Tag Archives: internationaler Solidaritätsaufruf

Santiago, $hile: Transpis im Kontext des Aufrufs für einen Schwarzen Februar aufgehängt

Auf dem ersten Transpi steht ein Auszug des Textes „Über Individualismus und Rebellion“ von Renzo Novatore (in Il Proletario, v.4, Pontremoli, 17. September 1922):

Du willst über mich richten? Sei’s drum! Doch wirst du niemals mein wirkliches Ich richten. Stattdessen wird du das Ich richten, das du erst erfunden hast. Und während du denkst, dass du mich zwischen deinen Fingern hast und mich zermalmen kannst, werde ich schon dort oben sein und dich aus der Ferne auslachen!

Auf dem zweiten Transpi steht:

Aktive Solidarität mit den antiautoritären Räumen auf dieser Welt…

Und auf dem Dritten:

Es lebe die Anarchie!

Quelle

Tlalnepantla, Mexiko: Soliaktion für anarchistische Räume/Kolleg@s im Zuge des Schwarzen Februar

Hier sind einige Fotos von den Aktionen am 9. Februar, die uns von den Kolleg@s des besetzten Sozialzentrums Casa Naranja zugeschickt wurden.

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Lissabon, Portugal: Berichterstattung von einem antiautoritären Protest in Solidarität mit Squats in Griechenland, der NO TAV Bewegung und der ZAD Besetzung (26.01.2013)

Am Sonnabend, den 26. Januar, fand in Solidarität mit GenossInnen aus Griechenland und der ganzen Welt, sowie zur Unterstützung von Freiräumen, in Lissabon zwischen 14:30 und 18 Uhr ein antiautoritärer Protest gegen Kapitalismus, Faschismus und Repression statt.

Das Kommuniqué setzt sich insbesondere mit dem Frontalangriff des griechischen Staates auf die antiautoritäre Bewegung; der politischen Repression der ZAD AktivistInnen (Zone à Défendre, gegen den neuen Flughafen am Stadtrand von Nantes, Frankreich) und den Kämpfenden gegen die TAV (Italien); der Repression von indigenen Bewegungen; der gewalttätigen Repression der Massendemonstrationen in Europa (wie beim 14N Generalstreik); und dem Angriff der Polizei mit Tränengas auf junge SchülerInnen in der Grundausbildung in einer Schule in Braga (Portugal) auseinander. Ein Aufruf zum Kampf ohne Grenzen…

Mehr als 1.000 Kommuniqués wurden an die Bevölkerung und bei dem Protest der LehrerInnen, an dem sich rund 30.000 DemonstrantInnen beteiligten und der am selben Nachmittag stattfand, verteilt. Der antiautoritäre Protest endete gegen 17 Uhr am Largo Camões. Dort blieben die AktivistInnen über eine Stunde lang mit ihren GenossInnen aus anderen Landesteilen, zeigten ihre Solidarität und verteilten weitere Informationen und Flugblätter an PassantInnen.

Auf zu einem Schwarzen Februar!

Die RebellInnen und die Freien: werden ihnen eine Krise geben!

Solidarität ist unsere beste Waffe! Krieg dem Krieg der Mächtigen!

Originalbericht/weitere Fotos hier

Athen: Sabotage von CCTV-Kameras und ATMs

Für den Schwarzen Februar

Am frühen Morgen des 6. Februar drehten wir eine Runde durch die Straßen des Athener Stadtzentrums, um anarchistische Parolen an die Wände zu malen und zu tun, was auch immer uns in den Sinn kommen möge. Inmitten unseres Enthusiasmus machten wir 3 Überwachungskameras der Agrotiki- und Nationalbank blind und verwüsteten auch ihre Bankautomaten.

Freiheit für die 4 Geiseln im Kozani-Fall, für Freddy, Marcelo, Juan in Chile, und für Marco Camenisch: wir dürfen ihn nicht alt werden lassen in den Schweizer Knästen!

Quelle

Tlalnepantla, Mexiko: Aktivitäten im Kontext des Schwarzen Februar

Das besetzte Sozialzentrum Casa Naranja antwortet auf den internationalen Solidaritätsaufruf für Freiräume und anarchistische Kolleg@s. Am 9. Februar nach der Critical Mass werden wir, neben den bereits geplanten Aktivitäten, auch Gegeninformationen über die angegriffenen besetzten Häuser verbreiten und einen damit in Verbindung stehenden Film zeigen.

VIEL STÄRKE DEN ANARCHISTISCHEN RÄUMEN WELTWEIT!

Solidaritätsplakat

Barcelona: Solidarität unter AnarchistInnen ist nicht nur ein dahin geschriebenes Wort

Auf dem Poster steht:

8. February, 21 Uhr
Veganes Abendessen in der Kasa de la Muntanya
Auf dem Konzert spielt Petaluda en Elm Street
Als Unterstützung der internationalen anarchistischen Solikampagne

Auf dass die Solidarität unter AnarchistInnen
über Worte hinausgeht!

Santiago, $hile: Solidaritätsveranstaltung für anarchistische Räume in Griechenland und weltweit

Am 2. Februar fand im Sozialzentrum „Cueto Con Andes“ in Santiago eine anarchistische Veranstaltung als Teil der Kampagne für einen Schwarzen Februar, zur Unterstützung von Freiräumen und anarchistischen Kolleg@s überall auf der Welt, statt. Es war ein Nachmittag ohne Alkohol und Rauchen, mit einem Live-Konzert, Diskussionen und VoKü für alle Altersklassen.

Griechische Gefängnisse: Anarchist Andrzej Mazurek, der letzte Gefangene von der Dezember 2008 Revolte, ist an Polen ausgeliefert worden

andrzej-mazurek

Solidaritätstext von Mitgefangenen in Griechenland

Am 7. Dezember 2012 entfaltete sich das letzte Stück der kriminellen Verfolgung, die der griechische Staat dem Anarchisten Andrzej Mazurek vorbehalten hatte. Andrzej wurde im Dezember 2008 für seine Beteiligung in der Revolte festgenommen. Nachdem er vier Jahre in griechischen Gefängnissen eingekerkert war, demonstrierten die griechischen und polnischen Behörden ihren außerordentlichen Eifer die Verfahren betreffend und lieferten ihn an Polen aus. Dort wird er aufgrund von Anklagepunkten, die erst nachdem er in Athen festgenommen wurde auftauchten, und deren er für schuldig befunden wurde, weiterhin gefangen gehalten.

Diese vier Jahre Gefangenschaft des Genossen sind ein praktischer Anwendungsfall der Antiaufstandsdoktrien, die der griechische Staat nach dem explosionsartigen Dezember 2008 angenommen hat. Die Zeit, die Andrzej im Gefängnis verbrachte, war gemessen an seinem Gerichtsurteil (das nach dem Beschluss des Athner Berufungsgerichts auf acht Jahre Haft herunterging) aber auch im Vergleich mit den restlichen Gefängnisstrafen, die über Menschen verhängt wurden, die an den Riots beteiligt waren, überproportional. Dieser Fakt offenbart auch das insbrünstige Streben der Herrschenden, eine klare Botschaft beiderseits – in und außerhalb ihres Terretoriums zu schicken. Wer könnte jemals die Bekanntmachungen der staatlichen und journalistischen Klärgrube bezüglich der “Anarchisten, die aus Europa nach Griechenland kommen, um es zu zerstören”, vergessen. Äußerungen, die Angst ausdrücken aber auch den Willen, die internationale Solidarität, die sich entwickelt hat, zu zerschlagen.

Die Geschichte der Verfolgung von Andrzej – die in seiner Auslieferung durch ein Sammelverfahren mündete – demonstriert gleichzeitig die transnationale Kontinuität gegen den Feind im Inneren. Während zur selben Zeit ImmigrantInnen monatelang in irgendwelchen Gefängnissen oder Internierungslagern verbleiben und auf die Abschiebung nach Ablauf ihrer Urteile warten, schafften es die polnischen und griechischen Behörden Andrzejs Einkerkerung durch ein Expressverfahren zu verlängern. Dadurch, dass sie seinen ersten Antrag auf Freilassung unter Auflagen ablehnten – ungeachtet der Tatsache, dass er schon weit mehr als 2/5 seiner Haftstrafe abgesessen hatte – verschafften sie sich Woche um Woche Zeit, um alle notwendigen Schritte einzuleiten, damit er nicht einmal für einen Tag aus dem Gefängnis entlassen wird.

Wir senden ihm unsere Solidarität und freundschaftlichen Grüße nach Polen, wo er jetzt eine Geisel ist und wiederholen seine eigenen Worte:

Wir sehen uns auf der Straße, um einmal mehr die Ladenfront des sozialen Friedens zu zertrümmern…

Wir können keinEn GenossIn in den Händen des repressiven Mechanismus allein lassen

SOLIDARITY WITH ANDRZEJ MAZUREK

Gefangene aus griechischen Knästen:
Babis Tsilianidis, Alexandros Mitroussias, Kostas Sakkas, Giorgos Karagiannidis, Akim Markegai, Vasilis Karandreas, Nikos Evangelou, Panagiotis Koutsopoulos, Nikos Sakkas, Kostas Faltsetas, Elias Karadouman, Marinos Mitsopoulos, Dimitris Giotsas, Charalambos Avramidis, Panagiotis Georgakopoulos, Christos Tsonaros, Yannis Gelitsas, Makis Gerakis, Mustafa Ergün, Michalis Ramadanoglou, Michail Tzoumas, Konstantinos Mamoutis, Vangelis Kalamaras, Panagiotis Hadjigeorgiou, Mitev Georgi, Georgiev Rishi, Angelos Kostopoulos, Spyros Stratoulis, Rami Syrianos

Original auf Griechisch / verwandter Text auf Polnisch

Mexiko City: Solidarität kennt keine Grenzen

Auf dem Transpi steht geschrieben: “Von Mexiko nach Griechenland: Skaramaga, Villa Amalias und jedes andere besetzte Haus sind nicht allein! Solidarität ist eine unserer Waffen. Wartet nicht auf uns… Wir sind eure schlimmsten Albträume in Fleisch und Knochen und wir sind bereits hier.

Am Nachmittag des 10. Januars haben GenossInnen von Contra Info ein Transparent an den Zäunen der griechischen Botschaft in Mexiko befestigt als eine kleine Geste der Solidarität für unsere gefangenen GenossInnen von der Räumung der Villa Amalias und des Skaramaga-Squats am 9. Januar in Athen.

‘Compañero, compañera! Es ist an der Zeit, den Kreislauf, der unseren Verstand blockiert, zu durchbrechen und unsere Scheuklappen wegzureißen, die die Vernunft verblendet und feuerspeiende Worte herauszuspucken; ein Feuer, das das korrupte System, das uns in den Klauen des Kapitals fesselt, zu verwüsten. Auf seiner Asche werden wir diese neue Welt der freien Männer und Frauen aufbauen’  (aus dem Lied: ‘Für eine bessere Welt/Por Un Mundo Nuevo’ by Los Muertos de Cristo)

Worte der Gegeninformation, die mit Feuer geschrieben sind. Weder dieses Projekt noch die Solidarität selbst kennen irgendwelche Grenzen; die Freiheit schon gar nicht.

Hände weg von den besetzten Häuser, ein für alle Mal!!

Sofortige Freilassung der durch die Hunde
des Staats und Kapitals Gekidnappten!

San Francisco: Griechisches Konsulat aus Solidarität mit dem anarchistischen Squat Villa Amalias mit Farbbeuteln angegriffen

Kampf dem Faschismus! Verbreitet Anarchie!

In der Nacht des 9. Januar, bewarfen wir die Fassade und das Staatswappen des griechischen Konsulats in San Francisco mit Farbbeuteln. Wir hätten auch mehr gemacht, doch leider befindet sich über dem Konsulat eine Wohnung. Diese Besorgnis über Menschenleben ist eine, die unsere faschistischen Feinde nicht teilen.

Unter der Leitung des rechten Premierministers Samaras und seines Ministers für öffentliche Ordnung, räumte die griechische Polizei am Morgen dieses Tages das wiederbesetzte Squat Villa Amalias und danach das Skaramaga Squat. Das war genug, um unsere Wut zu entfachen. Diese bescheidene Aktion soll unsere Solidarität mit unseren GenossInnen in der Ferne zeigen. Es existieren genügend Belege in Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen der griechischen Regierung und der faschistischen Partei Goldene Morgendämmerung. Die Villa Amalias wurde aufgrund ihrer besonderen Ortslage in Athen (an der Grenze zwischen Faschogebiet und dem der ImmigrantInnen) geräumt. Es ist eine zwingende Notwendigkeit, dass sich der Kampf gegen den Faschismus im Angesicht dieses Angriffs intensiviert.

Diese Aktion nahm drei Stunden unseres Lebens in Anspruch. Wir verstehen, dass sich die Leute traurig und hoffnungslos fühlen aber wir wollen euch daran erinnern, dass es einfach ist zu Handeln. Wir ermutigen euch, Demos gegen griechische Konsulate und Botschaften zu planen, griechische Anlagen und Unternehmen ins Visier zu nehmen und im Allgemeinen wild zu werden, gegen welches Ziel auch immer, bei dem ihr das Gefühl habt, dass es einen Angriff wert ist. Macht mehr als wir, macht es besser als wir und geht in die Vollen.

1, 100, 1000 Villa Amalias! Verteidigt die besetzten Häuser!

Lang lebe die Anarchie!

Brigada Maricónes

PS: Wir sind verdammt schwach in den USA, aber wir versuchen, es nicht mehr zu sein. =)

Quelle

Goa, Indien: Solibanner für das besetzte Haus Villa Amalias in Athen

goa-indiagoa_india

Am 28. Dezember 2012, brachten mehrere GenossInnen in Goa ein Banner in Solidarität mit der Villa Amalias, die von den uniformierten Wächtern des Establishments geräumt wird, an. Unsere Absicht war die Gegeninformation auf internationalem Level.

Solidarität für die Villa Amalias
10, 100, tausend besetzte Häuser

Solidarische Menschen aus Goa, Indien

Athen: Bombenangriff auf die Büros von Chrissi Avgi (Goldene Morgendämmerung/GM)

Bekennerschreiben zu der Bombe, die vor dem lokalen Hauptsitz der nationalistischen Partei in Aspropyrgos in den frühen Stunden des 4. Dezembers 2012 explodierte:

Die Antifaschistische Front / Informelle Anarchistische Föderation (Antifascist Front / Informal Anarchist Federation – FAI) übernimmt die Verantwortung für das Deponieren eines selbstgebauten Sprengkörpers vor den regionalen Büros der Chrissi Avgi (GM) im Vorort Aspropyrgos, am 17. km der Autobahn, die von Athen nach Korinth führt. Die besonderen Charakteristika der Örtlichkeit (es ist ein Gebiet mit fast keinem Verkehr – vor allem in den Abendstunden) gaben uns den Vorteil, den Sprengkörper ohne einen vorherigen Warnruf detonieren zu lassen – was die Cops vielleicht auch dazu veranlasst hätte, das Zündwerk, das wir genutzt habe, zu deaktivieren, um die Büros ihrer Kollaborateure und Freunde – die Schergen von GM – zu schützen.

Außerdem haben die GenossInnen, die den Sprengkörper gelegt haben, das Gebiet im Umkreis vor dem Angriff ausgekundschaftet, damit keine PassantInnen zu Schaden kommen würden. Es war nicht unsere Intention, Schaden am Etikettenladen im Erdgeschoss zu hinterlassen, da unser Ziel ausschließlich die Büros der GM im ersten Stock waren. Aber wir müssen klar sagen, dass jene, die tolerieren, im selben Haus wie die Faschos untergebracht zu sein, verantwortlich dafür sind, dass das Problem an ihre Hausschwelle gebracht wird. Demzufolge, sollten sie ihre Neonazi-Nachbarn nach einer Kompensation fragen.

Unsere Wahl für den Schlag fiel auf die Büros der GM, weil wir glauben, dass – wenn es um Faschos geht – zuerst gehandelt und nicht auf sie gewartet werden muss, um den ersten Schritt zu machen. Wir werden nicht solange rumlungern und nichts tun, während die Schlange schlüpft. Wir lehnen es ab, die Passivität der öffentlichen Anprangerung sowie die Rolle des ewigen Opfers zu akzeptieren, das den Mut zur offenen Konfrontation mit den Faschos nicht aufbringen kann. Wir verabscheuen die humanitäre Heuchelei und die berufliche Ehrbarkeit von PolitkerInnen und JournalistInnen, die GM dämonisieren, um die Demokratie der Demagogie zu segnen. Wir werden wütend mit jedem konstitutionellen Aufruf der Rechtmäßigkeit sowie jeder lächerlichen Bitte, dass »GM verboten werden soll.« Continue reading Athen: Bombenangriff auf die Büros von Chrissi Avgi (Goldene Morgendämmerung/GM)

[Deutschland/Weltweit] Silvester zu den Knästen! Überall vor Abschiebezentren und Strafanstalten!

Wir wollen eine Welt ohne Mauern und Grenzen.

Wir werden zusammen kämpfen:
BIS ALLE FREI SIND!

anarchistische und autonome Individuen und Gruppen

[Griechenland] Internationaler Solidaritätsaufruf für den Fall des „Revolutionären Kampfes“ am 22., 23. und 24. November 2012

Rendezvous auf den Straßen der Wut (A)

Die soziale Revolution ist keine Vergangenheit; sie ist die Gegenwart und Zukunft der Welt.

Im Zusammenhang mit dem internationalen Aufruf für die Aktion und die Solidarität

Als Plenum für den Fall des „Revolutionären Kampfes“/Revolutionary Struggle [Epanastatikos Agonas] und in Kontinuität zu den Solidaritätsaktionen im Zusammenhang mit diesem Fall, laden wir am 22., 23. und 24. November zu dieser Solidaritätskampagne auf lokaler sowie auch auf internationaler Ebene ein.

Wir sind entschlossen die Mauer des Schweigens im Zusammenhang mit dem Fall des „Revolutionären Kampfes“ zu durchbrechen und zu beweisen, dass die vor Gericht stehenden Genossen nicht alleine sind, dass der Fall des „Revolutionären Kampfes“ unser aller Fall ist, und dass dieser die Essenz des Kampfes betrifft. Deshalb also, laden wir Genossinnen und Genossen aus aller Welt ein, mit ihrer Aktion beizutragen und damit einen Gruß der Solidarität und des Kampfes zu senden.

Unser Ziel ist die Erweiterung des dynamischen Widerstandes mit revolutionärer Perspektive. Unser Vorhaben ist, den Kampf für den Umsturz des Existierenden auszuweiten, und gleichzeitig seine historische und gegenwärtige Wichtigkeit hervorzuheben, während wir im selben Moment unsere praktische Solidarität mit den Genossen, die sich vor Gericht befinden zum Ausdruck bringen.

Die internationale Einladung zu den drei Tagen der Solidarität, Information und Aktion für den Fall des „Revolutionären Kampfes“ ist ein Teil und eine Weiterführung des Sozial- und Klassenkampfes für den Umsturz und die Revolution. Dort ist diese einzuordnen und auf diese Art wird der Fall des „Revolutionären Kampfes“ historisch niedergeschrieben.

Chronik des Falles des „Revolutionären Kampfes“

Am 10.03.10 nach einem bewaffneten Konflikt mit den Polizeikräften wird der anarchistische Genosse Lambros Foundas ermordet. Es sind jene Tage in denen Griechenland unter die erstickende Kontrolle der Troika gerät, es sind die Tage in denen Lambros Foundas, Mitglied des „Revolutionären Kampfes“, sein Leben während einer Schießerei mit der Polizei verliert, als er an der Vorbereitung einer Aktion teilnahm. Eine Aktion die gegen die politische und ökonomische Elite gerichtet war, gegen diejenige, die den Planeten weltweit verwüstet, plündert und den Sozialen Reichtum raubt und damit das menschliche Leben bis zum niedrigsten Punkt demütigt.

Einen Monat später, in einem Klima des Terrors, werden im April 2010, im Rahmen der Verhaftungen im Zusammenhang mit dem „Revolutionären Kampf“, die AnarchistInnen Kostas Gournas, Nikos Maziotis und Pola Roupa festgenommen. Die drei übernehmen die politische Verantwortung für die Mitgliedschaft in der Organisation. Gleichzeitig werden die Anarchisten Vaggelis Stathopoulos, Christoforos Kortesis und Sarantos Nikitopoulos festgenommen, die von Anfang an ihre Mitgliedschaft in der Organisation kategorisch verneinten und erklärten, dass sie im Zusammenhang mit ihrer jahrelangen Einbindung in subversiven Projekten, ihrer politischen Zugehörigkeit zur anarchistischen/antiautoritären Szene, und ihrer Beziehungen mit den Genossen verfolgt werden.

Der Mitgliedschaft beim „Revolutionären Kampf“ wird auch Kostas Katsenos angeklagt, der zurzeit mittels Haftbefehls gesucht wird. Das System, das den Revolutionären Kampf als Drohung betrachtet, möchte mit diesen Festnahmen seinen Angriff erweitern und damit ganze Teile der Bewegung zerschlagen.

Im Rahmen der Ausweitung der repressiven Offensive, werden sechs Monate später, neben FreundInnen und Verwandten der Gefangenen, dutzende GenossInnen aus der anarchistischen Szene als ZeugInnen vorgeladen und verhört.

Die Rachsüchtigkeit der Mechanismen wird nochmals bewiesen, indem sie zu dem Punkt gelangen Marie Beraha, die Lebensgefährtin von Kostas Gournas, wegen Teilnahme in der Gruppe, anzuklagen. Ihre Verfolgung ist ein Akt der Rache an Kostas Gournas, ein Versuch seine kämpferische Haltung zu brechen. Continue reading [Griechenland] Internationaler Solidaritätsaufruf für den Fall des „Revolutionären Kampfes“ am 22., 23. und 24. November 2012

Porto Alegre, Brasilien: Solitransparent für Henry und Krude, inhaftierte Genossen aus Bolivien

Am Freitag, dem 28. September, haben wir ein Transparent als einen symbolischen Akt der Propaganda und Solidarität mit unseren Brüdern und Schwestern, die nun Kriegsgefangene sind, am Eingang des Túnel da Conceição im Zentrum von Porto Alegre aufgehangen. Das Transpi widmeten wir den beiden inhaftierten Genossen in Bolivien. Es schreibt: ‘Mit allen Formen des Kampfes gegen die Macht! Freiheit für Henry und Krudo, Gefangene in Bolivien.’

Mit diesem simplen Propagandaakt antworten wir auf den Aufruf für Tag der Agitation für Gefangene im Kampf!

Gegen alle Mauern! Gegen alle Knäste! Lang lebe die Anarchie!

Halkidiki, Nordgriechenland: Farbe und Graffitis für Freiheit

Scheiß auf die Olympischen Spiele 2012
Wir sind verdammt wütend (A)
Von Griechenland bis Chile und England – Eins ist sicher: Fick die Cops! (A)
Freiheit für die Menschheit – Es lebe die Gleichheit
Freiheit für Luciano Pitronello – IRF
Freiheit für uns alle! (A)

Den Aufruf von Contra Info anschließend, haben wir verschiedene Parolen für Freiheit gemalt und einige Graffiti gesprüht, um unsere Intentionen und Gedanken auszudrücken. Unsere Aktionen wurden an verschiedenen Orten in Halkidiki ausgeführt.

So lange es Geld gibt, wird es Ungleichheit geben.
So lange es den Staat gibt, wird es Unterdrückung geben.

Solidarität für FreiheitskämpferInnen
und anarchistisch-libertäre bewaffnete Guerillas!

UtopistInnen und AnarchistInnen von überall

Buenos Aires: Solidaritätsaktionen im Rahmen des Contra Info Aufrufs

Gegen die Gesellschaft der Knäste – Freiheit für die politischen Gefangenen
Es lebe die Informal Anarchist Federation (FAI) – International Revolutionary Front (IRF)
Nieder mit den Mauern der Knäste. Tod dem Staat (A)
Lasst die Gefangenen frei! (A)
5
Wir müssen alle sterben, aber der Feind zuerst – Gegen staatliche Unterdrückung: Selbstverteidigung

Unsere Herzen schlagen für Liebe und Rebllion. Sie schlagen, wenn wir uns lebendig fühlen, wenn wir praktisch aus unseren Leben heraus agieren, weder auf etwas wartend noch etwas erwartend. Warten ist für Feiglinge. Der Wunsch, unsere Leben zurückzunehmen, bewegt uns zu Aktionen.

Von Buenos Aires, im argentinischen Staat, schließen wir uns den Propagandaaktionen gegen Repression von Contra Info an, indem wir die folgenden Aktionen ausführten:

  • 1. August: Gegen 22:30 Uhr (MEZ – 3 Stunden) explodierte einige Meter entfernt von der Bullenstation Pilar eine Bombe
  • 8. August: Ein Transparent wurde an einiger Kreuzung mit der folgenden Aufschrift aufgehangen: “Solange es Elend gibt, wird es Rebellion geben. Nur der Kampf wird uns befreien.
  • 9. August: Ein Transparent wurde in der Nähe der Militärschule ‘General Lemos’ aufgehangen, die sich auf dem ekelerregenden Campo de Mayo (eine Militärbasis) befindet. Es ist zu lesen: “Gegen die Knastgesellschaft. Freiheit für alle Gefangenen.” Als wir den Ort verließen, verteilten wir weiterhin Flyer. Am späten Abend verklebten wir Sticker und hinterließen Kratzer in einer bürgerlichen Nachbarschaft.

Wir agierten unter den Augen der Tyrannen, die – nicht schlafend – an ihren Fenstern hangen und diese “verdächtigen” Aktivitäten beobachteten, welche sie eifrig meldeten. Sie mögen es so sehr, die Autorität zu spielen! Sie lieben es, die guten BürgerInnen zu sein, wie es ihnen morgens im Fernseher eingetrichtert wird, bevor sie rausgehen, um zu sehen, wie ihre Leben an ihren Arbeitsplätzen gestohlen wird

Wir griffen an, während wir an unsere Brüder und Schwestern denken. Jene, die hinter den Knastgittern unter dem wachsamen Auge des Feindes sind, sich aber sicher nicht geschlagen geben. Jene, die im Untergrund sind und den Augen der Autorität entwischen. Jene, die – gerade jetzt – dabei sind ihren nächsten Schlag auszuführen. Unsere Grüße gelten ihnen allen und ein besonderer geht an jene, die von der Informal Anarchist Federation und International Revolutionary Front inhaftiert sind.

Mit Mauricio Morales und allen im Kampf Gestorbenen in unseren Köpfen.

Gegen den Staat und seine Verteidiger!

Lang lebe die Anarchie!

auf Spanisch

Chile: Propaganda an den Wänden von Santiago

Von Santiago senden wir mit viel Liebe die folgenden Fotos von Propaganda, die an verschiedenen Orten in Santiago vom 6.-10. August verbreitet wurde.

“Niemand wird je vergessen werden; von unseren Städten aus werden wir, die GenossInnen außerhalb der Folter- und Isolationsknäste, überall sein; kämpfend; angreifend und die Symbole des Kapitals, das uns unterdrücken will, zerstörend; unsere Waffen – Solidarität und Erinnerung – sind bereits gelanden und es ist die Zeit zu schießen.”

An unsere GenossInnen, die

  • auf $hilenischem Boden in diesem Krieg entführt wurden: Carla, Ivan, Freddy, Marcelo, Juan and Luciano;
  • die gestorben sind – ganz aktuell: Mauricio Morales – und
  • alle jene GenossInnen, die überall auf der Welt in diesem Krieg kämpfen.

Stärke und unterstützender Widerstand in Solidarität mit den Mapuches!

GenossInnen, ihr seid nicht allein. Wir sind viele, weshalb uns unsere Feinde Ratten nennen und wir überall sind. Niemand kann uns je stoppen; sie müssen erst sterben, um uns aufzuhalten.

Lang lebe die Revolte!

Der terroristische Staat: Verfolgungen, Verhaftungen und Morde. […] Freiheit für alle politischen Gefangenen!!!
Lasst Tortuga frei!
Der Kampf der Mapuche wird weder durch Kugeln noch durch eure Gitter oder Überfälle enden!
Freiheit für die Gefangenen!
Solidarität ist eine Waffe – Jetzt werden Freddy, Marcelo und Juan verfolgt. Morgen bist du es! Freiheit für die Gefangenen des “Sicherheitsfalls” – Solange Elend existiert, wird es Rebellion geben!
Solidarität hört auf ein Wort zu sein, wenn es zu rebellierenden Aktionen kommt! Solidarität mit Luciano
Heute gehen wir Hexen jagen! Der Jäger wird gejagt! Brecht die Räder. Freiheit für Luciano!
Aktive Solidarität mit den Gefangenen von Staat und Kapital […] Freiheit für alle politischen Gefangenen in Chile und weltweit
Lasst Tortuga frei!
Feuer den Knästen – Freiheit für Adrian*
Freiheit für Tortuga (A)
Lasst Luciano frei!
Mauricio Morales, du lebst in der Revolte!
Mauricio Morales, anarchistischer Genosse, der in der Nacht des 22. Mai 2009 nach der Explosion einer Vorrichtung, die er in der Nähe einer Schule für KnastwärterInnen und Folterer der Gendarmerie (Knast-Aufsichtspersonal) trug, starb. Drei Jahre nach seinem Tod leben wir weiterhin jene Ideen, die du in dieser Nacht mit dir trugst; Ideen der Freiheit gegen jede Form der Autorität. Weil du in deinem Leben an vielen Formen von Kämpfen gegen Macht mitgewirkt hast (Büchereien, Workshops, Foren und direkten Aktionen), halten wir die Erinnerung an dich durch die Aufrechthaltung des anti-autoritären Kampfes hoch. Mit Punky Mauri und allen gefallenen GenossInnen im Kampf gegen Autorität. Wir halten die Flamme der Revolte hoch!
Solidarität unter AnarchistInnen ist nicht nur ein geschriebenes Wort! (A)
Luciano Pitronello, wir wollen dich frei und wild. Freiheit für alle politischen Gefangenen weltweit.

* Adrián Díaz Cayuqueo ist ein Genosse, der in Chile am 28. Juni nach Riots während einer StudentInnendemonstration festgenommen wurde. An diesem Tag fuhr ein LKW der Gendarmerie durch das Gebiet, wo die Riots tobten, endete an einer Laterne. Einige vermummte DemonstrantInnen sahen die Gefängniswärter und giffen jene, die im LKW zurückblieben an. Dann wurden 2 Molotovcocktails auf den LKW geworfen, die ihn nicht besonders beschädigten. Adrian ist nun in U-Haft (80 Tage lang bis zu seinem Prozess), nachdem er mit wegen “des Mitführens von Mitteln zur Brandstiftung” und “Brandstiftung” angeklagt wurde und beschuldigt wird, die Mollies, die den hinteren Reifen berührten, geworfen zu haben.

Santiago, Chile: Propaganda-Aufkleber zu den internationalen Propagandatagen gegen Repression (1.-10. August)

Wir senden euch zwei Propaganda-Aufkleber, die wir selbst entworfen haben und in der Aktionswoche der GenossInnen von Contra Info in den Straßen verklebten.

Einer der beiden verteidigt die befreiende anti-autoritäre Gewalte und der andere ist eine Geste und ein Aufruf zur Solidarität mit dem Genossen Luciano Pitronello, der nun (Stand: 10. August) unter Hausarrest steht und von den Mainstreammedien verleugnet wird. Er wartet auf sein Urteil, das bei bis zu 10 Jahren Knast liegen könnte [15. August: Tortuga ist zu 6 Jahren Bewährung verurteilt worden – die Berufung steht noch aus].

Wir entschieden uns, diese Propagandaaktion durchzuführen, um mit unseren Ideen im Zusammenhang mit dem internationalem Kampf und der GenossInnenschaft verschiedene Formen von anti-autoritären Aktionen zu verteidigen (ohne die eine Tat über die andere stellen zu wollen). Aus diesem Anlass schrieben wir, nachdem wir unter GenossInnen diskutierten, wie wir Propaganda verstehen, zwei Flugblätter.

Unsere Propaganda richtete sich einerseits an GenossInnen, als Grüße an inhaftierte Brüder und Schwestern und als ein Aufruf zu Solidaritätsaktionen. Andererseits bricht eine Ansammlung von Ideen in die Gesellschaft heraus als ein Versuch, die unterwürfigen Positionen der BürgerInnen anzuprangern und jenen Stärke zu verleihen, die den Kampf der Rebellion begonnen haben. Das ist, was wir Anti-Autoritäre der Praxis unter Propaganda verstehen und als ein notwendiges Werkzeug des Kampfes betrachten – nicht um eine Schafherde zu dirigieren oder massenhaft Militante zusammenzufassen, sondern wegen der Bedeutung und der Einfachheit, unsere Positionen herauszuschreien und zu verbreiten; Vorschläge für die Überwindung der gesellschaftlichen Befehlsautorität zu unterbreiten und andere unbeherrschbare Herzen mit dem Feuer der Freiheit anzustecken.

Wir verstehen anti-autoritärer Propaganda als Teil der täglichen Offensive und als ein Werkzeug eines stetigen Kampfes in jeder Lebenslage. Das schließt folgende Handlungen ein: anarchistische Flugblätter drucken, die Bezahlung des Tickets im öffentlichen Nahverkehr verweigern, revolutionäre Gewalt gegen Unterdrückende verwenden, Supermärkte enteignen, anti-autoriäre Beziehungen auf der Grundlage von Bezugsgruppen, freien Willensassoziationen und gegenseitiger Unterstützung zu schaffen, usw…

Aus den genannten Gründen haben wir daher auf den 10-tägigen Aufruf zur Agitation geantwortet. Aber wir wollen auch klarmachen, dass der Kampf gegen Repression nur ein Teil des Kampfes gegen alle Formen der Herrschaft ist und dass die anarchisische Internationale von koodinierten Solidaritätsaktionen nicht nur aus Anlass von bestimmten Daten oder Kampagnen besteht.

Lasst unsere Botschaften in die Zellen eindringen, um die Isolation unserer inhaftierten GenossInnen zu zerstören.

Kämpferische Grüße an all jene, die gefangen sind und von den Mächtigen verfolgt werden.

Niemand ist allein und sicherlich nicht vergessen.

BESONDERE GRÜSSE AN UNSEREN BRUDER LUCIANO PITRONELLO: GENOSSE, WIR WOLLEN DIR SAGEN, DASS DU NICHT ALLEIN BIST UND DASS DEINE TAPFERKEIT AUCH IN ANDEREN STECKT, DIE NICHT RESIGNIEREND ODER IN KOLLABORIERENDER STILLE WEGSEHEN UND IN PERMANENTER SPANNUNG DURCH DAS LEBEN GEHEN. WIR HABEN IDEEN, WUT, UNTERSCHIEDLICHE ERFAHRUNGEN, SCHMERZEN UND FREUDEN…

DAHER SIND PROPAGANDA- UND DIREKTE AKTIONEN TEIL UNSERER PRAXIS UND UNSERER FREIHEIT UND WERKZEUG IM TÄGLICHEN KAMPF, DEN WIR STOLZ KÄMPFEN…

Barcelona: Aktionen als Antwort auf den Anti-Repressionsaufruf

Es folgen Fotos einiger Parolen und eines Transparents aus der Region Barcelona. Die Aktionen fanden am Abend des 10. Augusts im Rahmen des Aufrufs von Contra Info zu Aktionen gegen Repression statt.

Freiheit für die AnarchistInnen in Italien. Die Justiz der Reichen ist für den Arsch! (A)

Eine erhobene Faust für die gefangenen GenossInnen – Gegen alle Staaten – Für die Anarchie
In Mexiko, Chile, Italien oder Griechenland – die Guerillas sind nicht allein
Knäste, Lager für MigrantInnen, Invasionen und Grenzen sind für den europäischen Reichtum geschaffen. Weder Faschismus noch Demokratie. ANARCHIE!

Paris: Anarchistische Transparente an der Metrostation Belleville

Am Dienstag, dem 7. August, haben wir an der Metrostation Belleville in Paris drei Transparente aufgehangen. Diese Aktion fand im Rahmen des Aufrufs zu Propagandaaktionen gegen Repression und in Solidarität mit allen anarchistischen Gefangenen weltweit statt. Das erste Transparent bezieht sich auf die Aktualität der internationalen Situation aus einer anarchistischen Sichtweise. Es schreibt:

“Krise und Sparmaßnahmen heißt Kapitalismus und Staat. Um ihnen zu entkommen, müssen wir sie zerstören! Es lebe die soziale Revolution!”

Das zweite (rote) Transparent widmen wir den 15 anarchistischen GenossInnen in der Türkei, die aufgrund der Krawalle während der Demo am 1. Mai verhaftet wurden. Das Transpi schreibt auf französisch und türkisch:

“Internationale aktive Solidarität mit den 15 AnarchistInnen in der Türkei. Freiheit für die gefangenen AnarchistInnen!” 

Das dritte Transparent wendet sich vorrangig an Luciano “Tortuga” Pitronello, dem anarchistischen Kämpfer in Chile (u.a. bekannt für seine aktive Teilnahme in den Kämpfen für die Befreiung der Tiere und der Welt), der ernsthaft verletzt und am 1. Juni 2011 verhaftet wurde, nachdem eine Bombe vor einer Filiale der Bank Santander in Santiago de Chile explodierte. Das Transpi schreibt:

“Die Revolten gegen den Staat und das Kapital brechen überall aus. Gegen Knäste: Freiheit für Tortuga und die übrigen. Es lebe die Revolution!”

Sicherlich, mit diesen Aktionen schaffen wir es nur, einige vereinzelte Fälle der Repression gegen AnarchistInnen, die weltweit gegen die Macht kämpfen, bekannt zu machen. Das soll nicht heißen, dass wir die übrigen vergessen.

Wir senden unsere Solidarität und unsere Freundschaft an alle, die gegen Kapital, Staat, Patriarchat, Ausbeutung im Allgemeinen, gegen jede Form der Hierarchie, der Unterdrückung und der Herrschaft kämpfen. An alle, die die existierende Ordnung zerstören  und als freie Wesen leben möchten, dafür die geeigneten Mittel wählen und sich auf anti-autoritären Prinzipien berufen.

Die Freiheit ist eine gesellschaftliche Angelegenheit, die es zu erschaffen gilt…

 Feurige Grüße jenseits aller Grenzen!

AnarchistInnen von hier und dort

Teneriffa, spanischer Staat: Slogans gegen Repression

Guatemala, Ecuador, Spanischer Staat – Freie Abtreibung, sicher und zugänglich für alle
Moskauer Antifas, kommt raus auf die Straße!
Unzähmbare Grüße an die Rebellen
Weg mit den Grenzen. Solidarität mit MigrantInnen
Olympische Spiele = Repression
Feuer den Knästen

Aus einem Ort auf Teneriffa (Kanarische Inseln), an dessen Namen wir uns nicht erinnern wollen, wollten wir uns mit dem Aufruf von Contra Info für internationale Soliaktionen verbünden. Bis jetzt hauchten wir den Wänden Leben ein, aber bald werden wir mit einigen anderen Aktionen fortfahren. Der Fall der antifaschistischen Gefangenen in Moskau, ist eines der Ereignisse, die wie wir meinen eine besondere Erwähnung verdienen. Wir möchten ihnen unsere Kraft schicken!

Wir wollen auch das Thema Abtreibung ansprechen, weil die patriarchialen und klassistischen Gesetze der unterdrückerischen Staaten all jene, die über ihren eigenen Körper entscheiden, in Untergrundlösungen hineindrängen. Und wir wiederholen! Mein Körper gehört mir! Freie Abtreibung, sicher und zugänglich für alle!

Portugal: Banner und Slogans in der rebellischen Stadt Setúbal

In der Stadt Setúbal, einem kämpferischen Landstrich, der sich auf die Kämpfe anarchosyndikalistischer ArbeiterInnen des frühen 20. Jahrhunderts, den Leben und Auseinandersetzungen der Fischerleute, den Kämpfen der Bevölkerung gegen die Mitverbrennung und Zerstörung der Natur durch die Baustoffindustrie “Secil” (Portugals zweitgrößtem Zementproduzenten) und aktuell gegen Urlaubsorte in Tróia und Entwicklungen wie z. B. die Hochgeschwindigkeitszüge und der Gentrifikation in der Stadt beruft, hissen wir schwarze Flaggen aus Protest und im Konflikt – einen Schrei des Appells an einen einzigen kämpferischen Weg: dem revolutionären Weg. Weil es nichts Natürlicheres gibt, als gegen das das Kapital zu sein.

$ECIL RAUS!
IN SPANIEN, GRIECHENLAND, PORTUGAL… TOD ALLEN STAATEN UND DEM KAPITAL
SETÚBAL, REBELLISCHE STADT
FREIES LAND
ES GIBT NICHTS NATÜRLICHERES, ALS GEGEN DAS KAPITAL ZU SEIN

Für ein freies Land! Tod dem Staat und Kapital!

Griechenland: Transpi über dem Ägäischen Meer in Solidarität mit dem Kampf der FischerInnen in der Manado Bucht (Indonesien)

Im Zusammenhang mit dem Aufruf für Propagandaaktionen gegen Repression von Contra Info haben wir in den ersten Augusttagen ein Transparent in der Nähe der Küste an einer Kreuzung in Kalymnos aufgehängt. Kalymnos ist eine Insel, wo der traditionelle Weg des Fischens und des Schwammtauchens seit vielen Jahrzehnten praktiziert wird. Die Aktion soll ein kleines Symbol der Solidarität mit den andauernden Kämpfen der FischerInnen in Malalayang, die sich stolz gegen das Mega-Projekt an der Manado Küste in Indonesien wehren. Sie sollen wissen, dass sie nicht allein sind!

Lest und verbreitet den Solidaritätsaufruf und den Widerstand gegen das Mega-Projekt der Landgewinnung an der Küste von Manada (Stand Juni 2012) auf englisch oder spanisch.

Das Transpi ist auf griechisch, englisch und indonesisch geschrieben und sagt:

Von Griechenland bis Indonesien,
Sabotage gegen Kapital und Macht
Stärke den FischerInnen von Manado
Solidarität mit dem Kampf in Manado-Indonesien
Lang lebe die sporadische direkte Aktion