde. Er wurde schuldig gesprochen, nur weil er ein Anarchist ist. Er wurde verurteilt, weil er sein Lächeln selbst dann nicht verloren hatte, als das Gericht in erster Instanz sein Urteil verkündete.

Filmvorführung, Updates zum Fall, Live-Telefonate und Vorstellung inspirierender Texte von Tasos.

Bringt eure aufständige Lyrik mit, für unser Offenes Mikrofon

Pünktlich um 18.00 Uhr ist in der L.A.R.C. (62 Fieldgate Street E1 1ES London) Beginn
18:30 Telefongespräch mit GefährtInnen in Athen, Griechenland
20:00 Telefongespräch mit dem inhaftierten Gefährten Tasos Theofilou.

Ab 21 Uhr folgt Live – Musik.
Die Bar ist den ganzen Tag geöffnet.  Eintritt auf freiwilliger Spendenbasis.

Ihr könnt es ruhig weitersagen!!!!

Wir sehen euch alle dort!

P.S. Bitte respektiert unseren Wunsch, dass diese Veranstaltung nicht auf Sozialen Medien, wie Facebook, Twitter usw. neu veröffentlicht wird.

AnarchistInnen in Solidarität

auf Englisch

Santiago: Barrikaden zur Erinnerung an Alex Lemún und aus Solidarität mit den Gefangenen

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03-415 November 2016

In der Nähe der Universität “Metropolitana de Ciencias de la Educación“ (ex-Pedagógico) errichteten Vermummte Barrikaden. Dieses geschah im Zusammenhang mit dem 14. Tag des Gedenkens an die Ermordung des jungen Mapuche Alex Lemún, der am 12. November 2002 durch die chilenische Polizei ermordet wurde.

Es wurden Flugblätter für Alex Lemún, die GefährtInnen des Falles PDI und Tamara Sol Farías Vergara geworfen.

auf Spanisch

Uruguay: Kommuniqué einer Direkten Aktion gegen McDonald’s

amorAm 10. November, einen Tag vor dem „Mc Dia Feliz“ („McHappy Day“), eine Maske des multinationalen und super-ausbeuterischen und mörderischen, multinationalen Konzerns „Mc Donald“, hat eine Personengruppe in der Uruguay Region die Fassade vom Nuevecentro- Einkaufszentrum mit Teerbomben angegriffen. Das Privateigentum der AusbeuterInnen anzugreifen, soll eine deutliche Botschaft der Ablehnung senden. „Wenn Millionen von Leben ermordet und auch Krankheiten beim Menschen verursacht werden, stehen wir dagegen auf und schreien heraus, dass sie nicht ungestraft davon kommen. „ MC Dia Feliz” („glücklicher Tag“) ist eine Lüge. Solidarisiert euch auf andere Weise mit dem Kampf gegen Kinderkrebs; aber kauft keine Leichen oder Müll bei einem Unternehmen, das für viele Krankheiten und Ausbeutung verantwortlich ist. Wir wollen keine Komplizen sein. Wir wollen nicht wegschauen und Teil dieses großen Betrugs und nicht verantwortlich sein.

In Erinnerung an Barry, für die getöteten Tiere und alle, die noch nicht frei gelassen wurden sowie zur Unterstützung des veganen Gefangenen Nahuel. Direkte Aktion gegen Konzerne!

Sucht Komplizen im Kampf und greift sie an.

Damit sich das Feuer des antispezifistischen Kampfes ausbreitet!

Santiago, Chile: Fotografien der Solidaritätsdemonstration für Nataly Casanova, Juan Flores y Enrique Guzmán vom 3. November

 

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Wir sind nicht Alle, es fehlen die Gefangenen

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Nataly, Juan y Enrique, auf die Straße
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Freiheit für die Gefangenen, die gegen den Staat, das Kapital und das Patriachat kämpfen
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Feuer und Explosionen der Macht und ihre Gefängnisse

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Madrid: Ablauf der Demonstration am 4. November, dem Jahrestag der Operation Ice

01Der 4. November ist der Jahrestag der Operation Ice, bei der mehrere Personen des Kollektivs Straight Edge Madrid entführt wurden. Vor einem Jahr wurde unser Gefährte Nahuel durch die Hände des spanischen Staates eingesperrt. Deshalb wurde der 4. November Kampftag; um zu erinnern, um auszusprechen, was der Staat verschweigen will und um zu zeigen, dass der Kampf nicht endet, selbst wenn wir Schläge erhalten.

Am Morgen des 4. November, haben mehrere Personen die Waggons der Metro von Madrid abgeklappert, um über Hintergründe und die Versammlung zu informieren, die am Nachmittag stattfinden sollte. Es wurden verschiedene U-Bahnen von Batán nach Plaza España, von Noviciado zur Ópera, von dort nach Príncipe Pío, dann nach Lucero und von Lucero zur Ciudad Universitaria genommen. Insgesamt dauerte die Aktion ungefähr zwei Stunden, in denen in den Waggons der Metro Plakate geklebt wurden, Hunderte Informationsbroschüren verteilt und auch ein kurzer Text über die Operation Ice vorgelesen wurde.

Am Abend fand die Versammlung in Tirso de Molina statt, von wo es eine Demonstration gab, die, ohne Polizeipräsenz, mehrere zentrale Straßen von Madrid passierte (wie z.B. La Latina, Plaza Mayor, Santo Domingo, Ópera und Callao) Es haben ungefähr 200 GefährtInnen teilgenommen, die die ganze Zeit solidarische Parolen für Nahuel, Mónica und Francisco, gegen die Gefängnisse, die Repression und den Staat gesungen haben. Diese Demonstration schloss sich später in Callao mit der Versammlung zur Unterstützung von Nahuel und SXE Madrid zusammen und ungefähr 400 Personen gingen gemeinsam zum Justizministerium.

Wenngleich der 4. November ein symbolischer und vielleicht besonders bitterer Tag ist, ist er nur ein Bezugspunkt, den wir für unseren Kampf gesetzt haben, der sich Tag für Tag entfaltet. Jede Abwesenheit, jede Einsperrung und jeder Schlag sind ein Grund, stärker zu kämpfen.

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Barcelona: Intervention in Solidarität mit den eingesperrten Kameraden, beschuldigt für Bankraube in Deutschland

erhalten am 4. 11. 2016

2. November 2016
Heute, um 13:30 mittags, tauchten ca. 30 Mitstreiter vor den Toren des Circulo Ecuestre unter der Adresse Balmes 169 in Barcelona auf. Dort fand ein Brunch/Vortrag organisiert durch den Kreis Deutschsprachiger Führungskräfte statt, bei dem Esperanza Aguirre, Sprecherin der Partido Popular im Gemeinderat von Madrid, ihr neuestes Buch vorstellte, das den derartig dummen wie deutlichen Titel „Ich schweige nicht“ trägt.
Es wurde ein Transparent ausgebreitet, Flugblätter wurden hinein geworfen bzw. um das Gebäude herum verteilt und Slogans wurden in Solidarität mit den drei anarchistischen Kameraden geschrien, die zur Zeit in Deutschland, unter der Anklage Banken beraubt zu haben, eingesperrt sind.
Diese Intervention dauerte nur ungefähr zwanzig Minuten, aber unsere solidarischen Schreie und unsere Anwesenheit konnten die ekelhaften Gäste und Mitglieder der politisch-wirtschaftlichen Elite stören, welche die Ausbeutung aufrechterhalten und das Elend säen.

Lasst uns nicht vergessen, dass diese Woche, am 4. November, die Verhandlung einer der Kameradinnen in der Stadt Aachen beginnt.

Freiheit für die gefangenen Anarchisten!
Gegen den Staat und das Kapital, für den sozialen Krieg!

Quelle: Indymedia Barcelona

Santiago, Chile: Solidaritätsmarsch für Nataly Casanova, Juan Flores und Enrique Guzmán

nataly-juan-enriqueFreiheit für alle, die gegen den Staat, das Kapital, das Patriarchat kämpfen

Juan, Nataly und Enrique auf die Straße!!!

Marsch für unsere GefährtInnen

Mittwoch, den 3. November, 19.00 Uhr, Ahumuda con Alameda

Die Solidarität macht uns stark, der Kampf frei!

auf Spanisch

Internationaler Aufruf für den November, als Monat der Solidarität mit Nahuel und den von der Operation Ice betroffenen GefährtInnen

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Poster in hoher Auflösung zum Selbstausdrucken

Damit sich die Solidarität für die von Repession betroffenen GefährtInnen der Operation Ice ausbreitet, wird jede Form von Solidarität, so klein sie auch erscheinen mag, begrüßt.

Wenn sie uns fürs Kämpfen unterdrücken, werden wir darauf mit Kämpfen antworten!

Tschechische Gefängnisse: Solidaritätsnachricht an die US – Gefängnisrebellen von dem Anarchisten Lukáš Borl (10. September)

[vimeo]https://vimeo.com/183901350[/vimeo]

Der anarchistische Gefangene Lukáš Borl, der aktuell in einem Untersuchungsgefängnis in Tschechien gefangen gehalten wird, hat seine Solidarität gegenüber allen unterdrückten und ausgebeuteten Menschen der ganzen Welt (unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrem Geschlecht) zum Ausdruck gebracht. Aus diesem Blickkwinkel entschied er sich, einige Worte der Solidarität an alle streikenden Gefangenen in den Gefängnissen der USA zu entsenden.

Am 10. September 2016 hat der Gefährte geschrieben: 

Ich wünsche euch und mir selbst auch, dass der Streik sich ausbreitet und der Repression widersteht. Ich wünsche euch und mir selbst auch, dass es möglich ist, sich, innerhalb und außerhalb der Gefängnisse, mit anderen wichtigen Kämpfen zu verknüpfen. Ich wünsche euch und mir selbst auch, dass der Streik nicht in den Schlamm der sozialdemokratischen Politik fehlgeleitet wird und dass kein sozialer Frieden mit den AusbeuterInnen gefunden wird. Denn der Weg zur Freiheit findet nicht durch reformierte Ausbeutung statt, sondern nur durch ihre Abschaffung. Ich wünsche euch und mir selbst auch, dass der Streik weiter geht als reformistische Forderungen für einen Wandel des Gefängnisregimes und bessere Arbeitsbedingungen. Alle Gefängnisse auf der Welt und all die bezahlte und unbezahlte Arbeit innerhalb und außerhalb dieser Gefängnisse sind Teil der Diktatur des Kapitals. Lasst uns gemeinsam kämpfen, um es abzuschaffen; nicht um die Gefängnisse und Formen der Ausbeutung zu reformieren. Lasst uns nicht um etwas bitten. Lasst uns nehmen, was uns gehört. Unser Leben und die menschliche Würde. Gefängnisse, Staaten und Kapitalismus – alle müssen fallen.”

Ihr könnt seinen ganzen Brief in englischer Sprache lesen auf: ANTIFÉNIX.cz

auf Englisch

Denver: Aus Solidarität mit dem Gefängnisstreik wurde ein Starbucks angegriffen

In der Nacht vom Montag, den 24. Oktober haben wir hier in Denver, Colrado, einen Starbucks in der Colfax Avenue, aufgrund ihrer Inanspruchnahme von Gefängnissklaverei, angegriffen. Wir haben fast alle ihrer Fenster und Glastüren eingeschlagen, darunter auch die des Drive-in Schalters und “#PRISONSTRIKE” (Gefängnisstreik) und „END PRISON SLAVERY”an das Gebäude geschrieben sowie ebenfalls das Drive-in Menu-Brett bemalt.

Dieses haben wir aus Solidarität mit all jeden getan, die in Untersuchungshaft oder im Gefängnis festgehalten werden und die so heftig und mutig im Zusammenhang mit dem anhalten Gefängnissteik kämpfen, der am 9. September begann. Euer Widerstand und eure Stärke waren für uns wunderbar, als auch inspirierend und wir hoffen, dass diese Aktion euch beflügelt weiter zu kämpfen und innerhalb der Mauern zu handeln.

Ein Streichholz wurde entzündet, wir erkennen unsere kollektive Stärke; das Feuer breitet sich aus, unser Widerstand wird jeden Stark stärker und größer. Lasst uns weiter Öl ins Feuer gießen, bis es jedes Gefängnis und jede Untersuchungshaftanstalt niederbrennt und diese gesamte Gesellschaft, die auf ein System von Ausbeutung und Herrschaft aufbaut.

LANG LEBE DER STREIK

SIEG FÜR die GEFÄNGNIS-REBELLEN!

Solidarität bedeutet ANGRIFF!

Mit Liebe und Solidarität- einige AnarchistInnen aus Denver

signal-2016-10-25-104852-980x600UPDATE:

Am nächsten Morgen haben wir erfahren, dass das Starbucks aufgrund unserer Aktion für den Tag geschlossen blieb. Es sollte auch erwähnt werden, dass außer einer Entschuldig für die Schließung ebenfalls ein großes Transparent über dem “END PRISON SLAVERY” Tag angebracht wurde, mit der Absicht es zu verbergen. FUCK STARBUCKS!

Spanischer Staat: Solidarität mit den im Rahmen der Operation Ice von Repression Betroffenen. Freiheit für Nahuel!

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Kundgebung / 4. November / 19.00 Uhr, Pza. Tirso de Molina / Sie wollen frei sein / Solidarität mit den von den im Rahmen der Operation Ice von Repressalien betroffenen / Nahuel in Freiheit

In wenigen Tagen ist es November und damit wird ein Jahr seit der Verhaftung von sechs GefährtInnen des Straight Edge Kollektives Madrid Im Zusammenhang mit der Operation Ice vergangen sein. Seit dieser Zeit hat unser Gefährte Nahuel in verschiedenen Gefängnissen des Spanischen Staates eingesessen. Zur Zeit befindet er sich in Aranjuez (Gefängnis in der Nähe von Madrid) und wartet, wie alle anderen auch, auf den Prozess. In unseren Augen eine Gerichtsverhandlung ohne jegliche Legitimation. Wir glauben weder an ihre Gesetze noch an ihre Macht- und Unterdrückungsstrukturen. Losgelöst von einer Bewertung als „Schuldig / Unschuldig“, wollen wir unsere GefährtInnenn in Freiheit sehen.

Für den Monat November rufen wir zur Solidarität mit unseren GefährtInnen auf.

Ein Monat voller Kampf und Aktion. Wir werden nicht aufhören, der Kampf geht weiter!

Am 4. November wird um 19 Uhr in Madrid auf dem Platz Tirso de Molina eine Solidaritätskundgebung stattfinden. Wir bitten um Unterstützung und Verbreitung dieser Information.

GefährtInnen in Händen des Staates geraten niemals in Vergessenheit!

auf Italienisch / Spanisch

Österreich: Poster anlässlich der Woche für weltweite Aktionen aus Solidarität mit dem Gefängnisstreik in den USA

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Das Poster „Gegen Knast! Gegen Sklaverei“ ist ein kleiner Beitrag von Anarchist*innen in Österreich fü die weltweite Aktionswoche in Solidarität mit dem Gefängnisstreik in den USA.
Wir senden unsere Solidarität an alle rebellischen Gefangenen! Kraft für die streikenden Gefangenen in den USA und darüber hinaus!

Text von dem Plakat:

NIEMAND IST HOFFNUNGSLOSER VERSKLAVT ALS DIEJENIGEN DIE GLAUBEN FREI ZU SEIN

Jede Institution, die uns in unterdrückte und gefesselte Sklav*innen verwandeln will, ist unser Feind: Autorität, Patriarchat, Faschismus, Grenzen, Staat und Kapital! – Gegen Knast! Gegen Sklaverei!

Knast geht hervor aus einer gesellschaftlichen Ordnung der Heerschaft. Die Funktion davon ist die Isolation und Verdrängung aller Unerwünschten. Die Bosse schlagen Kapital aus der Zwangsarbeit von den Eingesperrten und die Überwachung wird ständig erhöht. Während die Marionetten der Politik von Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie sprechen.

Unterdrückung, subtil und brutal, ist in einer kapitalistischen Gesellschaft nicht wegzudenken. Durch die Zustimmung der Ausgebeuteten zu ihrem eigenen Elend wird die Produktion im Kapitalismus ermöglicht. Deswegen ist eine kämpferische, antinationale Einstellung und die Ablehnung dieser demokratischen Dikatur entscheidend für eine grundlegende Veränderung.

Der Anfang von explosiven Kämpfen ist es zurück zuschlagen, die Ausbeutungmaschinerie anzugreifen, kannibalische Regierungen zu entblößen, militärische Grenzen zu zerstören, gesellschaftliche Konflikte zu intensivieren und ergiebige Zusammenhänge, zwischen anarchistischen und nicht-anarchistischen Individuen (die gemeinsame Feinde und gemeinsame Ziele haben), weltweit aufzubauen.

Da die Verbreitung von Märchen keine revolutionäre Taktik ist, wagen wir es nicht davon zu sprechen dem Alltag zu entfliehen, ohne uns entlang der verschiedenen anarchistischen Tendenzen zu positionieren. Wir befürworten revolutionäre Aktionen und gewaltvolle Mittel als Teil des Kampfes den wir intensivieren wollen. Wir sind solidarisch mit allen anarchistischen und rebellischen Gefangenen und bringen unsere innige Verbundenheit durch Angriffe gegen Knäste und die Knastgesellschaft zum Ausdruck!

UNTERSTÜTZT GEFANGENE REBELL*INNEN!
FEUER FÜR JEDEN KNAST!
ES LEBE DIE ANARCHIE!

ANARCHIST*INNEN IN SOLIDARITÄT MIT DEM GEFÄNGNISSTREIK GEGEN SKLAVEREI

Santiago: Aktive Solidarität mit den GefährtInnen des Falles PDI von der Schule Manuel Barros Borgoño

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Solidarität und Aktion für die Gefangenen des Staates und des Kapitals auf der Welt – Freiheit für die Gefangenen des Falles “PDI” – Bis die letzte Bastion der Gefängnisgesellschaft zerstört ist – Gefangene auf die Str(a)ße!!!

Im Rahmen des Solidaritätsaufrufs im Vorfeld der Gerichtsverhandlung, mir der die GefährtInnen des Falles PDI konfrontiert sind, zogen Vermummte am Dienstag, den 18 Oktober von der Schule Manuel Barros Borgoño los. Sie haben ein bezugnehmendes Transparent zurückgelassen, errichteten brennende Barrikaden auf der Straße San Diego und griffen die Spezialeinheiten der Polizei an mit Molotow-Coctails an, sobald diese eintrafen.

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Auf dem Poster, das für die Aktionswoche für die Gefangenen des PDI Falles gestaltet wurde, ist zu lesen: Niemand ist allein, Nichts ist vergessen. Gefange im Straßenkrieg. Solidaritätswoche vor der Gerichsverhandlung des “Falles PDI”. Wir rufen zur Intensivierung der Gesten gegen die Macht und dazu auf, sich jeder Herrschaft entgegenzustellen. Mauricio Morales: “Justizangestellte, Angehörige der Gendarmerie, der Steuerbehörde und PolizistInnen sind von heute bis in alle Ewigkeit unsere Feinde und wir werden nicht ruhen bis zur Vernichtung der letzten Bastion der Gefängnisgesellschaft – wir befinden uns im Krieg!!”

Bericht auf Spanisch

Santiago, Chile: Solidaritäts-Tokata* für die Gefangenen im Krieg, bis zur Zerstörung aller Gefängnisse

14568228_331422260543060_2704633851914766997_nSolidaritäts-Tokata* für die Gefangenen im Krieg
Bis zur Zerstörung von allen Gefängnissen!

Samstag, den 22. Oktober
16:00 Uhr pünktlich, in der Bibliothek Manuel Rojas (in der A.v Santa Ana 0496, la Granja)

Es flüchten aus dem Knast:
Inncinerar
Cause
Banda Bonnot
Fuego Adverso
A la Deriva
Verbal Torrante
Espacio muerto

und mehr, die noch bestätigt werden müssen…

Veganes Essen

Solidaritätseintritt: $1000

Aktivität frei von Rauch, Alkohol und spezistischen, sexistischen, homophoben und rassistischen Verhalten

¡Für die totale Befreiung… Krieg bis zum Tod gegen die Autorität!

*Tokata: Konzert auf niedrigerem Level auf der Straße, in besetzten Häusern oder in der Universität

auf Spanisch

Italien, Genua: Tatto Circus: Zum Gunsten von CNA und aus Solidarität mit den Verhafteten der “Operation Scripta Manent”

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22/23. Oktober (2 Tage Tätowierung, Musik, Essen)

Samstag, den 22. Oktober
Von 10 Uhr bis 24.00 Uhr
Dj Set + Konzert
RUV: Funky/Rock

Sonntag, den 23. Oktober
Von 12.00 Uhr bis 24.00 Uhr
Dj Set + Konzert
Flamenco/Rock

Zur Unterstützung der Solidaritätskasse von CNA

Aus Solidarität mit den Verhafteten der “Operation Scripta Manent”

Alle Informationen werden bis zum Samstag, den 22. um 10 Uhr sichtbar sein auf:

ilmainasso.noblogs.org

auf Spanisch

Athen: Elf Verhaftete bei einer Aktion in der Bayer – Zentrale

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Bayer Profite sind in Blut getränkt/ 1933–45: “ArbeiterInnen” aus Nazi-Lagern / 2016: moderne Sklaven aus US-Gefängnisse / Solidaritätsversammlung für die politischen Gefangenen.
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Bayer in Nazi Deutschland, Monsanto in Vietnam, beide haben Tod verbreitet

Die “Solidaritätsversammlung für politische Gefangene & inhaftierte und verfolgte Kämpfende” hat anlässlich des Gefängnisstreiks in den USA der Zentrale von Bayer Hellas im Athen Stadteil Maroussi einen Besuch abgestattet. Texte und Flyer wurden im Gebäude verteilt und Transparente angebracht. Bei der Aktion wurden elf GefährtInnen durch die Motorradeinheit Dias in Gewahrsam genommen und nach einem vierstündigen Aufenthalt im Athener Polizeihauptquartier (GADA) wieder freigelassen.

Der verteilte Text informiert kurz über Hintergründe des Gefängnisstreiks in den USA und die Rolle von Bayer als einer der Unternehmen, die in den USA Häftlinge als Sklaven arbeiten lässt. Historisch wird u.a auf die Rolle von Bayer im Dritten Reich als Produzent von Zyklon B für die Gaskammern und Beteiligung an grausamen Menschenversuchen eingegangen. Auch die aktuelle für die Lebensmittelproduktion erhebliche Auswirkungen habende Fusion zwischen Bayer und Monsanto hat ihre Geschichte. So waren beide Firmen bereits fusioniert an der Herstellung des im Vietnamkrieg eingesetzten Agent Orange beteiligt, wie ebenfalls im Text erwähnt wird.

Solidarität im “Kampf gegen die Sklaverei” von Gefangenen in Gefängnissen der USA

Kampf mit allen Mitteln gegen Staat und Kapital

griechischsprachiger Bericht

Poster anlässlich des aktuellen weltweiten Solidaritätsaufrufs zum Gefängnisstreik in den USA

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Gefängnisstreik / Am 9. September und jeden Tag Am 9. September begannen landesweit Gefangene einen historischen Streik. Über 20.000 Insassen beteiligten sich an Arbeitsniederlegungen, Hungestreiks und Aufständen. Dieser Kampf ist längst noch nicht beendet. Weiterhin riskieren Gefangene ihr Leben für Freiheit, wir müssen sie weiter unterstützen. Setzen wir die Offensive gegen die Gefängnisgesellschaft fort! (Bildbeschreibung: Abschuss von Feuerwerk dem Gefängnis in New Orleans am 9.September 2016)

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Athen: Versammlung vor der US-Botschaft

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us-embassy-4Heute, am Samstag, dem 1. Oktober, gab es eine Solidaritätsversammlung im Rahmen des “Kampfes gegen Sklaverei”, der am 9. September von Gefangenen in US-Gefängnissen begonnen wurde.

Das Botschaftsgebäude wurde von einer Polizekette gesichert, insgesamt neun Mannschaftswagen der Bereitschaftspolizei MAT standen vor der Botschaft, während sich weitere Einheiten in der Nähe der Kundgebung aufgehalten haben. Die entlang der Sofiastraße auf der Versammlung präsentierten Transparente waren auf Englisch und Griechisch, an Fußgänger- und AutofahrerInnen wurden ebenfalls Texte in diesen beiden Sprachen verfasste Texte verteilt, während Parolen gerufen und Flugblätter geworfen wurden.

Der Kampf gegen US-Gefängnisse geht weiter!
Von Griechenland nach Amerika: Feuer in jedem Gefängnis!

auf Griechisch